Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
02.07: Forschung verbreiten. Neue Veröffentlichungsansätze in der Medienwissenschaft
Zeit:
Donnerstag, 05.10.2017:
9:00 - 11:00

Ort: A401
Bismarckstr.1

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Präsentationen

Forschung verbreiten. Neue Veröffentlichungsansätze in der Medienwissenschaft

Sarah-Mai Dang1, Dietmar Kammerer2, Clemens Apprich3, Malte Hagener2, Sebastian Stoppe4, André Wendler5

1Universität Bayreuth; 2Philipps-Universität Marburg; 3Centre for Digital Cultures, Leuphana Universität Lüneburg; 4Universitätsbibliothek Leipzig; 5Deutsche Nationalbibliothek

Wer (Medien-)wissenschaft betreibt, hat zahlreiche Alternativen des Zugriffs auf Forschungsergebnisse - Texte und Daten werden in gedruckter oder elektronischer Form bereit gestellt, kostenlos oder kostenpflichtig, auf legalen Plattformen oder über so genannte "shadow libraries". Vervielfältigt haben sich auch die Möglichkeiten, anderen eigene Texte und Forschungsergebnisse zugänglich zu machen und in Austausch darüber zu treten.

Der Workshop will diese Vielfalt der Praktiken, Formen, Vor- und Nachteile des offenen Zugangs zu Forschungsergebnissen ausloten: Welcher Nutzen, aber auch welche Nachteile und Probleme verbinden sich mit dem freien Zugang zu bzw. der freien Veröffentlichung von Forschungsergebnissen? Welche fachspezifischen Möglichkeiten stehen überhaupt zur Verfügung? Im Workshop werden verschiedene Projekte – das neu gegründete medienwissenschaftlichen Repositorium MediaRep, die Online-Bibliothek Public Library/Memory of the World, das Literaturverwaltungsprogramm Calibre, das Annotationsprogramm Hypothes.is, die Open Library of Humanities, der Fachinformationsdienst adlr.link, das Informationsportal der GfM – vorgestellt und mit den Teilnehmer:innen diskutiert. Ziel ist es, konkrete Handlungsräume aufzuzeigen, eigene Recherche- und Veröffentlichungspraktiken zu reflektieren und gemeinsam Best Practice-Beispiele zu erarbeiten. In dem Workshop soll es darum gehen, nach der langfristigen digitalen Infrastruktur des Faches zu fragen – welche Plattformen benötigen wir, welche Form sollen diese annehmen, so dass wir nicht auf Dauer von datenfressenden und intransparenten Großkonzernen (Facebook, Google, Academia) abhängig bleiben.



 
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Veranstaltung: GfM - Jahrestagung 2017
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