Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
| Datum: Donnerstag, 05.03.2026 | |
| 8:30 - 9:05 | Durchgängigkeit und Kreativität durch Analogisieren fördern – Ein Beispiel aus der Geometrie Mutfried Hartmann Ort: Seminarraum VW.11.002 |
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Vor dem Hintergrund der QuaMath-Prinzipien wird gezeigt, wie ausgehend von der Schlüsselidee der Tortenstückmethode sich Lernende durch gezieltes Analogisieren u. a. Inhaltsmaße von Kreisringen, Kegeloberflächen sowie verschiedener Körper erarbeiten können. Das Aufgreifen struktureller Gemeinsamkeiten etabliert einen handlungsleitenden Leitgedanken, der spiralförmiges, nachhaltiges und anwendungsorientiertes Lernen unterstützt und Durchgängigkeit als verstehensorientiertes Wiederverwenden tragfähiger Ideen konkretisiert. |
| 8:30 - 9:05 | Lebensweltorientiertes Arbeiten mithilfe von Sachaufgaben für Schüler*innen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung? - eine Schulbuchanalyse Georg Pfeiffer Ort: Seminarraum K1 |
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Mit dem Einsatz von Sachaufgaben kann der Forderung nach einem lebensweltorientierten Mathematikunterricht Rechnung getragen werden, da Sachaufgaben u. a. mit dem Erschließen der außerschulischen Lebenswelt verbunden werden. Allerdings ist bislang kaum bekannt, inwiefern Sachaufgaben in Schulbüchern für Schüler*innen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine Aufgabenkultur im Sinne eines lebensweltorientierten Arbeitens eröffnen. In einer quantitativen Studie wurden deshalb Schulbücher daraufhin analysiert, in welcher Weise sie eine entsprechende Aufgabenkultur anbieten. |
| 8:30 - 9:05 | Lehrkräfte, Schüler*innen, digitale Tafeln – Mathematiklehren und -lernen im digital-analogen Spannungsfeld Julia Bräuer, Stella Mauderer Ort: Seminarraum K4 |
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Digitale Tafeln prägen Mathematikunterricht der Grundschule und eröffnen ein Spannungsfeld zwischen digitalen und analogen Praktiken. Der Beitrag stellt zwei qualitative, videobasierte Promotionsprojekte vor. Projekt A analysiert das didaktische Handeln von Lehrkräften an der digitalen Tafel und zeigt fragile Verknüpfungen mathematikdidaktischer und technischer Kompetenzen in der Unterrichtsinteraktion. Projekt B richtet den Blick auf spezifische Lernbedingungen, die im Zusammenspiel von Darstellungen und Handlungen an der digitalen Tafel und analogen Arbeitsformen der Schüler*innen entstehen. |
| 8:30 - 9:05 | Verständiges Prozentrechnen am digitalen Prozentstreifen fördern: Explizieren von Strukturen statt nur Kontrollieren? Monika Post, Yasemin Platen, Annika Lawrence Ort: Seminarraum W.11.018 |
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Digitale Medien und Werkzeuge werden vielfältig im Mathematikunterricht eingesetzt. Im Fokus fachdidaktischer Forschung stehen digitale Werkzeuge, die kognitiv aktivieren und zum Verständnisaufbau mathematischer Konzepte und Verfahren beitragen. In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie durch einen digitalen Prozentstreifen verständiges Prozentrechnen gefördert werden könnte. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 01: Aktuelle Forschung zu mathematischen Begabungen Ort: Senatssaal Chair der Sitzung: Matthias Brandl, Universität Passau Chair der Sitzung: Ralf Benölken, Bergische Universität Wuppertal Chair der Sitzung: Lukas Donner, Universität Göttingen Chair der Sitzung: Peter Kaiser, Eberhard Karls Universität Tübingen Chair der Sitzung: Moritz Zehnder, Universität Bayreuth |
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8:30 - 9:00
Aktuelle Projekte zur Unterstützung neuer Mathematikwettbewerbs-strukturen in Afrika AKSF, Österreich Derzeit gibt es eine Fülle von Initiativen zur Steigerung der Qualität des Mathematikunterrichts in Afrika mit Hilfe des Ausbaus der mathematischen Wettbewerbskultur. Über einige derartige Initiativen wird berichtet, sowie über die Hoffnungen, wie die Unterrichtssituation in Afrika auf diesem Weg verbessert werden könnte. 9:00 - 9:30
Die Verwendung von Darstellungen beim Lösen von Wettbewerbsaufgaben – eine Analyse des Tags der Mathematik 1Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland; 2Justus-Liebig-Universität Gießen Mathematik-didaktische Forschung zu Wettbewerben ist bis dato nur vereinzelt zu finden, erfährt jedoch ein wachsendes Interesse. Ein jährlich stattfindender Tageswettbewerb ist der Tag der Mathematik, welcher an zwölf Standorten durchgeführt wird. Anhand der Bearbeitungen eines Standortes zeigen wir, welche Darstellungen Teilnehmende in drei ausgewählten Aufgaben nutzen und wie diese die mathematische Bearbeitungstiefe beeinflussen. 9:30 - 10:00
Internationale Mathematikcamps Europa-Universität Flensburg, Deutschland FUN-THINKING-FRIENDSHIP. Unter diesem Motto hat eine Gruppe von Mathematiker*innen aus verschiedenen Ländern (Deutschland, Wales, USA, Australien, Japan) in den vergangenen Jahren eine Reihe von internationalen Mathematikcamps für Schüler*innen ausgerichtet. Dieser kurze Beitrag möchte einen Einblick in die grundsätzliche Philosophie, die didaktischen Konzepte und einen mathematischen Beispielinhalt geben. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 02: Zwischen Embodiment und Bewegtem Lernen - Potenziale von Bewegungen für mathematische Lernprozesse Ort: Seminarraum K3 Chair der Sitzung: Lena Radünz, Bergische Universität Wuppertal Chair der Sitzung: Thomas Rottmann, Universität Bielefeld |
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8:30 - 9:15
Mathematische Erkundungen in der Bewegung Goethe-Universität Frankfurt am Main, Deutschland Mathematische Erkundungen in der Bewegung werden im Kontext der Theorieansätze Embodied-Cognition und der Zeichentheorie nach Peirce betrachtet. Es wird dabei die bereits in der mathematikdidaktischen Forschung angeregte Vernetzung dieser beiden Theorieansätze aufgegriffen und an einem an einem konkreten Beispiel aus dem Projekt MoMaMat – Moving Makes Maths veranschaulicht. Sowohl semiotische Deutungen im Sinne des diagrammatischen Arbeitens wie auch Deutungen aus der Embodied Cognition Theorie sind möglich. In der Verschränkung geben sie Hinweise auf mathematische Konzepte der Lernenden. 9:15 - 10:00
