Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter: Impulse für die Lehrer:innenbildung (LELEDIZ)
25.02.2026 - 26.02.2026 | JKU Linz
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Ses2c: Readiness, Akzeptanz und Schulprofile Ort: BR 6 Chair der Sitzung: Josef Buchner | |
| Präsentation 2 | |
Was macht eine digital-fitte Schule aus? Profile, Prädiktoren und Outcomes vor dem Hintergrund des DigiCompOrg-Modells 1: Johannes Kepler Universität Linz, Österreich; 2: eEducation Austria Theoretischer Hintergrund Bisherige Analysen im Rahmen von ICILS für Deutschland haben entlang dieser Dimensionen schulische Profile digitaler Fitness identifiziert (Drossel et al., 2020) und teilweise validiert (Gerick et al., 2018). Für Österreich fehlen jedoch entsprechende Untersuchungen, sodass unklar bleibt, inwiefern deutsche Befunde übertragbar sind. Diese Studie adressiert die Forschungslücke. Fragestellung Methode Ergebnisse und Bedeutung
Multinomiale logistische Regressionen zeigen, dass ein höherer Anteil an Schüler:innen mit akademisch gebildeten Eltern (Est. = 7.375, p = .039) und bessere MS-Office-Kenntnisse (Est. = 3.94, p = .018) die Zugehörigkeit zu Vorreiter-Schulen begünstigen, während höheres Kollegiumsalter (Est. = –0.124, p = .044), höherer Frauenanteil (Est. = –3.381, p = .033) sowie bessere Durchschnittsnoten der Schüler:innen (Est. = –5.591, p = .004) sie verringern. Bei den Outcomes berichten Lehrkräfte fitter und vorreitender Schulen eine höhere digitale Fitness (p < .001). Schüler:innen geben an, mehr digitale Kompetenzen erworben zu haben (p < .001), Tools häufiger fächerübergreifend zu nutzen (p < .001) und deren Einsatz stärker als lernförderlich wahrzunehmen (p < .001). Die Ergebnisse zeigen, dass digital-fitte Schulen im Sinne des DigCompOrg-Modells eher nach Niveau als nach Mustern unterscheidbar sind. Prädiktoren und Outcomes stützen die Validität des Modells. | |
