Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht | |
|
Ort: Seminarraum K8 Raum K.11.10 auf Ebene 11 von Gebäude K (grüne Leitlinie); Kapazität für 54 Personen |
| Datum: Sonntag, 01.03.2026 | |
| 13:40 - 15:25 | Nachwuchstag: Wissenschaftliches Schreiben Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Oliver Baumann, Universität Osnabrück Chair der Sitzung: Mireia Viguer Pérez, Universität Hamburg Beim wissenschaftlichen Schreiben stoßen wir alle immer wieder auf ähnliche Hürden: manchmal fehlt die Zeit, manchmal der rote Faden, und manchmal wissen wir einfach nicht, was wir schreiben sollen. In unserem Workshop möchten wir unsere bisherigen Erfahrungen mit euch teilen und euch einen Einblick in unterschiedliche Phasen des Schreibprozesses geben. Wir werfen einen Blick auf den allgemeinen Aufbau wissenschaftlicher Texte wie Journalartikel, und arbeiten in kleinen Etappen an typischen Abschnitten. Dabei habt ihr Gelegenheit, eigene Schreibprojekte einzubeziehen. Gemeinsam möchten wir auf Fragen und Probleme beim Schreiben eingehen. Eine Einreichung von Texten oder Projektskizzen ist nicht nötig – ihr könnt einfach so teilnehmen! |
| 15:45 - 17:00 | Nachwuchstag: Probevorträge Sonntag I Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Josephine F. Paul, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Es handelt sich um Probevorträge im Rahmen des Nachwuchstages! |
|
|
Merkmale von Vorlesungen als Bedingungsfaktoren für Studienerfolg im Fach Mathematik Universität Potsdam, Deutschland Mathematische Studiengänge verzeichnen im Fächervergleich die höchsten Abbruchquoten, wobei mangelnde Motivation eine zentrale Rolle spielt. Der Übergang von der Schule zur Hochschule ist häufig mit veränderten Anforderungen verbunden, die motivationale Probleme begünstigen können. Im Sinne der Person-Umwelt-Passung werden in der geplanten Studie sowohl Studierendenmerkmale als auch Merkmale von Mathematikvorlesungen untersucht. In einer quantitativen Längsschnittstudie wird analysiert, wie diese Merkmale die Motivationsentwicklung und Studienzufriedenheit beeinflussen. Konstruktiv Algorithmisieren in Explorier-Lernumgebungen PH Weingarten, Deutschland Konstruktivistisch orientierter Mathematikunterricht sollte (auch) Algorithmen als Prozess und nicht nur als Produkt thematisieren. „Algorithmen als Prozess“ bedeutet, das Algorithmisieren als konstruktiv-mathematische Tätigkeit erfahrbar zu machen: Mit diesem Ziel werden Explorier-Lernumgebungen mit Blockprogrammierung entwickelt und mit dem Forschungsinteresse untersucht, ob und in welcher Weise Lernende dadurch algorithmisieren lernen. |
| 17:00 - 17:45 | Nachwuchstag: Networking-Kaffee-Pause Ort: Seminarraum K8 |
| 17:45 - 19:00 | Nachwuchstag: Probevorträge Sonntag II Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Hannes Eirund, Universität Hildesheim Es handelt sich um Probevorträge im Rahmen des Nachwuchstages! |
|
|
Interdisziplinäre Förderung von Data Literacy auf der Grundlage einer KI-gestützten Bildungstechnologie im Projekt DUDa Universität Kassel, Deutschland Die zunehmende Digitalisierung macht Data Literacy zu einer Schlüsselkompetenz. Das Projekt DUDa (Digitale adaptive Unterstützung generischer und fachbezogener Datenkompetenz) entwickelt eine KI-gestützte Bildungstechnologie, die Lernende interdisziplinär und individuell durch Lerneinheiten zu Data Literacy anhand realer Datensätze aus der Gesundheits- und Biodiversitätsforschung führt. Eine qualitative Pilotstudie Anfang 