Conference Agenda
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Daily Overview |
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UP-FP01
Digital-Design vs. Quasi Digital-Design – Eine Analyse zu möglichen Zukünften mit künstlicher Intelligenz Ingo Waclawczyk Automatisierte UX-Designer:innen – kulturelle, technische, strategische und wirtschaftliche Veränderungen im UX-Design Ulf Schubert Wie KI die Arbeit von UX Professionals verändert - Aktueller Stand und Ausblick Andreas Hinderks | ||
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Digital-Design vs. Quasi Digital-Design – Eine Analyse zu möglichen Zukünften mit künstlicher Intelligenz Capgemini, Deutschland Künstliche Intelligenz verändert digitale Gestaltung rasant – doch was bedeutet das für die Rolle von UX- und Digital Designer? Der Beitrag untersucht , wo KI heute bereits überlegen arbeitet, wo menschliche Gestaltung weiterhin unverzichtbar bleibt und wie sich Tätigkeitsprofile im Design fundamental verschieben. Auf Basis einer umfassenden Analyse aktueller KI-Entwicklungen, Design-Theorie und regulativer Vorgaben wird gezeigt, warum sich eine parallele Entwicklung von Digital-Design und „Quasi Digital-Design“ abzeichnet – und welche Zukunftsszenarien wahrscheinlich sind. Relevant für Digital Designer, UX-Professionals und alle, die KI in Designprozessen nutzen oder verantworten. Automatisierte UX-Designer:innen – kulturelle, technische, strategische und wirtschaftliche Veränderungen im UX-Design DATEV, Deutschland Generative KI verändert UX-Designprozesse grundlegend. Doch weder die aktuell zu beobachtende KI-Euphorie oder KI-Angst beschreiben die Realität treffend. Auf Basis praktischer Experimente in einem mittelständischen Softwareunternehmen, eines Mini-Barcamps mit 24 UX-Professionals sowie einschlägiger Designtheorie analysiert dieser Beitrag die KI-Transformation im UX-Design aus vier Perspektiven: kulturell, technisch, strategisch und wirtschaftlich. Die zentrale These lautet: Automatisierung im UX-Design ist keine Frage des richtigen KI-Tools, sondern u.a. der richtigen Design-Infrastruktur, maschinenlesbarer Design-Kontextinformationen, technisch unterstützter Governance, eines erneuerten Rahmen für Designentscheidungen und eines erneuerten Selbstverständnisses von UX-Designer:innen. Der Beitrag liefert praxisnahe Erkenntnisse für UX-Professionals und UX-Führungskräfte, die KI-gestützte Designprozesse strategisch und wirtschaftlich tragfähig nutzen wollen. Wie KI die Arbeit von UX Professionals verändert - Aktueller Stand und Ausblick Hochschule Hannover, Germany Funktionsfähige Prototypen entstehen mit generativen KI-Werkzeugen in Stunden statt Tagen, während Research, Evaluation und iterative Validierung unter ökonomischen Druck geraten. Sechs Stränge werden verbunden: Demokratisierung von UX Research mit wachsendem Anteil nicht-spezialisierter „People who Do Research"; synthetische Nutzer und Antwort-Homogenisierung; Dark Patterns in KI-generierten UI-Komponenten (etwa ein Drittel manipulativ); kompressierte Iterationszyklen unter Vibe-Coding mit Research-Verlagerung in Discovery und Field-Validation; Rollenwandel von Producer zu Steward; Arbeitsmarkteinbrüche für Berufseinsteigende in KI-exponierten Tätigkeiten. Der Vortrag richtet sich an UX-Designer:innen, Researcher und Manager:innen. Drei Take-aways: eine Heuristik, wo KI methodisch trägt; Governance-Bausteine für demokratisierte Research; eine realistische Lesart der eigenen Rolle zwischen Erosionsrisiko und strategischer Aufwertung. | ||
