Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht | |
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Ort: Seminarraum K1 Raum K.12.23 auf Ebene 12 von Gebäude K (grüne Leitlinie); Kapazität für 30 Personen |
| Datum: Sonntag, 01.03.2026 | |
| 13:40 - 15:25 | Nachwuchstag: Vorträge halten Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Lena S. Jaeger, Universität Bielefeld Chair der Sitzung: Gerrit Loth, Universität Münster Ein guter Vortrag ist zuallererst gelungene Kommunikation – und zwar mit Zuhörenden, die man oft gar nicht kennt. Um uns auf dieses kommunikative Abenteuer gut vorzubereiten, werden wir im Workshop besprechen und ausprobieren, wie man den eigenen Vortrag klar strukturiert, mit ansprechenden Folien sinnvoll unterstützt und dann souverän und sympathisch hält.
Wenn ihr an diesem Workshop teilnehmen möchtet, bringt gerne eine erste Idee oder ein grobes Thema für einen Vortrag mit, den ihr in naher Zukunft halten möchtet. Diese Idee kann als Ausgangspunkt für die gemeinsamen Arbeitsphasen dienen. |
| 17:45 - 19:00 | Nachwuchstag: Probevorträge Sonntag II Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Michael Fischer, Universität Graz Es handelt sich um Probevorträge im Rahmen des Nachwuchstages! |
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Stages of Concern im Mathematikunterricht – Eine geplante Implementierungsstudie zur erstmaligen Einführung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I in Österreich Universität Innsbruck, Österreich Seit dem Schuljahr 2023/24 gilt in Österreich ein neuer Lehrplan für die Sekundarstufe I, der ab 2025/26 erstmals die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der 7. und 8. Schulstufe verankert. Lehrpersonen stehen damit vor der Herausforderung, ein neues Inhaltsgebiet oft ohne entsprechende Ausbildung umzusetzen. Die Studie begleitet diesen Implementierungsprozess und untersucht die Stages of Concern von Lehrpersonen nach dem Concerns-Based Adoption Model. Methodisch folgt sie einem Mixed-Methods-Design aus qualitativen Interviews, Fragebogenerhebungen und einer Analyse des realisierten Unterrichts. 15 Jahre internationale Forschung zu Videos für Mathematik: Erklären, Lernen, YouTube - eine Frage der Perspektive? 1Universität Bielefeld, Deutschland; 2Universität Bremen, Deutschland; 3Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland; 4Universität Duisburg-Essen, Deutschland; 5Technische Universität Dortmund, Deutschland Die Nutzung und Beforschung von Videos für das mathematische Lernen sind von großer Relevanz, während es keine einheitlichen Konzeptualisierungen dieser Videos gibt. Basierend auf einem systematischen Literaturreview, in welchem charakterisierende Merkmale für Videos herausgearbeitet worden sind, werden im Beitrag die zeitlichen Entwicklungen einzelner Merkmale untersucht. Erste Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Dauer, Ortsunabhängigkeit der Nutzung und der Fokus auf prozedurales Wissen abnehmen, während mathematikdidaktische Aspekte zunehmen. |
| Datum: Montag, 02.03.2026 | |
| 8:30 - 10:15 | Nachwuchstag: Open Science Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Theresa Büchter, Universität Kassel Chair der Sitzung: Hannes Eirund, Universität Hildesheim Immer wieder können Studienergebnisse nicht reproduziert werden, was viele Menschen zunehmend an der Glaubwürdigkeit von Wissenschaft zweifeln lässt. Man kann sich daher fragen: Wie berichte ich meine wissenschaftlichen Ergebnisse so, dass sie möglichst reproduzierbar und damit glaubwürdig sind? An Fragen wie dieser dockt Open Science an, worunter man eine Reihe an Leitsätzen und Verhaltensweisen für eine ehrliche, reproduzierbare und zugängliche Forschungspraxis versteht. Im Rahmen des Workshops wird ein Überblick über die Möglichkeiten in Bezug auf Forschungs- und Publikationsformate sowie Forschungspraktiken im Rahmen von Open Science gegeben und Stolpersteine, Hürden und Bedenken werden ausführlich diskutiert. Wir freuen uns auf einen kritischen und lebendigen Austausch mit euch! |
