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Bestimmung von Schwellenwerten in Screening-Instrumenten für den Mathematikunterricht: Potenziale und Grenzen eines datengetriebenen klassenanalytischen Ansatzes
Zeit:
Freitag, 06.03.2026:
9:55 - 10:30
Ort:Seminarraum VW.11.002
Raum VW.11.002 auf Ebene 11 von Gebäude VW (gelbe Leitlinie); Kapazität für 28 Personen
Präsentationen
Bestimmung von Schwellenwerten in Screening-Instrumenten für den Mathematikunterricht: Potenziale und Grenzen eines datengetriebenen klassenanalytischen Ansatzes
Léon Brings, Michael Kleine
Universität Bielefeld, Deutschland
Der Beitrag diskutiert eine datengetriebene Cut-off-Setzung für Mathematik-Screenings mittels latenter Klassenanalyse. Unter explizierten Annahmen werden geordnete Leistungsklassen aus den Itemantwortmustern geschätzt und Summenscore-Schwellen als Schnittpunkte posteriorer Klassenwahrscheinlichkeiten regelgeleitet bestimmt. Das DiToM-Screening 6+ (n=1010) zeigt bei einer latenten Klassenanalyse mit k=3 Cut-off-Scores bei 34 und 54 Punkten; Bootstrap-Analysen zeigen enge Konfidenzintervalle. Der Ansatz ist Reproduzierbar, verlangt jedoch eine theoriegeleitete Profilinterpretation der Klassen.