Lernen durch Bewegung am begehbaren Zahlenstrahl – Förderung von Zahlenraumorientierung mit Augmented Reality Pädagogische Hochschule Weingarten, Deutschland Die Studie untersucht, wie Augmented Reality (AR) Lernen durch Bewegung am Zahlenstrahl ermöglicht. Die AR-Zahlenstrahl App projiziert einen virtuellen Zahlenstrahl in den Raum und ermöglicht körpergebundene Erkundungen des Zahlenraumes. Die AR-Variante zeigte dabei vergleichbare Lernzuwächse bei Number Line Estimation Tasks wie eine nicht-AR-Variante. Für leistungsschwächere Lernende zeigte die AR-Variante leichte Vorteile. Die Ergebnisse illustrieren das Potenzial von AR für integriertes verkörpertes Lernen, wobei dabei jedoch auch zusätzliche kognitive Belastungen entstehen können. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 03: Beweis- und Argumentationsprozesse Ort: Hörsaal 26 Chair der Sitzung: Leander Kempen, Universität Greifswald Chair der Sitzung: Michael Meyer, Universität zu Köln Chair der Sitzung: Eva Müller-Hill, Universität zu Köln Chair der Sitzung: Silke Neuhaus-Eckhardt, Julius-Maximilians-Universität Würzburg Chair der Sitzung: Melanie Platz, Universität des Saarlandes |
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8:30 - 9:00
Indirektes Argumentieren – (Natürliche) Widersprüche beim Argumentieren mit Beständen und ihren Änderungen Universität Bremen, Deutschland In diesem Beitrag soll das indirekte Argumentieren von Schüler*innen mit Widersprüchen und Unmöglichkeiten beim qualitativen Lösen von Differenzialgleichungen untersucht werden. Dabei soll aufgezeigt werden, wie diese Form des Argumentierens Schüler*innen natürlich unterstützen kann, ihre Vorstellungen und ihr Verstehen mathematischer Konzepte im Bereich der Analysis aufzubauen und auszudifferenzieren. Die Bedeutung des indirekten Argumentierens für die Lernprozesse der Schüler*innen wird dadurch ersichtlich, insbesondere auch, weil es sich vom formalen indirekten Beweisen unterscheidet. 9:00 - 9:30
Ein elementarer Satz der Schulmathematik in verschiedenen Begründungskontexten – eine stoffdidaktische Analyse Universität Duisburg-Essen, Deutschland Den Satz „Von allen Rechtecken gleichen Umfangs hat das Quadrat den größten Flächeninhalt“ kann man auf verschiedenen Stufen des Mathematikunterrichts erarbeiten und begründen. In der Grundschule kann er exemplarisch behandelt werden, in der Sekundarstufe ist er sowohl im Rahmen der elementaren Algebra wie auch der euklidischen Geometrie allgemein beweisbar, mit Mitteln der Funktionenlehre kann er als Extremwertproblem modelliert werden. Dabei wird eine fortlaufende Erweiterung und Ausgereiftheit der verfügbaren mathematischen Methoden und Theoriebestände deutlich. 9:30 - 10:00
Beweisbezogene Aktivitäten und ihr Zusammenhang - ein systematisches Literaturreview 1IPN Kiel, Deutschland; 2Universität Münster, Deutschland Das vorliegende systematische Literaturreview liefert einen Überblick über die Forschung zu Zusammenhängen von beweisbezogenen Aktivitäten wie dem Konstruieren, Lesen und Präsentieren von Beweisen sowie deren Subaktivitäten in der Mathematik. Hierfür wurden publizierte Studien systematisch untersucht, die entweder neben der Konstruktion noch eine weitere beweisbezogene (Sub-)Aktivität betrachten oder sich auf das Verstehen und/oder Präsentieren von Beweisen konzentrieren. Insgesamt wurden 90 passende Beiträge identifiziert und in das Review aufgenommen. Erste Ergebnisse werden präsentiert. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 04: Computational Thinking im Mathematikunterricht - Diagnose und Förderung Ort: Seminarraum VW.12.001 Chair der Sitzung: Carina Büscher, Universität zu Köln Chair der Sitzung: Jens Dennhard, PH Heidelberg Chair der Sitzung: Saskia Schreiter, PH Schwäbisch Gmünd |
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8:30 - 9:15
ACTt - Entwicklung und kognitive Validierung eines Tests zur Erhebung von Computational Thinking im Bereich der Arithmetik 1PH Schwäbisch Gmünd, Deutschland; 2PH Heidelberg, Deutschland Um die Wirksamkeit von Förderungen zu Computational Thinking (CT) zu überprüfen, werden altersgerechte Testinstrumente benötigt. Aufbauend auf der Erkenntnis, dass CT häufig in den Mathematikunterricht – insbesondere in die Arithmetik integriert wird – wird derzeit ein arithmetischer CT-Test für die 4. und 5. Klasse entwickelt. Im Rahmen der Testentwicklung wurden ein Expert*innenrating sowie eine Pilotierung durchgeführt. Um zu überprüfen, ob der Test tatsächlich CT-Kompetenzen erfasst, werden kognitive Interviews als Teil der Inhaltsvalidierung durchgeführt und deren Ergebnisse vorgestellt. 9:15 - 10:00
„Ja, ich stelle mir halt vor, dass ich das jetzt nicht sehe“ – Computational Thinking beim Testen ohne Computer Universität zu Köln, Deutschland Computational Thinking (CT) bezeichnet die notwendigen Denkprozesse zum algorithmischen Formulieren von Lösungen und wird als Teil der Allgemeinbildung gesehen. Doch wie testen Lernende ihre algorithmisierten Lösungen, wenn diese kein Programm sind, das ein Computer ausführt? Der Beitrag zeigt durch Interviews mit Fünftklässler*innen zwei Test-Typen in Lernumgebungen ohne Computer: das Testen durch Weitergeben von Anweisungen und durch mentales Simulieren der Durchführung. Der Beitrag gibt empirische Einblicke in Denkprozesse der CT-Aktivität des Testens und Evaluierens. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 05: Data Science Education im Mathematikunterricht: Wege und Perspektiven Ort: Seminarraum I.14.75 Chair der Sitzung: Karin Binder, Universität Paderborn Chair der Sitzung: Daniel Frischemeier, Universität Münster Chair der Sitzung: Sarah Schönbrodt, Paris Lodron Universität Salzburg |
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8:30 - 9:15
Vorkenntnisse und intuitive Strategien zu Ausreißern - eine qualitative Studie zu Data Literacy in der Sekundarstufe 1Karlsruher Institut für Technologie (KIT); 2Paris Lodron University of Salzburg; 3Universität Kassel In einem zunehmend datengetriebenen Alltag müssen auch Schüler*innen ungewöhnliche Werte sicher erkennen können. Es wird untersucht, welche Vorkenntnisse und intuitiven Strategien Schüler*innen bei der Erkennung von Ausreißern besitzen. Mit digitalen Arbeitsblättern bearbeiteten 15 Lernende Datensätze mit und ohne Kontext. Mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse wurde ein Kategoriensystem deduktiv-induktiv entwickelt, welches mathematische und kontextuelle Argumentationen sichtbar macht. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für Lernangebote zur Förderung von Data Literacy. 9:15 - 10:00
