Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter: Impulse für die Lehrer:innenbildung (LELEDIZ)
25.02.2026 - 26.02.2026 | JKU Linz
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Ses1d: Digitalisierung in der Grundschule Ort: BR 2 Chair der Sitzung: Tanja Aistleitner | |
| Präsentation 2 | |
Eine digitale Lernreise zur Stärkung der Kreativität und Logik in der Grundschule – erste Ergebnisse der Begleitstudie KPH Wien/Niederösterreich, Österreich Ziel dieses Projektes ist es, das ganzheitliche Lernprogramm für Social Entrepreneurship Education „Jedes Kind stärken” mit einer interaktiven, digitalen Lernreise „Reise zum Planeten Zukunft” für die Grundschule zu kombinieren. Das Lernprogramm ist an Stärkenorientierung, Potenzialentfaltung, persönlichem Wohlbefinden und an den 4 Ks des Lernens im 21. Jhdt ausgerichtet, das digitale Tool der Lernreise soll Kreativität und Logik bei Volksschulkindern fördern und den Erwerb digitaler Kompetenzen bis hin zu ersten Schritten im Coding ermöglichen. Die Lernplattform wird seit dem Schuljahr 2023/24 20 Pilotschulen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg zur Verfügung gestellt. Die Schüler:innen der 1. Schulstufe starteten mit dem ersten Abenteuer der digitalen Lernreise, bis zum Ende der Volksschulzeit komplettieren vier Abenteuer die Lernreise. Es gibt Klassen, die beide Teile des Programms verwenden und andere, die nur die digitale Lernreise in ihren Unterricht aufgenommen haben. Die Lehrpersonen erhalten eine Schulung über IFTE (Initiative for teaching Entrepreneurship). Die Schüler:innen und ihre Lehrer:innen, die beide Bausteine im Unterricht umsetzen, stellen Erkenntnisse und Ergebnisse bei Thementagen einander und interessierten Personen vor (Fokus: 1. Jahr: Stärken, 2. Jahr: Achtsamkeit, 3. Jahr: Erfindungen, 4. Jahr: Verkaufserlebnisse). Eine umfassende Begleitforschung wurde von Ulrike Lichtinger (IU Internationale Hochschule Regensburg) konzipiert, die Autor:innen dieses Beitrags übernahmen nach dem ersten Jahr die Befragung von Lehrpersonen sowie von Schüler:innen. In diesem Beitrag werden das Projekt und Ergebnisse des ersten Forschungsjahres vorgestellt. Im Schuljahr 2023/24 erfolgte die erste Erhebungsphase. Dazu wurden 17 Gruppeninterviews (jeweils 2-6 Personen) mit insgesamt 39 Grundschullehrkräften (Versuchsgruppe und Kontrollgruppe) in Wien, Niederösterreich und Salzburg anhand eines ausgearbeiteten Leitfadens durchgeführt. Zeitgleich erfolgten Beobachtungen und eine quantitative Befragung in vier Pilotschulklassen und in drei Trainingsklassen mit den Schüler:innen der ersten Klassen, die mit dem Programm der Lernreise arbeiteten. Die Evaluation des ersten Forschungsjahres zeigte, dass die Stärkenarbeit ein wirkungsvolles Mittel zur Förderung individueller und sozialer Kompetenzen darstellt. Die Ergebnisse unterstreichen sowohl die positiven Effekte als auch die Herausforderungen, die mit der Umsetzung eines solchen Projekts in der schulischen Praxis verbunden sind. Ein erstes Fazit kann bereits mit Empfehlungen gezogen werden. Die Stärkenarbeit hat sich als effektive Methode zur Persönlichkeitsentwicklung und Verbesserung der Schulkultur erwiesen. Um die Qualität weiter zu steigern, sollten strukturierte Schulungen, bessere Rahmenbedingungen, eine langfristige Verankerung im Schulleitbild und regelmäßige Evaluationen der Effekte, eine stärkere Einbindung der Eltern, um den Transfer der Stärkenarbeit über diese Personengruppe über die Schule hinaus zu fördern, erfolgen. Das Projekt leistet einen Beitrag für die Kompetenzentwicklung von Schüler:innen sowie für deren persönliche Entwicklung. | |