2026 bildet die Grundlage der Evaluation eines Prototyps dieser, der das Ziel hat, sowohl generische als auch fachspezifische Data-Literacy von Schüler*innen zu fördern. Lerngelegenheiten zum Aufbau des Stellenwertverständnisses in Mathematikbüchern in der Schuleingangsphase Universität zu Köln, Deutschland Obwohl das Stellenwertverständnis eine zentrales Elementarithmetischer Kompetenzen darstellt, ist wenig darüber bekannt, wie es in Lehrwerken instruiert wird. Der Beitrag analysiert Umfang, Art und die zu Grunde liegenden Prinzipien von Lerngelegenheiten zum Stellenwertsystem im Anfangsunterricht. Untersucht wurden drei Schulbuchreihen der Jahrgangsstufen 1 und 2. Die Ergebnisse zeigen, dass weniger als 4 % der Segmente explizit das Stellenwertverständnis adres-sieren, überwiegend im Zahlenraum von 21 bis 100. Dabei dominiert das Stellenwertprinzip gegenüber dem Bündelungsprinzip. |
| Datum: Montag, 02.03.2026 | |
| 8:30 - 10:15 | Nachwuchstag: Wissenschaftliches Schreiben Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Josephine F. Paul, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Beim wissenschaftlichen Schreiben stoßen wir alle immer wieder auf ähnliche Hürden: manchmal fehlt die Zeit, manchmal der rote Faden, und manchmal wissen wir einfach nicht, was wir schreiben sollen. In unserem Workshop möchten wir unsere bisherigen Erfahrungen mit euch teilen und euch einen Einblick in unterschiedliche Phasen des Schreibprozesses geben. Wir werfen einen Blick auf den allgemeinen Aufbau wissenschaftlicher Texte wie Journalartikel, und arbeiten in kleinen Etappen an typischen Abschnitten. Dabei habt ihr Gelegenheit, eigene Schreibprojekte einzubeziehen. Gemeinsam möchten wir auf Fragen und Probleme beim Schreiben eingehen. Eine Einreichung von Texten oder Projektskizzen ist nicht nötig – ihr könnt einfach so teilnehmen! |
| Datum: Dienstag, 03.03.2026 | |
| 8:30 - 9:05 | Multiplikationsvorstellungen von Studienanfänger*innen im Lehramt für die Primarstufe Daniela Aßmus, Nina Bohlmann, Kerstin Bräuning, Caren Feskorn, Torsten Fritzlar, Heike Hahn, Simone Reinhold, Denise Resche Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Die Ausbildung tragfähiger (Grund-)Vorstellungen zur Multiplikation ist ein wichtiges Anliegen im Mathematikunterricht. Ziel des Projekts „SaaLe-Multi“, an dem bislang mehr als 850 Studierende an den Standorten Erfurt, Halle und Leipzig teilnahmen, ist es daher, mit Zeichenaufträgen, offenen Fragen und arithmetischen Aufgaben Vorstellungen zur Multiplikation von Studienanfänger*innen für ein Primarstufenlehramt zu rekonstruieren. Im Vortrag werden erste Einblicke in Ergebnisse zur Bearbeitung eines der Zeichenaufträge gegeben, bei dem auch Variationen erstellt und kommentiert werden sollten. |
| 9:15 - 9:50 | Wie schätzen Studienanfänger*innen bildliche Darstellungen zur Kommutativität der Multiplikation ein? Daniela Aßmus, Nina Bohlmann, Kerstin Bräuning, Caren Feskorn, Torsten Fritzlar, Heike Hahn, Simone Reinhold, Denise Resche Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Im Beitrag wird im Rahmen einer größeren standortübergreifenden Studie untersucht, wie 277 Studienanfänger*innen bildliche Darstellungen zum Kommutativgesetz der Multiplikation einschätzen und welche Kriterien ihren Bewertungen zugrunde liegen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein größerer Teil der Studierenden Einschätzungen vor allem ausgehend von oberflächlichen Merkmalen vornimmt / begründet und inhaltliche Aspekte kaum in den Blick nimmt, obwohl angemessene Vorstellungen zur Multiplikation durchaus vorhanden sind. |