| 16:00 - 17:30 | AK Vernetzungen im Mathematikunterricht Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Matthias Brandl, Universität Passau Chair der Sitzung: Thomas Borys, PH Karlsruhe Weitere Leitung: Astrid Brinkmann |
| Datum: Dienstag, 03.03.2026 | |
| 8:30 - 9:05 | TEACHmath – How to support your local mathematician Jan-Hendrik de Wiljes, Alexandra Rezmer, Benedikt Weygandt Ort: Seminarraum K1 |
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An der FU Berlin wird derzeit ein Trainings-, Entwicklungs- und Austausch-Center für Hochschullehre in der Mathematik (TEACHmath) aufgebaut. Im Fokus steht die (gemeinsame) Konzeption und Durchführung guter Lehre. Dozierende werden durch ein hochschulmathematikdidaktisches Team in der Lehre unterstützt. Dabei sind zwei elementare Bausteine das Durchführen von Lehrberatungen und die Entwicklung einer Toolbox, in der existierende und erprobte Innovationen, aufbereitet für den Praxistransfer, festgehalten werden. In diesem Vortrag werden einige Toolboxinhalte und Beratungsbeispiele vorgestellt. |
| 9:15 - 9:50 | KI-gestütztes, kooperatives Mathematiklernen von Schüler*innen mit heterogenen Lernausgangslagen Mia Viermann, Marcus Schütte, Marieke Ende, Peter Ludes-Adamy, Franziska Peters Ort: Seminarraum K1 |
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Der Beitrag untersucht Potenziale und Grenzen KI-gestützten, kooperativen Mathematiklernens im inklusiven Unterricht. Vor dem theoretischen Hintergrund eines emergierenden AI divides (Autenrieth et al., 2025) und eines zu rekonstruierenden Spannungsverhältnisses inklusiven Mathematikunterrichts (Viermann et al., i. E.) werden Ergebnisse eines Forschungsprojekts vorgestellt, das die Kooperation von Drittklässler*innen mit heterogenen Lernausgangslagen mit einem KI-Bot als kooperativer*m Lernpartner*in in einem sozial-rekonstruktiven Forschungsdesign analysiert. |
| 10:00 - 10:35 | "3 fühlt sich gut an!" - Systematisierung von Entscheidungen unter Ungewissheit am Beispiel des LUPI-Spiels Thomas Krohn, Stefanie Schumacher Ort: Seminarraum K1 |
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Wie entscheiden wir, wenn Wahrscheinlichkeiten nicht bestimmbar sind? Während „Risk Literacy“ oft auf kalkulierbare Risiken fokussiert, untersucht dieser Beitrag echte Ungewissheit am Beispiel des LUPI-Spiels (Lowest Unique Positive Integer). Hier wählen m Personen geheim eine Zahl von 1 bis n; gewonnen hat die kleinste alleinige Zahl. Im Beitrag wird ein neu entwickeltes Schema zur Einordnung von Ungewissheitsentscheidungen im Spielkontext vorgestellt, das u. a. Intuitionen und einfache Strategien berücksichtigt. Zudem werden erste Ergebnisse einer empirischen Studie (N=1056) vorgestellt. |
| 11:05 - 11:40 | Stationenarbeit als Organisationsform einer Praxisphase - Erfahrungen und Herausforderungen im "matelier unterwegs" Bernadette Thöne Ort: Seminarraum K1 |
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Das matelier unterwegs ist eine fachdidaktisch orientierte Praxisphase im Rahmen eines Geometriedidaktik-Moduls. Studierende konzipieren ein Stationsangebot, das an jährlich wechselnden Grundschulen durchgeführt wird. Sie arbeiten 2–3 Tage mit Kindern – ohne Klassensituation, dafür mit intensiver Interaktion. Das fördert die Beobachtung von Kindern und deren Denkweisen. Studierende berichten positive Erfahrungen, auch für die eigene fachdidaktische Entwicklung. Rückmeldungen von Kindern und Lehrkräften belegen zudem Lernzuwächse. Trotz Herausforderungen überwiegen die Chancen deutlich. |
