Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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UP-FP06
Designing for Autonomous systems Oona Colliander, Matthias Schneider, Sven Bertel Transforming Interactions: Was kann ich gestalten, wenn ich nichts gestalten kann? Erlebnisbericht vom Einsatz von Human Centered Design in einer Behörde Pia Lambracht Reflexion als Praxis: Ein Kompass mit vier Dimensionen für UX-Professionals Björn Rohles | ||
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Designing for Autonomous systems Flensburg University of Applied Sciences, Germany As designers we are used to design for people. We use empathy as our strongest skill to approach and frame complex problems; we are used to using methods that rise from design thinking or in my personal case from service design to put users first, we co-create together with the users to keep them involved in the process and we evaluate our work base on insights and findings offered by users to create our deliverables. What happens when the task suddenly changes and we need to design for an artificial intelligence? Do the same approaches and methods still work or is there something we should learn and do completely differently? Will the formats of deliverables still work? I will present a case where, as designer, I have been asked to help create self-explanations for an autonomous ferry and how we have approached the problem. I invite other designers and UX enthusiasts to join the conversation. Transforming Interactions: Was kann ich gestalten, wenn ich nichts gestalten kann? Erlebnisbericht vom Einsatz von Human Centered Design in einer Behörde Jobcenter Dresden, Deutschland Ein vorgegebenes System, ein Design Handbuch, drei Monate Zeit. Der Auftrag: Baut ein Intranet und macht damit die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden einfacher. In anderen Dienststellen hatte sich der Aufbau auf Basis der Abbildung der Behördenstruktur etabliert. Nach Interviews und User Tests wurde uns aber klar, dass diese Informationsarchitektur die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in täglichen Arbeitsaufgaben nicht ausreichend berücksichtigt, was sich in langen Suchzeiten und Abbrüchen zeigte. Deshalb wechselten wir von einer hierarchischen Organisationslogik hin zu einer aufgabenbasierten Informationsarchitektur, die das abbildet, was Mitarbeitende täglich tun. Die Suchzeiten sanken von 40 auf 14 Sekunden. Darüber hinaus hatten die Interviews einen weiteren unerwarteten Effekt: Wir entdeckten Probleme, die bislang nicht adressiert wurden. HCD wurde vom Entwicklungsprozess zum Diagnoseinstrument. Damit erreichten wir eine Wirkung, die über die Entwicklung eines Intranets hinausging. Reflexion als Praxis: Ein Kompass mit vier Dimensionen für UX-Professionals Digital Learning Hub, Luxembourg UX-Professionals treffen täglich Entscheidungen unter Unsicherheit. Reflexion hilft dabei, diese Entscheidungen bewusst zu treffen und aus Erfahrungen zu lernen. Dennoch bleibt Reflexion in der Praxis häufig reaktiv und unstrukturiert. Theoretische Modelle wie Donald Schöns Reflexionsmodell sind kaum verankert; neuere Erweiterungen von Edwards (2017) fehlen fast vollständig. Dieser Beitrag schließt diese Lücke und stellt einen Reflexionskompass für UX-Professionals vor, der vier Dimensionen verbindet und mit konkreten Impulsfragen unterlegt. Während der Präsentation durchlaufen die Teilnehmenden den Kompass live: Sie reflektieren vorab ihre Erwartungen, notieren Überraschungen, ziehen Schlussfolgerungen und werden angeregt, den Kompass in ihrer Praxis weiterzunutzen. Ein Ausblick auf die Erweiterung in den Teamkontext schließt den Beitrag ab. | ||