| 10:00 - 10:35 | Moduseffekte bei der Erfassung von Argumentationskompetenz in der Grundschule - ein Vergleich zwischen papier- und technologiebasiertem Testen Julia Homann, Felicitas Federlein, Sebastian Weirich, Hedwig Gasteiger Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Bei der standardisierten Erhebung von Kompetenzen erfolgt zunehmend eine Umstellung auf technologiebasierte Assessments (TBA). Neben einigen Vorteilen, die damit einhergehen, stellt sich auch die Frage, inwiefern sich der Moduswechsel auf die Messung der Kompetenzen auswirkt. Dabei rückt in dieser Untersuchung die Erfassung mathematischer Argumentationskompetenz in den Fokus. Dazu bearbeiteten Viertklasskinder (N=336) Argumentationsaufgaben als Paper-Pencil-Assessment und technologiebasiert am Tablet mit dem Ziel die Vergleichbarkeit der Bearbeitungen in den beiden Modi zu untersuchen. |
| 11:05 - 11:40 | "Lena wirkt offener und aufgeschlossener als in meiner Charakterisierung" - Subjektive Theorien von Lehramtsstudierenden zu mathematisch begabten Kindern Simone Jablonski, Simon Barlovits Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Subjektive Theorien beschreiben Annahmen von Lehrkräften und prägen ihre Wahrnehmung, Diagnostik und Förderentscheidungen im Unterricht. Der Beitrag untersucht die subjektiven Theorien von Lehramtsstudierenden zu mathematisch begabten Kindern. Auf Basis einer qualitativen Studie mit 29 Studierenden wurden deren Beschreibungen analysiert. Häufig genannt werden Schnelligkeit, großes Interesse und herausragende Leistungen; Vorerfahrungen führten jedoch nicht zwingend zu differenzierteren Sichtweisen. Ein Fallbeispiel regte zur Reflexion an und erweiterte die Perspektive um soziale Dimensionen. |
| 11:50 - 12:25 | Tuffi, ein Elefant in der Wuppertaler Schwebebahn: Die Bedeutung von Stützpunktvorstellungen für das Problem-Posing Marlena Meyer, Simon Barlovits, Catharina Beckschulte, Simone Jablonski Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Stützpunkte (SP) haben sich beim Lösen von Modellierungsaufgaben als hilfreich erwiesen. In dieser Studie wird die Verwendung von SP beim modellierungsbezogenen Problem-Posing (PP) untersucht. Dazu wurden Schüler*innen beim modellierungsbezogenen PP im Kontext der Geschichte von Tuffi, ein Elefant, der 1950 aus der Wuppertaler Schwebebahn stürzte, beobachtet. Die Bearbeitungsprozesse wurden hinsichtlich des PP, des Modellierens und der Verwendung von SP analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass SP eher beim Lösen modellierungshaltiger Aufgaben als bei der Generierung solcher genutzt werden. |
| 12:35 - 13:10 | Grundvorstellungen zur Achsenspiegelung Sarah Langenhagen, Tomma Jetses, Alexander Salle Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Die Achsenspiegelung ist ein zentraler Begriff des schulischen Geometrieunterrichts, da dieser grundlegend für das Verständnis von Symmetrie und Kongruenz ebener Figuren ist. Studien zeigen jedoch, dass Lernende häufig Schwierigkeiten mit dem Begriff haben. Grundvorstellungen zur Achsenspiegelung können hier ansetzen und als didaktische Leitlinien für den Unterricht dienen. Im Rahmen des Vortrags werden vier Grundvorstellungen zur Achsenspiegelung vorgeschlagen. Dabei wird dargelegt, wie diese mithilfe eines theoriebasierten Verfahrensrahmens hergeleitet wurden. |