| 11:50 - 12:25 | Vorbereitung auf inklusiven Mathematikunterricht der Grundschule – Bedeutung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen aus Sicht von Studierenden Wiebke Jung Ort: Seminarraum K1 |
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Um Studierende auf einen inklusiven Mathematikunterricht vorzubereiten, ist der Erwerb einer fundierten fachlichen und fachdidaktischen Wissensbasis zentral. Basierend auf qualitativen Daten einer Fragebogenerhebung des Projekts KoLiMa, geht der Beitrag der Frage nach, inwiefern Studierende fachliche und fachdidaktische Lehrveranstaltungen als vorbereitend für einen inklusiven Mathematikunterricht wahrnehmen. Es zeigt sich, dass sie sowohl fachliches als auch fachdidaktisches Wissen der Veranstaltungen als nützlich einschätzen und teils Verbindungen zwischen den Veranstaltungen erkennen. |
| 12:35 - 13:10 | Formatives Assessment im arithmetischen Anfangsunterricht Jeanne-Celine Linker Ort: Seminarraum K1 |
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Formatives Assessment gilt als ein wirksames Konzept zur Optimierung schulischen Lernens. Die Realisierung scheint jedoch herausfordernd für Lehrkräfte zu sein. Im Rahmen des Projektes FÖDIMA wurden daher zwei Fortbildungsvarianten zur förderorientierten Diagnostik im arithmetischen Anfangsunterricht für Lehrkräfte entwickelt und durchgeführt, die sich im fokussierten Ansatz formativen Assessments unterscheiden. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden die Diagnosefähigkeiten und selbstberichteten Praktiken der Lehrkräfte vor und im Anschluss an die Teilnahme untersucht. |
| 16:00 - 17:30 | W3: Hüpfen, spielen, Muster erforschen - Mathe im Kindergarten entdecken Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Susanne Kuratli Geeler, PHSG Chair der Sitzung: Corinne Regli, Pädagogische Hochschule St. Gallen |
| 17:45 - 19:00 | W8: Ein Weg durch die Anton-App - Das Bewusstsein für ihre Grenzen stärken Ort: Seminarraum K1 Chair der Sitzung: Janine Pape, Uni Wuppertal Chair der Sitzung: Frida Stach, Bergische Universität Wuppertal |
| Datum: Mittwoch, 04.03.2026 | |
| 8:00 - 8:35 | Inklusiver Mathematikunterricht aus der Sicht von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst Rebecca Henkel Ort: Seminarraum K1 |
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Lehrkräfte werden sowohl von der Gesellschaft als auch von der Bildungs-politik mit der Anforderung konfrontiert, inklusiven Unterricht professio-nell handelnd zu gestalten. Im Rahmen des Vortrages werden Ergebnisse einer Studie mit Lehrkräften im Vorbereitungsdienst für das Fach Mathe-matik vorgestellt. Anhand von Auszügen aus Gruppendiskussionen mit an-gehenden Lehrkräften für Gymnasien und für Sonderpädagogik wird darge-stellt, welche expliziten und impliziten Wissensbestände sich hinsichtlich eines inklusiven Mathematikunterrichtes rekonstruieren lassen. |
| 8:45 - 9:20 | Rechenschwäche in der Sekundarstufe: Eine Professionalisierungsaufgabe für das österreichische Schulsystem Annalisa Steinecke, Karner Andrea Ort: Seminarraum K1 |
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Nationale und internationale Vergleichsstudien weisen immer wieder darauf hin, dass ein relevanter Anteil an Schüler*innen ohne hinreichend gesicherte Basiskompetenzen im Bereich der Arithmetik in die Sekundarstufe I übertritt. Die Aufarbeitung derartiger Verstehensdefizite erfordert eine zielgerichtete Professionalisierung von Lehrkräften des Sekundarbereichs. Im vorliegenden Beitrag werden das Konzept sowie erste empirische Ergebnisse eines Weiterbildungsprogramms der Pädagogischen Hochschule Steiermark vorgestellt, das in Kooperation mit der Universität Bayreuth durchgeführt wird. |
| 9:55 - 10:30 | Kegelschnitte falten – Kognitive Aktivierung entfalten Christian van Randenborgh Ort: Seminarraum K1 |
