Veranstaltungsprogramm
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Tagesübersicht |
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UP-FP02
LLM-Evaluation: Ist das noch Usability? Michaela Lindke, Anita Stein Vom Feature zum System - Barrierefreiheit als ganzheitliche Interaktion im öffentlichen Verkehr Claudia S. Friedrich CABito –Wie inklusive UX digitale Teilhabe ermöglicht Laura Marwede, Claudia Sophia Göppert | ||
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LLM-Evaluation: Ist das noch Usability? usability.de GmbH & Co.KG, Deutschland LLM-basierte Systeme werden zunehmend in Produkte, Services und Arbeitsprozesse integriert. Damit wächst der Bedarf, sie aus Nutzendensicht zu evaluieren. Häufig lautet die zentrale Frage: „Funktioniert unser LLM für Nutzende?“ oder konkreter: „Sind die Antworten hilfreich, verständlich und passend für die jeweilige Zielgruppe?“ Ein klassischer Usability-Test scheint naheliegend: Nutzende bearbeiten Aufgaben, die Interaktion wird beobachtet, anschließend werden Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit bewertet. Bei LLM-Systemen reicht diese Logik jedoch nur teilweise aus. Der Beitrag diskutiert, wo klassische Usability-Tests an Grenzen stoßen und wie sie methodisch erweitert werden können. Im Mittelpunkt steht die These, dass sich der Evaluationsfokus verschiebt: von beobachtbarer Zielerreichung innerhalb eines stabilen Interfaces hin zur Passung individuell generierter Antworten. Dazu zählen Korrektheit, Verständlichkeit, Relevanz, Antworttiefe, Tonalität und Nutzwert im Kontext. Vom Feature zum System - Barrierefreiheit als ganzheitliche Interaktion im öffentlichen Verkehr zweigrad Industrial Design, Deutschland Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr wird häufig als technische oder regulatorische Anforderung behandelt – selten jedoch als integraler Bestandteil der Interaktionsgestaltung. Dadurch entstehen funktionale, aber nicht intuitiv nutzbare Lösungen. Der Beitrag zeigt anhand eines EU-geförderten Innovationsprojekts zur Entwicklung einer barrierefreien Zugtoilette, wie ein holistischer Designansatz Interaktion im Bahnkontext transformieren kann. Im Zentrum steht CHLOE (Companion for Holistic Lavatory Operations and Environment), ein System, das physische, digitale und servicebezogene Komponenten zu einem kohärenten Nutzungserlebnis verbindet. Durch multimodale Interaktion – visuell, haptisch, auditiv und sprachlich – wird inklusive Nutzung für unterschiedliche Nutzergruppen ermöglicht. Die Erkenntnisse zeigen: Barrierefreiheit entsteht nicht durch einzelne Features, sondern durch systemisch gedachte Gestaltung komplexer Mensch-Technologie-Systeme. CABito –Wie inklusive UX digitale Teilhabe ermöglicht 1: CABkom gGmbh, Deutschland; 2: CABkom gGmbh, Deutschland Digitale Anwendungen stoßen bei Menschen mit kognitiven oder mehrfachen Einschränkungen trotz Umsetzung von Barrierefreiheits-Standards oft an ihre Grenzen. Der Grund: Diese Zielgruppen werden in der UX-Research selten berücksichtigt und sind in der UX-Praxis wenig präsent. Unser Beitrag stellt CABito vor: einen in der Praxis bewährten, inklusiven Kommunikationsassistenten. Dieser best-practice Case kombiniert einfache Sprache, visuelle Hilfen, Vorlesefunktionen und generative KI, um Informationen niedrigschwellig und multimodal zugänglich zu machen. Ein betroffener Nutzer stellt das System im Vortrag mit vor, um reale Nutzungsszenarien und Vorher-Nachher-Effekte zu demonstrieren. Der Fokus liegt auf praxisnahen UX-Learnings zu Accessibility by Design, verständlicher Mensch-Maschine-Interaktion und der Steigerung von Selbstständigkeit im Alltag. Wir wollen Berührungspunkte mit bewährtem barrierefreien Design schaffen, um echte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. | ||