| 16:00 - 17:30 | W14: Arithmetische Basiskompetenzen im inklusiven Unterricht stärken - Stellenwerte mit dem Zehnereinmaleins erkunden und verstehen Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Katja Geppert, Universität Münster/ Löwenherz-Grundschule Chair der Sitzung: Annika Raßbach, Universität Münster Weitere Leitung: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger |
| 17:45 - 19:00 | W7: Aktivierung von mehrsprachigen Ressourcen durch den Einsatz von KI Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Taha Ertuğrul Kuzu, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd |
| Datum: Mittwoch, 04.03.2026 | |
| 8:00 - 8:35 | Vom Rechteck zum Parallelogramm – (Was) Reflexionsanlässe beim Programmieren schaffen Anna-Christin Söhling, Carina Büscher Ort: Seminarraum K8 |
|
|
In der vorgestellten Studie wird untersucht, wie Reflexionsanlässe beim Programmieren geometrischer Figuren mathematisches Verstehen unterstützen. In einer Turtle-Coder-Lernumgebung programmieren Lehramtsstudierende verschiedene Vierecke und reflektieren vor und nach dem Programmieren deren Eigenschaften. Anhand von Fallstudien zur Parallelogramm-Programmierung wird analysiert, welche Verstehenselemente aufgegriffen und/oder konkretisiert werden. Die Ergebnisse zeigen Chancen, aber auch Grenzen reflexiver Anlässe, insbesondere bei nicht unmittelbar im Code sichtbaren Eigenschaften. |
| 8:45 - 9:20 | BNE in der Lehre mit einem projektbasierten Seminar ermöglichen – ein Erfahrungsbericht Christian Büscher, Carina Büscher Ort: Seminarraum K8 |
|
|
BNE handelt von komplexen Problemen, der Ausbildung eigener Positionen und dem Erwerb von Handlungsfähigkeit – drei Aspekte, die auch für die die didaktische Umsetzung von BNE im Mathematikunterricht gelten. In projektbasierten Seminaren an den Universitäten Essen und Köln erarbeiteten Studierende eigenständig Unterrichtsmaterial für die Integration von BNE in den Mathematikunterricht. Der Vortrag gibt Einblicke in Designprinzipien des Seminars und diskutiert die Erfahrungen der Dozierenden sowie erste Ergebnisse der Auswertung von Fragebögen aus der Begleitforschung. |
| 9:45 - 11:15 | Minisymposium 14: Produktive und effektive Einbindung digitaler Medien im Mathematikunterricht in der Sekundarstufe Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Hoang Nguyen, Universität Münster Weitere Leitung: Malina Abraham, Sofia Bielinski |
|
|
9:45 - 10:30
Wie nutzen Lernende GeoGebra beim Modellieren? Eine qualitative Analyse digitaler Modellierungsprozesse Universität Münster, Deutschland Digitale Tools wie GeoGebra können Lernende beim mathematischen Modellieren auf vielfältige Weise unterstützen. Im Gegensatz zum analogen Modellieren erfordert das Modellieren mit digitalen Tools zusätzliche Fähigkeiten. Dadurch ergeben sich neben den bekannten, analogen Modellierungsteilkompetenzen digitale Teilkompetenzen, die über diese hinausgehen. Der Beitrag untersucht, wie Lernende der 8. und 9. Jahrgangsstufe GeoGebra während des Modellierens verwenden und welches Verhältnis von analogen und digitalen Modellierungskompetenzen erkennbar wird. 10:30 - 11:15
Werkzeugkompetenzen beim Problemlösen mit GeoGebra RPTU Kaiserslautern-Landau, Deutschland Technologiegestütztes Lernen kann mathematische Kompetenzen nachweislich fördern. Dennoch werden digitale Mathematiksysteme (DMS) selten von Lernenden im Unterricht eingesetzt. Zur Nutzung von DMS als digitales Werkzeug ohne Vorstrukturierung sind noch viele Forschungsfragen ungeklärt, unter anderem, welche Werkzeugkompetenzen Lernende bei der Bearbeitung von Aufgaben benötigen. In diesem Beitrag wird exemplarisch erarbeitet, welche Werkzeugkompetenzen Lernende an welchen Stellen im Problemlöseprozess unterstützen können. |
