Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Minisymposium 03: Beweis- und Argumentationsprozesse
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9:45 - 10:15
Formale logische Sprache - Diskussion über den Gebrauch im Mathematikunterricht Universität des Saarlandes, Deutschland Formalisieren bedeutet die „Übersetzung von Sachverhalten (…) in eine mathematische Fachsprache“ zur inhaltlichen Präzisierung (Tietze et al., 1982, S. 30). Dabei existiert ein Spektrum zwischen präzisierter Umgangs- und formaler Kunstsprache (Tietze et al., 1982). Auch im Unterricht sind verschiedene Sprachformen, u. a. die verbal-begriffliche (mündlich oder schriftlich in natürlicher Sprache) und die formal-algebraische (Formelzeichen), bedeutsam (Lambert, 2020). Inwieweit Formalisieren hier sinnvoll erscheint, hängt ab von der Lerngruppe, dem Unterrichtsgegenstand und dem Unterrichtsziel. 10:15 - 10:45
Wie Schüler*innen Lehrkrafthandlungen beim mathematischen Argumentieren im Unterricht adaptieren 1Universität Bremen, Deutschland; 2Universität Bremen, Deutschland In diesem Beitrag gewähren wir empirische Einblicke in epistemologische Dimensionen und soziale Dynamiken, die bei der Entwicklung eigenständiger mathematischer Argumentationen von Schüler*innen im schulischen Unterricht wirksam werden. Unsere empirische Untersuchung von Schulklassen des 8. Jahrgangs zeigt ein Spektrum von lehrkraftzentrierten mathematischen Argumentationen bis hin zu eigenständigen mathematischen Argumentationen von Schüler*innen. 10:45 - 11:15
Mathematiklernen in Argumentationsformaten Universität zu Köln, Deutschland Ausgehend von einer interaktionistischen Perspektive auf Lehr-Lern-Prozesse wird im Beitrag das Konzept des Mathematiklernens in Argumentationsformaten (Krummheuer, 1992) zunächst theoretisch fundiert und anschließend anhand empirischer Erkenntnisse weiter ausdifferenziert. Grundlage des Beitrags bilden Analysen von zwölf Transkriptsequenzen aus fünf aufeinanderfolgenden Unterrichtsstunden einer ersten Klasse zum Thema „Starke Päckchen“, in welchen sich in den Interaktionen eine Argumentationsfigur etabliert, die von den Lernenden zunehmend autonomer hervorgebracht wird. | ||