Interdisziplinäre Förderung von Data Literacy auf der Grundlage einer KI-gestützten Bildungstechnologie im Projekt DUDa Universität Kassel, Deutschland Die zunehmende Digitalisierung macht Data Literacy zu einer Schlüsselkompetenz. Das Projekt DUDa (Digitale adaptive Unterstützung generischer und fachbezogener Datenkompetenz) entwickelt eine KI-gestützte Bildungstechnologie, die Lernende interdisziplinär und individuell durch Lerneinheiten zu Data Literacy anhand realer Datensätze aus der Gesundheits- und Biodiversitätsforschung führt. Eine qualitative Pilotstudie Anfang 2026 bildet die Grundlage der Evaluation eines Prototyps dieser, der das Ziel hat, sowohl generische als auch fachspezifische Data-Literacy von Schüler*innen zu fördern. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 06: Formatives digitales Assessment in Schule und Hochschule Ort: Seminarraum VW.10.002 Chair der Sitzung: Christina Drüke-Noe, Pädagogische Hochschule Weingarten Chair der Sitzung: Corinna Hankeln, TU Dortmund Chair der Sitzung: Katrin Klingbeil, Universität Duisburg-Essen |
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8:30 - 9:15
Wie Lernende digitale Hilfen nutzen: Feedbackprofile beim Bruchrechnen Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland Hilfen als eine Kategorie elaborierten Feedbacks können Lernende – vorausgesetzt der Nutzung dieser Hilfen – in ihrem Lernen unterstützen. Dieser Beitrag untersucht daher die Nutzungsprofile von N = 58 Siebtklässler*innen bei der Bearbeitung von Bruchrechenaufgaben einer digitalen Lernplattform. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Lernenden in drei Gruppen unterscheiden lassen: „(Umfassende) Hilfesuchende“ – die die Hilfen wiederum als positiver wahrnehmen – „Lösungsorientierte Nutzer*innen“ und „Minimale Hilfesuchende“. 9:15 - 10:00
Zum Einfluss des Geschlechts der Lernenden auf das Feedbackverhalten von Lehrkräften im problemorientierten Mathematikunterricht der Grundschule Universität zu Köln, Deutschland Wie beeinflusst das Geschlecht von Grundschulkindern das Feedbackverhalten von Lehrkräften im problemorientierten Mathematikunterricht? Auf Basis videographierter Unterrichtsstunden zeigen erste Analysen leichte Unterschiede in Häufigkeit, Auslösern und inhaltlicher Ausrichtung des Feedbacks und liefern Hinweise auf mögliche geschlechterbezogene Muster und eröffnen Perspektiven für weiterführende Forschung. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 07: Fachliche Kompetenzen im Lehramtsstudium Mathematik Ort: Seminarraum V.08.001 Chair der Sitzung: Frank Feudel, Humboldt-Universität zu Berlin Chair der Sitzung: Erik Hanke, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd |
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8:30 - 9:15
Schulbücher als Brücke zwischen Fachmathematik und Fachdidaktik Universität Potsdam, Deutschland Der Beitrag stellt ein Lehrkonzept vor, das die Arbeit mit Schulbuchauszügen systematisch in fachwissenschaftlichen Analysis- sowie Stoffdidaktik-Veranstaltungen integriert. Es wird diskutiert, wie diese Vernetzung mithilfe von spezifisch zu entwickelnden Lernaufgaben Studierenden helfen kann, um hochschulmathematische Inhalte tiefer zu durchdringen und präziser zu formulieren, ihre schulische Relevanz früher zu erkennen und didaktische Entscheidungen fundierter einzuordnen. 9:15 - 10:00
Interaktive Bücher für Lehramtsstudierende – Integration digitaler Werkzeuge in die Veranstaltung Elementare Geometrie Universität Duisburg-Essen, Deutschland Im Beitrag wird der Einsatz interaktiver Bücher in der Veranstaltung Elementare Geometrie betrachtet. Anhand von task-based Interviews wurde mithilfe der Analyse der Nutzung der Buchelemente durch Lehramtsstudierende unterschiedliche Nutzungsweisen der interaktiven Bücher zwischen eigenständigem Erarbeiten verschiedener Beweisansätze und rezipierendem Arbeiten rekonstruiert. Im aktuellen Wintersemester 2025/26 werden die Erkenntnisse zu den Nutzungstypen durch Akzeptanzbefragungen weiter ausgeschärft, um daraus Empfehlungen für das Design digitaler Werkzeuge im Hochschulkontext abzuleiten. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 08: Frühe mathematische Bildung Ort: Seminarraum I.14.60 Chair der Sitzung: Julia Bruns, Universität Paderborn Chair der Sitzung: Miriam Lüken, Universität Bielefeld Chair der Sitzung: Stephanie Schuler, RPTU in Landau |
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8:30 - 9:15
Förderung des Zahlverständnisses mit Regelspielen im Vorschulalter – Eine Untersuchung der Lernzuwächse in unterschiedlichen Settings mittels Linear Mixed Modeling 1RPTU Kaiserslautern-Landau; 2PH Schwäbisch-Gmünd; 3PH Ludwigsburg Die Entwicklung früher mathematischer Kompetenzen ist grundlegend für den langfristigen schulischen Erfolg und sollte schon vor Schulbeginn gefördert werden. Eine Möglichkeit zur Förderung sind mathematische Regelspiele. Im Rahmen einer Interventionsstudie mit Prä-Post-Follow-up Design spielten Vorschulkinder vier Wochen solche Spiele – mit oder ohne Lernunterstützung. Linear Mixed Models zeigen: Mit Lernunterstützung werden kurzfristig höhere Zuwächse erzielt als in der Kontrollgruppe. Mittelfristig blieb der Vorsprung erhalten, während Kinder im Setting ohne Lernunterstützung zurückblieben. 9:15 - 10:00
Förderung des Zahlverständnisses im Vorschulalter: Potenziale beim Spielen von Regelspielen mit und ohne Lernunterstützung 1RPTU Landau, Deutschland; 2Fachhochschule Nordwestschweiz In einer Videostudie im letzten Kindergartenjahr wurden sieben Regelspiele mit mathematischem Potenzial eingesetzt, wobei jeweils zwei Spiele das kardinale, ordinale und relationale Zahlverständnis abdecken. Gleichzeitig wurden zwei Spielesettings implementiert: Spielen mit Lernunterstützung und Spielen ohne Lernunterstützung. Anhand von 51 Videosequenzen wird analysiert, inwiefern das theoretisch angenommene Potenzial der Regelspiele in den tatsächlich beobachtbaren mathematischen Aktivitäten der Kinder erkennbar ist und ob sich Unterschiede zwischen den Settings zeigen. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 10: Größenverständnis von Kindern im Elementarbereich und in der Schule Ort: Seminarraum VW.09.002 Chair der Sitzung: Dinah Reuter, PH Freiburg Chair der Sitzung: Jessica Hoth, Universität Rostock Chair der Sitzung: Silke Ruwisch, Leuphana Universität Lüneburg |
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8:30 - 9:15
Entwicklung einer Lernumgebung zum frühen Gewichtsverständnis im kooperativ-dialogischen Anfangsunterricht Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland ‚Gewichte‘ ab Klasse 1? Das Forschungsprojekt fokussiert als Design Research die Entwicklung einer kooperativ-dialogischen Lernumgebung zur Masse. Erforscht wird deren Umsetzbarkeit in Klasse 1, um frühzeitig reichhaltige Erfahrungen zu dieser visuell nicht wahrnehmbaren Größe zu gewähren. Der Beitrag begründet das Anliegen theoretisch und illustriert die Vorbereitung der iterativen Forschung. Auf der sachanalytischen Ebene folgen Entwicklungsstufen zum frühen Gewichtsverständnis und auf Designebene werden Gestaltungsprinzipien aus der dialogischen Didaktik hergeleitet. 9:15 - 10:00
