SSRE-SGL-annual conference 2026
June 17-19, 2026
St.Gallen University of Teacher Education
Conference Agenda
Overview and details of the sessions of this conference. Please select a date or location to show only sessions at that day or location. Please select a single session for detailed view (with abstracts and downloads if available).
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Daily Overview |
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DLab 14: Learning to deal with ambiguity: teacher training as a co-creative process of discovery
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Umgang mit Ambiguität lernen: Lehrpersonenbildung als ko-kreativer Suchprozess Zielsetzung und thematischer Fokus Bildung soll Menschen dazu befähigen, Zukunft verantwortungsvoll, reflektiert und selbstbestimmt mitgestalten zu können, und das auch unter Unsicherheit. Dies setzt voraus, dass Lehrpersonen mit offenen Zukünften, Ambiguität und Ungewissheit konstruktiv umgehen können (vgl. Forstner-Ebhart et al. 2022). Klassische Ausbildungsformate stossen dabei häufig an Grenzen. Selbst ausgewiesene didaktische Settings im Kontext von Nachhaltigkeit fördern Kompetenzen in diesem Bereich höchstens in Ansätzen (vgl. Vare et al. 2022, S. 142). Gefragt sind deshalb Lernlabore, in denen Offenheit und Uneindeutigkeit im Umgang mit Zukunft oder Deutungen zum Lerngegenstand und bestenfalls erlebbar werden. Das Design Lab zeigt, ausgehend von zwei Module aus der Lehrpersonenbildung, wie Studierende transformative Gestaltungskompetenzen – insbesondere einen offenen, kreativen Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit – entwickeln und eine Haltung gestärkt wird, dass Schule selbst ein verhandel- und gestaltbarer Raum ist. Modul 1: Erkundungstour zur nachhaltigen Schule der Zukunft: In diesem Vertiefungsmodul für angehende Primarlehrpersonen an der PH Schaffhausen entwerfen Studierende eigene Visionen einer nachhaltigen Schule im Jahr 2035 und vertiefen sich in einem selbst gewählten Baustein auf dem Weg dorthin (z.B. ein Unterrichtskonzept oder Schulraumfragen). Dabei lassen sie sich von eigenen Fragen und Interessen geleitet auf einen offenen Suchprozesse ein. Das Modul findet überwiegend im KULTURLABOR.sh statt, wo Denkwege durch kreative Methoden sichtbar gemacht werden. Die Studierenden werden von einem interdisziplinären Team aus Dozierenden verschiedener Fachrichtungen, Facilitatoren des Kulturlabors und einem Experten für intrinsisches Lernen begleitet. Modul 2: NMG Fachdidaktik: In diesem Fachdidaktik-Modul zur Planung und Gestaltung von NMG-Unterricht am Institut Primarstufe der PH FHNW stand die Mehrdeutigkeit, die entsteht, wenn Phänomene frag-würdig (vgl Blanck 2024) gemacht werden, im Zentrum. Vor diesem Hintergrund erfolgte eine Auseinandersetzung mit Unterrichtskonzeptionen, die Fragen von Schüler:innen unterschiedlich stark ins Zentrum stellen und Partizipation der Schüler:innen ermöglichen. Darüber hinaus wurde eine Auseinandersetzung mit Deutungsmöglichkeiten solcher Fragen u.a. in Hinblick auf den Bildungsanspruch NMG, unterschiedliche Sachzugänge und Nachhaltigkeitsziele angeregt. Die beiden Module sind über ein gemeinsames Forschungsprojekt miteinander verbunden. Dieses geht explorativ der Frage nach, wie Lernsettings und methodische Impulse in der Lehrpersonenbildung Lernen zu Ambiguität und Ungewissheit im Rahmen von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) sinnvoll adressieren und fördern können. Die Verantwortlichen beider Module stützen sich dabei auf das Verständnis, Lehrpersonenbildung, die transformative Gestaltungskompetenzen zum Ziel hat, als kreativen, iterativen und ko-konstruktiven Suchprozess anzugehen, sowohl auf der Ebene der Studierenden als auch der Dozierenden. Gemeinsam möchten wir in diesem Design Lab ausgehend von den gemachten Erfahrungen in den beiden Lerngefässen und der Lab-Teilnehmenden die eingeschlagenen Wege als Möglichkeiten unter andern verstehen und als Ausgangspunkt nutzen um diese zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Skizzierung der geplanten methodischen Vorgehensweise Nach der Einführung in das Verständnis einer Lehrpersonenbildung als ko-kreativer Suchprozess und der Auseinandersetzung mit den ersten Erfahrungen aus den beiden Modulen, sind die Teilnehmenden eingeladen, die Herausforderungen der Zielsetzung im Sinne eines Design-Thinking-Prozesses zu optimieren und Transfermöglichkeiten auf eigene Kontexte zu entwickeln. Hierfür sind folgende Schritte angedacht:
Als Erfahrungsträger:innen wirken im Design Lab die beiden Modulverantwortlichen, ein Experte für intrinsisch motiviertes Lernen und mindestens ein Vertreter des Maker Space KULTURLABOR.ch mit. Zielgruppe und geplante Partizipation Dozierende, Fachdidaktiker:innen, BNE-Beauftragte, Studiengangsentwickler:innen und Studierende, die Interesse an einer Lehrpersonenbildung mit Blick auf offene Zukünfte, Ambiguität und Ungewissheit haben Hinweise zur Raum- oder Materialausstattung Beamer, Flipchart, Pinwände, Gruppentische 5 Keywords
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