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Kognitive Aktivierung ist eine der drei Basisdimensionen bzw. ein Merkmal der Tiefenstruktur guten Unterrichts. Hier zeigt sich die Qualität des Lernarrangements. Am Beispiel des Faltens von Kegelschnitten wird aufgezeigt, wie eine kognitive Aktivierung entstehen kann. Mit Hilfe des Konzepts der Instrumentellen Genese wird ein Modell entwickelt, dass es erlaubt wesentliche Merkmale für Lerngegenstände mit dem Potential einer kognitiven Aktivierung aufzuzeigen und einzuordnen. |
| 10:40 - 11:15 | "Weil wenn man es dreht bleibt es Gleich." - Verständnis von Lernenden zur Drehsymmetrie Kim Fenrich, Katrin Rolka Ort: Seminarraum K1 |
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Vor dem Hintergrund, dass in bisherigen Studien überwiegend Achsensymmetrie untersucht und Schülerlaborangebote vorrangig von Gymnasien genutzt werden sowie lediglich kurzfristige Effekte zeigen, fokussiert der Beitrag das Drehsymmetrieverständnis von Lernenden aus Schulen in herausfordernden Lagen mit Abstand zu einem Schülerlaborprojekttag. Grundlage bildet ein mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewerteter schulischer Follow-up-Test. Die Ergebnisse deuten das Potenzial des Projekttags zur Anbahnung eines ersten Verständnisses an und zeigen die Notwendigkeit schulischer Nachbereitung. |
| Datum: Donnerstag, 05.03.2026 | |
| 8:30 - 9:05 | Lebensweltorientiertes Arbeiten mithilfe von Sachaufgaben für Schüler*innen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung? - eine Schulbuchanalyse Georg Pfeiffer Ort: Seminarraum K1 |
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Mit dem Einsatz von Sachaufgaben kann der Forderung nach einem lebensweltorientierten Mathematikunterricht Rechnung getragen werden, da Sachaufgaben u. a. mit dem Erschließen der außerschulischen Lebenswelt verbunden werden. Allerdings ist bislang kaum bekannt, inwiefern Sachaufgaben in Schulbüchern für Schüler*innen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine Aufgabenkultur im Sinne eines lebensweltorientierten Arbeitens eröffnen. In einer quantitativen Studie wurden deshalb Schulbücher daraufhin analysiert, in welcher Weise sie eine entsprechende Aufgabenkultur anbieten. |
| 9:15 - 9:50 | Neue Prüfungsform für das mathematische Modellieren? Eine qualitative Studie zum diagnostischen Potenzial digitaler Portfolios Catharina Beckschulte, Jascha Quarder, Annika Rosendahl, Stanislaw Schukajlow Ort: Seminarraum K1 |
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Mathematisches Modellieren ist eine zentrale Kompetenz in den Bildungsstandards, wird jedoch in traditionellen Prüfungsformaten nur eingeschränkt erfasst. Der Beitrag untersucht das diagnostische Potenzial digitaler Portfolios als alternative Prüfungsform. In einer qualitativen Studie mit 91 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 wurden digitale Portfolios zu digital gestützten Modellierungsaufgaben inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass zentrale Modellierungsteilkompetenzen sowie zusätzliche metakognitive und strukturierende Aspekte in den Portfolios identifizierbar sind. |
| 10:25 - 10:45 | KI-gestützte Lernumgebung zum PPDAC-Datenanalysezyklus Stephan Blömker Ort: Seminarraum K1 |
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Vorgestellt wird eine KI-gestützte Lernumgebung zum PPDAC-Datenanalysezyklus für Studierende des Lehramts Sonderpädagogik. In dieser werden die Studierenden paarweise durch den Datenanalysezyklus geführt und erhalten in jeder Phase ein Feedback durch das LLM. Dieses entscheidet zudem über Phasenübergänge und trifft eine Vorauswahl geeigneter Datensätze. Die Lernumgebung wird im Übungsbetrieb unter tutorieller Begleitung eingesetzt und als Design Research entwickelt. Es werden Ergebnisse der ersten Erhebung präsentiert und die Weiterentwicklung wird diskutiert. |