Messen von Volumina in der Primarstufe - erste Erkenntnisse aus einer Interviewstudie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland Grundvorstellungen zum Volumenbegriff und zum Messprozess sowie Fähigkeiten zur Volumenmessung sind zentrale Bestandteile eines tragfähigen Größenverständnisses im Größenbereich der Volumina. Trotz dieser Relevanz liegen bislang nur wenige einschlägige Studien für das Primarstufenalter vor. Im Rahmen einer Interviewstudie wurden Vorgehensweisen von Kindern der Primarstufe im Umgang mit Messinstrumenten im Größenbereich der Volumina analysiert, um Einblicke in das zugrunde liegende Volumenverständnis zu erlangen. Im Vortrag werden erste Ergebnisse der Vorstudie präsentiert. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 11: Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit in der Elementar- und Primarstufe Ort: Seminarraum K6 Chair der Sitzung: Charlott Thomas, Universität Potsdam Chair der Sitzung: Maria Wendt, Technische Universität Dresden Chair der Sitzung: Antonia Wunsch, Universität Hildesheim |
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8:30 - 9:15
"Weil der Schongsenstreifen ist größer als bei Schale 2." Viertklasskinder vergleichen Gewinnchancen Universität Bielefeld, Deutschland Der Chancenstreifen als didaktisches Hilfsmittel bietet Kindern der Grundschule die Möglichkeit, Chancen von Ereignissen numerisch basiert einschätzen und vergleichen zu können. Eine explorative Studie untersucht, wie Schüler*innen der vierten Klasse in einer Binary-Choice-Aufgabe mit Hilfe der Chancenstreifendarstellung ihre Wahl begründen. Im Vortrag werden Lösungshäufigkeiten vorgestellt und Begründungen der Schüler*innen analysiert. 9:15 - 10:00
Kombinatorische und probabilistische Lerngelegenheiten in Schulbüchern der Primarstufe 1Universität Hildesheim, Deutschland; 2Europa-Universität Flensburg, Deutschland Bereits vor Schuleintritt setzen sich Kinder mit kombinatorischen und probabilistischen Vorgängen auseinander und bringen ihr Vorwissen in den Mathematikunterricht ein. In der Primarstufe finden sich diese Themen in der Leitidee Daten und Zufall. Aktuelle Studien zeigen einerseits Defizite in stochastischen Kompetenzen von Lernenden und belegen andererseits das Potenzial zur frühzeitigen Förderung. Der Umfang und die Qualität einer solchen Förderung sind bisher unklar, als Indikator hierfür dienen die in Schulbüchern enthaltenen stochastischen Lerngelegenheiten. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 12: Mehrsprachigkeit als Ressource beim mathematischen Lernen nutzen Ort: Seminarraum VW.10.001 Chair der Sitzung: Ángela Uribe, Pädagogische Hochschule St.Gallen Chair der Sitzung: Rebecca Klose, Justus-Liebig-Universität Gießen |
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8:30 - 9:15
Mehrsprachigkeit als Ressource beim Verstehen von Divisionsaufgaben in deutsch-spanischen Lerngruppen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland Mehrsprachigkeit kann als Ressource genutzt werden, um mathematische Konzepte zu verstehen. Dieser Beitrag untersucht die Rolle der Mehrsprachigkeit beim mathematischen Lernen insbesondere beim Verstehen von Divisionsaufgaben in deutsch-spanischen Lerngruppen. Es wird ein Setting vorgestellt, in dem Lernende Aufgaben in Deutsch und Spanisch bearbeiten. Analysiert wird, wie sie strukturelle Zusammenhänge wahrnehmen und Unterschiede zwischen Aufgabenformaten beschreiben. 9:15 - 10:00
Mehrsprachigkeit als Ressource mathematischer Argumentation Bergische Universität Wuppertal, Deutschland Der Beitrag verbindet theoretische Ansätze zu Sprache, Mathematiklernen und Argumentation mit einer qualitativ-argumentationstheoretischen Analyse einer bilingualen Interaktion zwischen einer Lehrkraft und einem Viertklässler. Er zeigt, dass die in beiden Sprachen konventionell verwendeten Begriffe zur Parität zu verschiedenen Konzeptualisierungen führen und dadurch neue argumentative Zugänge eröffnen. Damit wird deutlich, dass Mehrsprachigkeit eine wertvolle Ressource darstellt, die mathematisches Argumentieren bereichern kann. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 13: Lernen, Lehren und Forschen mit digitalen Medien im Mathematikunterricht der Primarstufe Ort: Hörsaal 30 Chair der Sitzung: Melanie Platz, Universität des Saarlandes Chair der Sitzung: Aileen Steffen-Delplanque, Universität Osnabrück |
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8:30 - 9:00
Wie sprechen Kinder über digitale Handlungen? Perspektiven am Beispiel zweier Mathematik-Apps 1Technische Universität Dortmund, Dortmund; 2Universität Bielefeld, Bielefeld Die Passung zwischen digitaler Handlung und mentaler Operation wird aus theoretischer Perspektive als Potenzial von Mathematik-Apps gesehen. Bislang ist jedoch wenig erforscht, welche (mathematischen) Vorstellungen Kinder zu den digitalen Handlungen aufbauen. In diesem Beitrag werden exemplarisch Äußerungen von Kindern zu digitalen Handlungen aus zwei verschiedenen Studien fokussiert. Im Abgleich mit den Strukturen des jeweils zugrundeliegenden mathematischen Objekts werden exemplarisch evident werdende Differenzen beschrieben, aus denen sich spezifische Forschungsdesiderate ergeben. 9:00 - 9:30
KI-basierter Reflexionsassistent zur fachlichen Analyse von Mathematik-Aufgaben Universität Vechta, Deutschland Im Rahmen des von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre geförderten Projekts MOin (Mehr Open Educational Resources and Practices) wurde ein Reflexionsinstrument entwickelt, bestehend aus einem Leitfragendokument und einem KI-basierten Reflexionsassistenten. Dieses Instrument soll Lehramtsstudierende bei der fachmathematischen Analyse von bestehenden Aufgaben unterstützen. 9:30 - 10:00
Mehrsprachigkeit und KI: Zum Einsatz eigenproduzierter Erklärvideos im sprachsensiblen Mathematikunterricht Universität Münster, Deutschland Erklärvideos rücken zunehmend in den Fokus der mathematikdidaktischen Forschung. Der Einbezug KI-gestützter Tools erweitert diese Möglichkeiten, etwa durch sprachliche Unterstützung, Übersetzungsfunktionen und individuelles Feedback. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Beitrag mit der Themenstellung, wie Lernende im sprachsensiblen Mathematikunterricht durch KI-gestützte, eigenproduzierte Erklärvideos ihre mehrsprachigen Ressourcen nutzen, um mathematische Zusammenhänge zu beschreiben und zu erklären. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 14: Produktive und effektive Einbindung digitaler Medien im Mathematikunterricht in der Sekundarstufe Ort: Seminarraum K8 Chair der Sitzung: Hoang Nguyen, Universität Münster Weitere Leitung: Malina Abraham, Sofia Bielinski |