| Datum: Donnerstag, 05.03.2026 | |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 14: Produktive und effektive Einbindung digitaler Medien im Mathematikunterricht in der Sekundarstufe Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Hoang Nguyen, Universität Münster Weitere Leitung: Malina Abraham, Sofia Bielinski |
|
|
8:30 - 9:15
Einflussfaktoren auf den selbstständigen Einsatz von GeoGebra – eine Interviewstudie in der Sekundarstufe II Universität Bielefeld, Deutschland Digitale Mathematikwerkzeuge wie GeoGebra können das Mathematiklernen produktiv unterstützen. Entscheidend sind dabei neben den Lehrkräften, deren professionellen Kompetenzen sowie Haltungen und Beliefs zu digitalen Medien auch die Lernenden selbst. Während diverse Studien die Lehrkräfte oder Rahmenbedingungen des Medieneinsatzes fokussieren, sind relevante Faktoren auf Seiten der Lernenden nur wenig erforscht. Im Beitrag wird deshalb eine Interviewstudie mit Lernenden der Sekundarstufe II vorgestellt, in der Einflussfaktoren auf den selbstständigen Einsatz von GeoGebra identifiziert werden. 9:15 - 10:00
Der Einfluss von Nutzungshäufigkeiten interaktiver Elemente in GeoGebra-Applets auf das Lernen des Ableitungsbegriffs Universität Münster, Deutschland GeoGebra-Applets bieten verschiedene interaktive Elemente, deren Lernwirksamkeit von ihrer tatsächlichen Nutzung abhängt. Der Beitrag untersucht, inwiefern selbstberichtete Nutzungshäufigkeiten von Animationen, Zugmodus, Eingabefeldern und der Regulierung der Wiedergabegeschwindigkeit mit dem Verständnis der Ableitung sowie der Ausprägung der Grundvorstellung Tangentensteigung zusammenhängen. Multiple lineare Regressionen zeigen konsistent positive Zusammenhänge für den Zugmodus, während eine häufige Nutzung von Animationen tendenziell negativ mit beiden Größen verbunden ist. |
| 10:25 - 10:45 | Feedback Literacy Analyzer: Entwicklung eines KI-basierten Tools zur Analyse der Feedback Literacy von Lernenden Farhad Razeghpour, Michael Kallweit, Katrin Rolka Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Inwieweit Feedback das Lernen beeinflusst, hängt maßgeblich von der Fähigkeit der Studierenden ab, die Informationen effektiv zu nutzen, um Fehler zu reflektieren und zu korrigieren – eine Kompetenz, die als Feedback Literacy bezeichnet wird. Deren Erforschung erfordert jedoch qualitative Auswertungen, die zeitaufwendig sind. Daher wurde ein KI-basiertes Tool entwickelt, das die Analyse von Transkripten unterstützt. Das Tool nutzt einen modularen Prompt mit festen Analysefragen und variablen Parametern und konnte in ersten Tests relevante Textstellen zuverlässig identifizieren und auswerten. |
| 10:55 - 11:15 | Automatisierte Qualitätssicherung für STACK-Aufgaben Michael Kallweit, Benjamin Schulz-Rosenberger Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Die Qualitätssicherung großer Mengen digitaler Aufgaben erfordert skalierbare Verfahren jenseits manueller Einzelprüfung. Vorgestellt wird ein Ansatz für STACK-Aufgaben, der Batch-Tests über eine API mit LLM-basierten Lösungsversuchen kombiniert. Im Mittelpunkt steht die Konsistenzprüfung zwischen Aufgabentext, Auswertungslogik und generiertem Feedback. Der Vortrag analysiert, wo KI Fehler verlässlich identifiziert, wo Automatisierung an Grenzen stößt, und zeigt, wie KI-gestützte Vorprüfungen Redaktionsprozesse robuster machen können. |