| 10:55 - 11:15 | Berufserfahrung und professionelle Unterrichtswahrnehmung von Mathematiklehrkräften aus Chile, China und Deutschland Mireia Viguer Pérez Ort: Seminarraum K1 |
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Diese Studie analysiert die professionelle Unterrichtswahrnehmung von Mathematiklehrkräften aus Deutschland, Chile und China mit unterschiedlicher Berufserfahrung. Als situationsspezifische Fähigkeit gilt sie als zentral für die Lehrkräfteprofessionalisierung und entwickelt sich über Ausbildung und Berufspraxis. Die Ergebnisse zeigen länderspezifische Unterschiede zugunsten erfahrener Lehrkräfte in Chile und China, während in Deutschland Lehrkräfte am Anfang der Berufslaufbahn stärker abschneiden. Dies verweist auf kulturell geprägte Lerngelegenheiten und Schwerpunkte in Ausbildung und Praxis. |
| Datum: Freitag, 06.03.2026 | |
| 9:10 - 9:45 | Problem-Posing trifft Modellieren: Die Schüler-Accounts von MathCityMap Philipp Larmann, Simone Jablonski, Simon Barlovits, Matthias Ludwig Ort: Seminarraum K1 |
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Im Beitrag wird die Verbindung von Problem-Posing und mathematischem Modellieren im realweltlichen Setting dargestellt. Als Werkzeug für eine unterrichtspraktische Umsetzung, die diese Verbindung in den Blick nimmt, werden die Schüler-Accounts von MathCityMap vorgestellt. Lernende erstellen, strukturiert durch die Schüler-Accounts, eigene Aufgaben zu realen Objekten und überprüfen diese kollaborativ. Zwei Evaluationszyklen mit Lehrkräften zeigen eine hohe Motivation der Lernenden bei der Arbeit mit den Schüler-Accounts sowie vermehrt auftretende modellierungshaltige Aufgaben. |
| 9:55 - 10:30 | Wirkungen von Lernvideos auf Strategiewissen, Skizzenqualität und Modellierungsleistung im Bereich Geometrie Oliver Baumann, Johanna Schönherr, Pia Gödecke, Jascha Quarder, Stanislaw Schukajlow, Maike Schindler, Werner Blum Ort: Seminarraum K1 |
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Das eigenständige Erstellen von Skizzen beim Modellieren gilt als hilfreich, jedoch verfügen Lernende häufig über begrenztes Strategiewissen zu Skizzen. Diese Studie untersucht Effekte konventioneller und blickbewegungsgestützter Lernvideos auf Strategiewissen, Skizzenqualität und Modellierungsleistung. In einer Prä-Post-Studie mit 332 Lernenden der 9. und 10. Jahrgangsstufe wurden beide Lernvideos mit einer Kontrollbedingung verglichen. Die Ergebnisse zeigen keine positiven Effekte der Lernvideos, was u. a. auf fehlende Übungsgelegenheiten oder fehlerhaften Transfer hindeuten könnte. |
| 11:00 - 11:35 | Ein Vergleich von Schulbuchaufgaben für Mittelschule, Realschule und Gymnasium am Beispiel Bruchrechnung Jennifer Postupa Ort: Seminarraum K1 |
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Vorgestellt wird eine Untersuchung zu schulartspezifischer Besonderheiten von Schulbuchaufgaben in Büchern für bayerische Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien. Die exemplarisch zum Thema Bruchrechnung durchgeführte quantitative Analyse der Schulbücher erlaubt erste Einsichten in Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Gestaltung von Schulbüchern für unterschiedliche Schularten. |
| 11:45 - 12:20 | Das duale Regelschulstudium an der Universität Erfurt: Konzeption und erste Erfahrungen aus der Mathematikdidaktik Hannes Seifert, Heike Hahn Ort: Seminarraum K1 |
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Seit dem Wintersemester 2024/2025 sind an der Universität Erfurt 47 Studierende im dualen Bachelorstudiengang zum Lehramt Regelschule eingeschrieben, darunter zehn mit dem Erstfach Mathematik. Dieser Beitrag beschreibt die Rahmenbedingungen und den Aufbau des Studiums, skizziert Planungen zur fachdidaktischen Evaluation der Theorie-Praxis-Verknüpfung und gibt erste Einblicke in Erfahrungen und Herausforderungen. |