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8:30 - 9:15
Einflussfaktoren auf den selbstständigen Einsatz von GeoGebra – eine Interviewstudie in der Sekundarstufe II Universität Bielefeld, Deutschland Digitale Mathematikwerkzeuge wie GeoGebra können das Mathematiklernen produktiv unterstützen. Entscheidend sind dabei neben den Lehrkräften, deren professionellen Kompetenzen sowie Haltungen und Beliefs zu digitalen Medien auch die Lernenden selbst. Während diverse Studien die Lehrkräfte oder Rahmenbedingungen des Medieneinsatzes fokussieren, sind relevante Faktoren auf Seiten der Lernenden nur wenig erforscht. Im Beitrag wird deshalb eine Interviewstudie mit Lernenden der Sekundarstufe II vorgestellt, in der Einflussfaktoren auf den selbstständigen Einsatz von GeoGebra identifiziert werden. 9:15 - 10:00
Der Einfluss von Nutzungshäufigkeiten interaktiver Elemente in GeoGebra-Applets auf das Lernen des Ableitungsbegriffs Universität Münster, Deutschland GeoGebra-Applets bieten verschiedene interaktive Elemente, deren Lernwirksamkeit von ihrer tatsächlichen Nutzung abhängt. Der Beitrag untersucht, inwiefern selbstberichtete Nutzungshäufigkeiten von Animationen, Zugmodus, Eingabefeldern und der Regulierung der Wiedergabegeschwindigkeit mit dem Verständnis der Ableitung sowie der Ausprägung der Grundvorstellung Tangentensteigung zusammenhängen. Multiple lineare Regressionen zeigen konsistent positive Zusammenhänge für den Zugmodus, während eine häufige Nutzung von Animationen tendenziell negativ mit beiden Größen verbunden ist. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 15: Professionalisierung von Lehrkräften (neu) denken - Perspektiven und aktuelle Herausforderungen Ort: Seminarraum K5 Chair der Sitzung: Dilan Şahin-Gür, TU Dortmund Chair der Sitzung: Victoria Shure, Universität Münster Chair der Sitzung: Anke Lindmeier, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
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8:30 - 9:00
Expertise in der diagnosegeleiteten Lernbegleitung Universität Paderborn, Deutschland Grundlage für gezielte Professionalisierungsmaßnahmen zu Diagnose und Förderung sind Erkenntnisse, wie Lehrkräfte diagnostizieren, darauf bezogene kurz- und langfristige Fördermaßnahmen planen und wie sich diese Expertise im Rahmen von Professionalisierungsmaßnahmen weiterentwickelt. Im Beitrag werden erste Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die mittels evaluativer qualitativer Inhaltsanalyse untersucht, welche Expertise (angehende) Lehrkräfte und Multiplizierende in der Lernbegleitung bei einer Förderung im Rahmen einer Vignettenbearbeitung zeigen. 9:00 - 9:30
Verschränkungsaufgaben zum Aufbau von berufsbezogenem Fachwissen und fachlichem Noticing im Lehramtsstudium 1Pädagogische Hochschule Heidelberg; 2Pädagogische Hochschule Freiburg; 3Universität Heidelberg Verschränkungsaufgaben sind Lerngelegenheiten für Lehramtsstudierende, um Hochschulmathematik mit Anforderungen aus der Schulpraxis zu verbinden. Sie werden im Übungsbetrieb einer Geometrievorlesung für das Gymnasiallehramt eingesetzt und bestehen aus der Repräsentation einer Unterrichtssituation und einem mehrstufigen Scaffolding, das die Bearbeitung anleitet. Der Beitrag leitet fachliches Noticing als Zielkonstrukt aus Theorien zu Lehrkräftekompetenz und professionellem Wissen ab. Anhand einer Verschränkungsaufgabe wird deren Aufbau und Einsatz erklärt und mit dem Zielkonstrukt verknüpft. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 16: Schulbücher und andere curriculare Ressourcen Ort: Hörsaal 31 Chair der Sitzung: Henning Sievert, Universität Hildesheim Chair der Sitzung: Sebastian Rezat, Universität Paderborn Chair der Sitzung: Aiso Heinze, IPN Kiel |
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8:30 - 9:15
"Wege im Graphen" in Schulbüchern und ihr Potential zur Förderung von Computational Thinking in der Grundschule Universität Hildesheim, Deutschland Computational Thinking (CT) gilt als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts und gewinnt auch im Mathematikunterricht der Grundschule an Bedeutung. Diese Arbeit analysiert Lerngelegenheiten zu „Wege im Graphen“ aus sechs nds. Schulbuchreihen der Grundschule. Untersucht wird, in welchem Umfang graphentheoretische Lerngelegenheiten vertreten sind und welche Denkprozesse von CT dabei adressiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Aufgaben bereits Potenzial zur Förderung von CT enthalten und insbesondere die Denkprozesse „Datenrepräsentation“ und „Algorithmus-Design“ adressiert werden. 9:15 - 10:00
Statistische Tabellen in Mathematikbüchern der Grundschule Universität Kassel, Deutschland Statistische Tabellen sind ein wichtiges Instrument zur Darstellung und Kommunikation von Daten. Die Fähigkeiten im Umgang mit Tabellen sind grundlegende Teilkompetenzen von Data Literacy und sollten bereits in der Grundschule angebahnt werden. Ob und wie dies erfolgt, ist bislang nur wenig erforscht. Unsere systematische Analyse statistischer Tabellen und zugehöriger Aufgaben in Grundschul-Mathematikbüchern greift diese Forschungslücke auf. Im Minisymposium fokussieren wir die Analyse der Aufgaben und stellen das Kategoriensystem und Ergebnisse zu den adressierten Stufen des Verstehens vor. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 17: Vorstellungsorientierter Mathematikunterricht in der Sek II Ort: Hörsaal 28 Chair der Sitzung: Susanne Digel, RPTU Kaiserslautern-Landau Chair der Sitzung: Gilbert Greefrath, Universität Münster Chair der Sitzung: Lena Wessel, Universität Paderborn |
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8:30 - 8:55
Bayes'schen Schließen ohne Zahlen: Sind Proportionen natürlicher als Wahrscheinlichkeiten? Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland Während beim Bayes'schen Schließen die Wirkung natürlicher Häufigkeiten umfassend untersucht ist, gibt es nur wenige Arbeiten zur spezifischen Rolle von Proportionen. Vorhandene Studien vermischen proportionale Framings häufig mit Zahlenangaben oder Designs, die den Multiplikationsschritt eliminieren. Notwendig ist daher ein Ansatz, der Proportionen als eigenständiges kognitives Format testet. Wir prüfen, ob ein Proportions-Framing im Vergleich zu einem Wahrscheinlichkeits-Framing systematisch unterschiedliche mentale Strategien hervorruft und damit zu korrekteren Urteilen führt. 8:55 - 9:20
