Conference Agenda
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Daily Overview |
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UP-FP04
Warum UX-Reifegradmodelle zu kurz greifen, aber dennoch hilfreich sind Dominique Winter The Prepared UX-Community Framework: Kohäsion, Framing und Trigger als Mechanismen sprunghafter UX-Reifegradentwicklung Ulf Schubert UX und Produktteam stärken – Ambassadors, verteiltes Know-how, Koordination statt Alleingang Nicole Filz | ||
| Presentations | ||
ID: 118
/ UP-FP04: 1
UP: Presentation (25 Min. + 5 Min. Discussion) Human-Computer-Interaction: None of the proposed topics Keywords: Organisatorische UX-Kompetenz, UX-Reifegradmodelle, Organisationsentwicklung, Transformation Warum UX-Reifegradmodelle zu kurz greifen, aber dennoch hilfreich sind OBI / Die Produktwerker, Deutschland UX-Reifegradmodelle werden oft genutzt, um den Stand der UX-Verankerung in Organisationen zu beschreiben. Sie bieten zwar Orientierung, greifen aber oft zu kurz, weil sie Organisationen implizit als linear entwickelbare Systeme behandeln. Plausibler erscheint ein Verständnis organisationaler UX-Kompetenz als Fähigkeit einer Organisation, unter wechselnden Bedingungen immer wieder gute Voraussetzungen für User Experience hervorzubringen. Im Zentrum stehen dabei nicht nur Methoden oder Strukturen, sondern auch Kommunikationsmuster und kulturelle Anschlussfähigkeit. Zugleich liegt in der Vereinfachung von Reifegradmodellen aber auch ein praktischer Nutzen. Sie machen Unterschiede sichtbar und können künstliche Krisen erzeugen, die Veränderungsbereitschaft mobilisieren. Der Vortrag eröffnet damit eine differenzierte Perspektive auf Nutzen und Grenzen von UX-Reifegradmodellen und liefert Denkanstöße für eine reflektiertere Beschreibung und Weiterentwicklung organisationaler UX-Kompetenz. ID: 133
/ UP-FP04: 2
UP: Presentation (25 Min. + 5 Min. Discussion) Human-Computer-Interaction: Reflection and Perspectives: Individual and Society Keywords: UX-Reifegrad, UX-Community, UX-Management, organisationaler Wandel, Framing, Kohäsion, KI-Transformation, Soziologie The Prepared UX-Community Framework: Kohäsion, Framing und Trigger als Mechanismen sprunghafter UX-Reifegradentwicklung DATEV, Deutschland UX-Reifegradentwicklung verläuft nicht linear. In bestimmten Situationen erfolgt sie sprunghaft, während sie in anderen stagniert. Warum gelingt es manchen UX-Communities eine solche Entwicklung zu erreichen, während andere trotz guter Methodik auf der gleichen Stufe verharren? Das Prepared UX-Community Framework liefert eine theoretisch fundierte Antwort. Sprunghafte UX-Reifegradentwicklung gelingt, wenn innere Kohäsion, situatives Framing und organisationale Trigger-Momente zusammentreffen. Dieses Zusammenspiel, gestützt auf Kingdons Multiple Streams Framework, Tajfel/Turners Social Identity Theory und Goffmans Frame-Analysis, erklärt die Übergangsmechanik und -dynamik zwischen UX-Reifegradstufen. Die Presentation beschreibt, welche Elemente eine sprunghafte UX-Reifeentwicklung ermöglichen, welche soziologischen Mechanismen dahinter wirken, welche Vorbereitungszustände es für UX-Communities gibt und wie sie die aktuelle KI-Transformation als historisch seltenes Window of Opportunity nutzen können. ID: 173
/ UP-FP04: 3
UP: Presentation (25 Min. + 5 Min. Discussion) Human-Computer-Interaction: Agile Methods, User Requirements regarding UX, User Experience Design Keywords: UX Ambassadors, UX & Produktteam, verteiltes Know How, UCD UX und Produktteam stärken – Ambassadors, verteiltes Know-how, Koordination statt Alleingang elevait GmbH & Co. KG Was passiert, wenn UX im Produktteam plötzlich überall gewünscht ist—das Kernteam aber nicht „alles für alle“ liefern kann? Der Vortrag nimmt Sie mit in eine KI-Softwarefirma auf dem Weg zur Produktdurchsetzung und zeigt, wie wir UX stärken, ohne die Story auf fehlende Stellen zu reduzieren: mit Koordination, verteiltem Know-how und einem firmenintern als „UX-Ambassadors“ benannten Vorgehen, das Nutzerzentrierung in Entwicklungsteams bringt. Sie erfahren, welche Enablement-Mechanismen greifen, wo Qualität gefährdet wäre—und wie KI sinnvoll entlastet, ohne Verantwortung und Evidenz zu ersetzen. Abschluss: ehrliche Grenzen, Lernimpulse, Diskussion. Für alle, die UX enablement-orientiert im Produktteam verankern wollen. | ||