| Datum: Freitag, 06.03.2026 | |
| 9:00 - 10:30 | Minisymposium 14: Produktive und effektive Einbindung digitaler Medien im Mathematikunterricht in der Sekundarstufe Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Hoang Nguyen, Universität Münster Weitere Leitung: Malina Abraham, Sofia Bielinski |
|
|
9:00 - 9:45
Der Erwerb konzeptuellen Wissens zu Boxplots in einer digitalen zweiphasigen Lernumgebung: Effekte von Medium und Refutationstexten Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland Zur Bedeutung der Boxgröße erwerben Lernende häufig Fehlvorstellungen und nehmen an, dass eine größere Box mehr Datenpunkte repräsentiere. Eine Interventionsstudie (2×2-Prä-Post, N=200) untersucht, wie (1) dynamische Instruktion und (2) Refutationsbeispiele den konzeptuellen Wissensaufbau in einer digital-gestützten Lernumgebung unterstützen. Es werden positive Haupteffekte und eine Interaktion erwartet, bei der Refutation von der kognitiven Entlastung der dynamischen Instruktion profitiert. Zudem wird erwartet, dass die Nutzung einer vorherigen Explorationsphase die Effektstärken moderiert. 9:45 - 10:30
Dynamische Multirepräsentationstools sind kein Selbstläufer - Explizite Strukturfokussierung zum Verständnisaufbau Technische Universität Dortmund, Deutschland Dynamische Multirepräsentationstools zeigen durch die Möglichkeit, Veränderungen simultan in mehreren Darstellungen zu verknüpfen, Potenziale den Verständnisaufbau im Mathematikunterricht zu unterstützen. Dieser Beitrag fokussiert, inwieweit die Einbindung von Multirepräsentationstools im Sinne der fachdidaktischen Designprinzipien Darstellungsvernetzung und Kommunikationsförderung produktiv zum Verständnisaufbau beitragen kann. Dies geschieht am Beispiel von zwei Lehr-Lernumgebungen: dem dynamischen Punktefeld und dem dynamischem Gewichte-Tool. |
| 11:00 - 11:35 | KI- unterstützte mehrsprachige Modellierungsprozesse beim Konstruieren von Würfelgebäuden Jennifer Laura Kolomitchouk, Taha Ertuğrul Kuzu Ort: Seminarraum K8 |
|
|
In dieser Design-based Research Studie werden KI-Nutzungs- und Promptingprozesse von Grundschullernenden (Klasse 3/4) im Kontext der Geometrie untersucht (Würfelgebäude und Raumvorstellung). Die Analysen deuten darauf hin, dass insbesondere mehrsprachige Lernende davon profitieren, dass sie ihre Sprachen in der Interaktion mit der KI fluide wechseln können, und dass eine eigene Vorabbearbeitung der Aufgabe elementar ist, damit es zu tragfähigen Interaktionen mit der KI kommt, in welchen auch KI-Fehler reflektiert und als konstruktive Impulse zur Weiterarbeit genutzt werden können. |
| 11:45 - 12:20 | Eine Längsschnittstudie zu motivationalen Prozessen und Effekten beim selbstregulierten Lernen von Mathematik Georgina Reimer, Andreas Obersteiner, Frank Reinhold, Anselm Strohmaier Ort: Seminarraum K8 |
|
|
Es werden die Zusammenhänge zwischen selbstregulatorischen und motivationalen Prozessen und Lernleistung in der FSA (Freie Stillarbeit) in Klasse 5 bis 7 eines Gymnasiums untersucht. Die FSA ist ein pädagogischer Ansatz, der speziell die Selbstregulation der Schüler*innen fördert, indem ihnen die Verantwortung für die Organisation ihres Lernprozesses übertragen wird und sie sich Inhalte ohne Instruktion aneignen. Erste Ergebnisse zeigen, dass ältere Schüler*innen (Kl. 7) eine höhere Motivation in der FSA berichten als jüngere (Kl. 6), aber auch dass die wahrgenommene Unterstützung abnimmt. |