Mal drei oder hoch drei? Verständnisaufbau beim Einstieg in die Binomialverteilung Universität Greifswald, Deutschland Die Förderung konzeptuellen Verständnisses gilt als zentrales Prinzip des Mathematikunterrichts. Durch die Synthese zweier stoffdidaktischer Sichtweisen wird eine gegenstandsspezifische Konkretisierung von Verständnis beim Einstieg in die Binomialverteilung vorgenommen. Darauf aufbauend werden Verstehensprozesse bei der Auseinandersetzung mit dem Galtonbrett rekonstruiert. Die Ergebnisse verdeutlichen typische Schwierigkeiten von Lernenden der Oberstufe beim Entwickeln informeller Strategien zur Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten einer Binomialverteilung. 9:20 - 9:45
Strategienutzung beim Lösen kombinatorischer Aufgaben Universität Potsdam, Deutschland Beim Lösen kombinatorischer Aufgaben können unterschiedliche Strate-gien verwendet werden, deren Auswahl sich auf den Bearbeitungserfolg auswirkt (z. B. Roa, 2000). In diesem Beitrag wird daher untersucht, wel-che Strategien Lernende bei der Bearbeitung konkreter Aufgaben tatsäch-lich einsetzen. Daran anknüpfend werden im Folgenden zentrale Strategien erläutert und ausgewählte Forschungsergebnisse zu deren Nutzung und Wirksamkeit vorgestellt. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 18: Sprachbildung im Mathematikunterricht Ort: Seminarraum W.12.011 Chair der Sitzung: Melina Fabian, Universität Potsdam Chair der Sitzung: Olga Lomas, Universität Paderborn Chair der Sitzung: Jessica Mähnert, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
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8:30 - 9:15
Interpretation der doppelten Verneinung: deutsch- und türkischsprachige Kinder im Vergleich IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Deutschland Logische Operationen sind ein wesentliches strukturelles Merkmal des Faches Mathematik. In diesem Beitrag werden Unterschiede in der Interpretation von doppelten Verneinungsaufgaben im außer- und innermathematischen Kontext bei deutschen und türkischen Erstsprachler*innen aufgezeigt. Dafür wurden insgesamt 64 Schüler*innen im Alter von 7 bis 12 Jahren erhoben. Erste Ergebnisse zeigen, dass deutsche Erstsprachler*innen überwiegend kompensatorisch und türkische Erstsprachler*innen vor allem verstärkend verneinend interpretieren. 9:15 - 10:00
Sachaufgaben in Deutscher Gebärdensprache Universität Hamburg, Deutschland Sachaufgaben sind ein wichtiger Bestandteil des mathematischen Anfangsunterrichts. Damit Schüler:innen diese erfolgreich bearbeiten können, ist eine grundlegende sprachliche Kompetenz erforderlich. Die Übertragung von lautsprachlichen Textaufgaben in eine Gebärdensprache erfordert eine gründliche Übersetzungsarbeit, bei der vier Aspekte berücksichtigt werden müssen: Zahlgebärden, Richtungsverben, Lokalität und Simultaneität. Eine Untersuchung mit sechsjährigen tauben Kindern hat gezeigt, dass die visuell-räumliche Gebärdensprache ein besonderes Potenzial hat, das weiter zu erforschen ist. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 20: Erklärvideos zum Lehren und Lernen von Mathematik Ort: Hörsaal 27 Chair der Sitzung: Hannes Eirund, Universität Hildesheim Chair der Sitzung: Martin Ohrndorf, Universität Bremen Chair der Sitzung: David Schwarzkopf, Otto-Friedrich-Universität Bamberg |
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8:30 - 9:15
Ein Erklärvideo für alle? Personenbezogene Unterschiede beim Lernen mit YouTube-Videos zur Ableitung Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Deutschland Mathematische Erklärvideos auf YouTube gewinnen an Bedeutung, obwohl ihre fachdidaktische Qualität stark variiert. Im Rahmen des Angebots-Nutzungs-Modells untersucht unsere Studie, welchen Einfluss die fachdidaktische Qualität der Videos und die individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen auf Lernprozesse haben. In einem quasi-experimentellen Design mit vier YouTube-Videos zum Ableitungsbegriff von verschiedener Qualität werden sowohl der Lernzuwachs als auch die subjektive Bewertung von 250 Schüler*innen erfasst und vor dem Hintergrund ihrer Lernvoraussetzungen analysiert. 9:15 - 10:00
Kann man Variablen mit Hilfe von Erklärvideos verstehen? Nur wenn aktivierende Lernangebote genutzt werden können 1Technische Universität Dortmund; 2IPN Leibniz Institute für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel/Berlin Erklärvideos können Verständnisaufbau fördern, wenn sie kognitiv aktivieren und auf relevante Fachinhalte fokussieren. Neben der Einbettung in Lernumgebungen unterstützen Prompts wie Interaktionselemente und Erklärimpulse die fokussierte kognitive Aktivierung. Der Beitrag berichtet von einer kontrollierten Interventionsstudie mit 239 Lernenden (Klasse 9-11), die beim Systematisieren ihres Vorwissens zum Variablenverständnis durch ein Erklärvideo mit Prompts unterstützt wurden. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verständniszuwächse, die durch die Nutzung der Prompts vermittelt sind. |
| 8:30 - 10:00 | Minisymposium 21: Vignetten als Werkzeug für Forschung und Lehre Ort: Seminarraum K2 Chair der Sitzung: Jens Oliver Krummenauer, Hochschule Esslingen Chair der Sitzung: Michael Fischer, Universität Graz |
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8:30 - 9:15
Nutzung von Textvignetten zur validen Messung von Teacher Noticing im interkulturellen Kontext 1Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 2Pädagogische Hochschule Freiburg; 3National Taiwan Normal University Aufgrund der soziokulturellen Bedingtheit von Noticing ist dessen valide Messung im interkulturell vergleichenden Kontext eine Herausforderung. Unterschiedliche Auffassungen hoher Unterrichtsqualität in verschiedenen kulturellen Kontexten beeinflussen, was und wie Lehrkräfte im Unterricht wahrnehmen. Das TaiGer Noticing Projekt nutzt einen textvignetten-basierten Ansatz, um dies zu untersuchen. Zudem wird die Notwendigkeit, kulturspezifische Referenzrahmen zu explizieren und zu nutzen, deutlich. 9:15 - 10:00
Videovignetten zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Umgang mit prozessbezogenen Kompetenzen von Lernenden 1Universität Potsdam, Deutschland; 2Universität zu Köln, Deutschland Videovignetten können prozessbezogene Kompetenzen von Lernenden im mathematischen Handeln sichtbar machen und eröffnen angehenden Lehrkräften einen strukturierten Zugang zu den Lernprozessen. Im Projekt entstehen inszenierte, auf realen Modellierungs- und Problemlösesituationen basierende Vignetten sowie Begleitmaterialien. Sie unterstützen die fokussierte Beobachtung und Analyse typischer Lernprozesse und stärken die situationsspezifischen Diagnose- und Förderkompetenzen. Die Wirksamkeit der Implementierung der Videos in der mathematikdidaktischen Lehre wird anschließend empirisch untersucht. |
| 9:15 - 9:50 | „So kann man denken“ – Heuristische Lösungsbeispiele in der Hochschulausbildung von Grundschullehrkräften Wiebke Neumann Ort: Seminarraum VW.11.002 |
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Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass gerade das selbstständige Konstruieren von Begründungen für viele Studierende eine große Herausforderung darstellt. Dieser Beitrag stellt einen Teil eines Dissertationsprojektes vor, welches zum Ziel hat zu untersuchen, ob und wie sich die Verwendung heuristischer Lösungsbeispiele als Unterstützungsmaßnahme auf die Begründungskompetenz der Studierenden auswirkt. Darüber hinaus wird analysiert, ob die Lösungsbeispiele Einfluss auf affektive Merkmale wie mathematische Selbstwirksamkeitserwartung haben. |
| 9:15 - 9:50 | Explorative Studie zum Simulationsverständnis von Schüler*innen: Identifizierung von Teilkompetenzen und ihre Evaluation in der Praxis Sonja Bleymehl Ort: Seminarraum W.11.018 |
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Simulationen sind eine zentrale wissenschaftliche Methode zur Erkenntnisgewinnung und spielen eine wichtige Rolle in gesellschaftsrelevanten Entscheidungsprozessen. Dennoch bleibt das Lernen über Simulationen als wissenschaftliche Methode in deutschen Schulen unterrepräsentiert. Das Dissertationsprojekt untersuchte die für ein grundlegendes Simulationsverständnis notwendigen Kompetenzen und entwickelte darauf aufbauend eine Unterrichtssequenz für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I sowie Fragebögen zur Evaluation der Intervention. |
| 9:15 - 9:50 | Neue Prüfungsform für das mathematische Modellieren? Eine qualitative Studie zum diagnostischen Potenzial digitaler Portfolios Catharina Beckschulte, Jascha Quarder, Annika Rosendahl, Stanislaw Schukajlow Ort: Seminarraum K1 |
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Mathematisches Modellieren ist eine zentrale Kompetenz in den Bildungsstandards, wird jedoch in traditionellen Prüfungsformaten nur eingeschränkt erfasst. Der Beitrag untersucht das diagnostische Potenzial digitaler Portfolios als alternative Prüfungsform. In einer qualitativen Studie mit 91 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 wurden digitale Portfolios zu digital gestützten Modellierungsaufgaben inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass zentrale Modellierungsteilkompetenzen sowie zusätzliche metakognitive und strukturierende Aspekte in den Portfolios identifizierbar sind. |
| 9:15 - 9:50 | Personale und materiale Implementationsstrategien: Materialnutzung von Lehrkräften in verschiedenen Fortbildungsbedingungen Tobias Röthemeier, Jennifer Dröse Ort: Seminarraum K4 |
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Im Projekt MuM-Pro-Lesen wurde eine Unterrichtsreihe erprobt, die zur Förderung von mathematikspezifischen Lese- und Verstehensstrategien sowie der Wahrnehmung sprachlicher Feinstrukturen angelegt ist. Diese wurde hinsichtlich ihrer Wirkungen und Wirksamkeit untersucht, indem unter anderem die Materialnutzung von Lehrkräften in verschiedenen Implementationsbedingungen betrachtet wurde. Im Vortrag werden zwei in Fortbildungen unterschiedlich qualifizierte Gruppen bezüglich der genutzten Aufgaben, gewählten Scaffolds und der benötigten Dauer verglichen und erste Ergebnisse dargestellt. |
| 9:50 - 10:25 | Kaffeepause Ort: Foyer K, I und VW Wir halten in allen Gebäuden in den Foyers ein Kaffeestation für Sie bereit. Neben Kaffee und Tee sorgen wir für frisches Obst, Snacks und Kaltgetränke. |
| 10:25 - 10:45 | (Digital) lesen – mathematisch denken. Vom Sourcing zur Aufgabenbearbeitung Franziska Stamer Ort: Seminarraum I.14.75 |
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Das Lesen mathematischer Texte ist auch im digitalen Zeitalter eine zentrale Grundlage selbstregulierten Lernens. Lernenden wie Lehrenden steht eine große Auswahl mathematischer Texte mit unterschiedlichen Merkmalen über Mathematik zur Verfügung. Welche speziellen Anforderungen und Chancen sich dabei für Lernende bei der Aufgabenbearbeitung ergeben können, soll in einer quasi-experimentellen Studie untersucht werden. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie mathematische Texte von Oberstufenschüler*innen und Studierenden ausgewählt und mit welchen Lesestrategien sie verarbeitet werden. |
| 10:25 - 10:45 | Anwendung der Qualitativen Inhaltsanalyse auf historisches mathematikdidaktisches Quellenmaterial – Methodische Überlegungen Marie Grenzer Ort: Seminarraum VW.10.001 |
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Die Geschichte von Mathematikunterricht und -didaktik stellt ein interdisziplinäres Forschungsfeld dar, zu dem verschiedene methodische Zugänge möglich sind. Zentral sind sowohl hermeneutische Ansätze der Historischen Bildungs- und Sozialforschung als auch qualitative Methoden der Mathematikdidaktik. Im Rahmen des Vortrags wird diskutiert, inwieweit sich die in der empirischen mathematikdidaktischen Forschung etablierte Methode der Qualitativen Inhaltsanalyse für die systematische Untersuchung größerer Mengen bisher unerschlossener historischer Quellen zum Mathematikunterricht eignet. |
| 10:25 - 10:45 | Design einer Lernumgebung zu Fairness im maschinellen Lernen Clara Müller, Katharina Bata, Jasmin Hörter, Martin Frank Ort: Seminarraum K5 |
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Der Beitrag beschreibt die Entwicklung und erste Erprobung eines Unterrichtsformats, das Fairness im maschinellen Lernen für die Sekundarstufe zugänglich macht. Mithilfe interaktiver Visualisierungen, realer Datensätze und strukturierter Diskurse identifizieren die Lernenden Bias, entwickeln statistische Fairnessmaße und reflektieren deren normative Bedeutung in verschiedenen Anwendungskontexten. Erste explorative Erhebungen liefern Hinweise auf die fachliche Zugänglichkeit des Designs und Potenziale für weiterführende empirische Untersuchung. |
| 10:25 - 10:45 | Ein Zertifikatsprogramm in den Lehramtsstudiengängen der Universität Hamburg: Ein Ansatz zur Ausbildung von professionellen KI-bezogenen Kompe-tenzen für angehende Lehrkräfte Fabian Anton Müller, Nils Buchholtz Ort: Seminarraum K6 |
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Das Zertifikatsprogramm „KI-Lotse“ der Universität Hamburg qualifiziert angehende Mathematiklehrkräfte für die fachlichen, didaktischen und ethischen Anforderungen einer KI-geprägten Bildungslandschaft. Es zielt auf den Aufbau professionsspezifischer AI-Literacy als transdisziplinärer Schlüsselkompetenz. Durch die Verknüpfung fachdidaktischer Module mit KI-Inhalten, interdisziplinären Lehrformaten und reflektierender Praxis fördert das Programm technisches Verständnis, kritische Urteilskraft und verantwortungsbewusstes pädagogisches Handeln. |
| 10:25 - 10:45 | Einstellungen von Lehrkräften gegenüber datengestützter Unterrichtsentwicklung mit VERA-8 Kathrin Pasel, Gilbert Greefrath Ort: Senatssaal |
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In dem Projekt wird eine Fortbildung für Mathematiklehrkräfte evaluiert, deren Ziel es ist, durch gezielte Maßnahmen datengestützte Unterrichtsentwicklung im Kollegium zu etablieren. Bisherige Untersuchungen zeigen, dass Lehrkräfte landesweiten formativen Assessments wie den VERA-8 Tests und ihrem Nutzen für die Unterrichtsentwicklung kritisch gegenüber eingestellt sind. Die vorgestellte Studie stellt den aktuellen Stand der Einstellungen von Lehrkräften zu VERA-8 dar und diskutiert mögliche Veränderungen gegenüber früheren Erhebungen. Erste Ergebnisse werden berichtet. |
| 10:25 - 10:45 | FACET: Multi-Agenten-System für heterogene Mathematik-Klassen Konstantin Fackeldey, Jana Gonnermann-Müller, Jennifer Haase, Sebastian Pokutta Ort: Hörsaal 27 |
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Differenzierung im Unterricht ist notwendig, um den unterschiedlichen Vorkenntnissen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Lernenden gerecht zu werden. In diesem Vortrag stellen wir FACET, ein KI-Tool zur Erstellung individualisierter Unterrichtsmaterialien in Form von Aufgabenzetteln für den Mathematikunterricht, vor. FACET ist ein Multi-Agenten-System, bei dem die Lehrkraft Profile der Lernenden angeben kann, um unterschiedliche Perspektiven bei der Erstellung von Lehrmaterialien zu berücksichtigen. Das System erstellt differenzierte Materialien, die die Lehrkraft bei Bedarf anpassen kann. |
| 10:25 - 10:45 | Feedback Literacy Analyzer: Entwicklung eines KI-basierten Tools zur Analyse der Feedback Literacy von Lernenden Farhad Razeghpour, Michael Kallweit, Katrin Rolka Ort: Seminarraum K8 |
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Inwieweit Feedback das Lernen beeinflusst, hängt maßgeblich von der Fähigkeit der Studierenden ab, die Informationen effektiv zu nutzen, um Fehler zu reflektieren und zu korrigieren – eine Kompetenz, die als Feedback Literacy bezeichnet wird. Deren Erforschung erfordert jedoch qualitative Auswertungen, die zeitaufwendig sind. Daher wurde ein KI-basiertes Tool entwickelt, das die Analyse von Transkripten unterstützt. Das Tool nutzt einen modularen Prompt mit festen Analysefragen und variablen Parametern und konnte in ersten Tests relevante Textstellen zuverlässig identifizieren und auswerten. |
| 10:25 - 10:45 | Gezieltes Diagnose-Feedback auf Schüler:innenebene zur Prozentrechnung Paul Tyrichter Ort: Seminarraum W.12.011 |
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Das SMART-Projekt entwickelt und beforscht ein Online-Testinstrument, welches das individuelle konzeptuelle Wissen bei Schüler:innen schnell und treffsicher diagnostiziert. Die Rückmeldung fokussiert dabei nicht auf eine Lösungsquote, sondern darauf, welche konkreten Grundvorstellungen ein:e Schüler:in bereits aufgebaut hat und welche spezifischen Fehlvorstellungen ggf. vorliegen. Dieser Vortrag thematisiert gezieltes Diagnose-Feedback auf Schüler:innenebene zu diagnostischen Prozentrechnungstests innerhalb des SMART-Projekts und zeigt erste Forschungsergebnisse. |
| 10:25 - 10:45 | Herausforderungen der Wirkungsforschung im Rahmen von QuaMath: Methodische Einblicke in das Modul Raum und Form 1-4 Elisabeth Tonewizki, Hedwig Gasteiger, Julia Bruns Ort: Hörsaal 26 |
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Für die Gestaltung eines verständnisorientierten und anschlussfähigen Symmetrieunterrichts greifen Lehrkräfte auf fachliches und fachdidaktisches Wissen zurück. Zur Förderung dieser Wissensfacetten wurde im Rahmen des KMK-geförderten Programms QuaMath ein Fortbildungsbaustein zur Symmetrie entwickelt. Strukturelle Vorgaben stellen die Wirkungsforschung zu diesem Baustein vor Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wird gezeigt, wie verschiedene Testformate und -zeitpunkte innerhalb des Moduls Raum und Form 1-4 kombiniert werden, um die Entwicklung des Lehrkräftewissens zu untersuchen. |
| 10:25 - 10:45 | Hinweise auf metakognitive Anforderungen: Atypisches Lösungsverhalten im Känguru-Wettbewerb Elke Grinschgl Ort: Seminarraum K3 |
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Der Beitrag präsentiert Zwischenergebnisse eines Projekts, das das metakognitive Potenzial von Aufgaben der österreichischen Version des Multiple-Choice-Wettbewerbs Känguru der Mathematik untersucht. Im Fokus des Vortrags stehen Aufgaben mit ungewöhnlichem Itemverhalten, etwa wenn hohe Gesamtscores der Teilnehmer*innen nicht mit höheren Lösungshäufigkeiten einhergehen. Mittels Rasch-Analyse werden solche atypischen Antwortmuster identifiziert und die Aufgaben hinsichtlich möglicher metakognitiver Anforderungen sowie weiterer Ursachen für ihr ungewöhnliches Itemverhalten analysiert. |
| 10:25 - 10:45 | Informatik als Teil des Mathematikunterrichts in der Grundschule: Eine Lehrplananalyse Eve Tessenow, Richard Schwarz Ort: Seminarraum K4 |
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Digitalität prägt die Lebenswelt von Kindern. Schulen sind daher gefordert, Lernende zum kompetenten Umgang mit digitalen Technologien zu befähigen – durch Medienbildung und informatische Bildung. Während informatische Kompetenzen ab Klasse fünf in einem eigenständigen Fach oder integriert vermittelt werden, kommt in der Grundschule dem Fach Mathematik eine Leitfunktion zu. Unser Beitrag beleuchtet, inwiefern informatische Kompetenzen curricular verankert sind. |
| 10:25 - 10:45 | Intelligente tutorielle Systeme (ITS) im Spannungsfeld zwischen regelbasierter Logik und Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) Phillip Henn Ort: Seminarraum W.11.018 |
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ITS können mathematische Lernprozesse unterstützen. Aktuell ist zu beobachten, dass traditionelle ITS durch die Einbindung von GenAI erweitert werden, etwa durch individuell generiertes Feedback. Ob solche Systeme weiterhin positive Effekte auf Lernprozesse haben können, ist angesichts des Wandels von deterministischen zu probabilistischen Verfahren unklar. Ohne einen fundierten didaktischen Rahmen können Lernerfolge beim Einsatz von ITS mit GenAI sogar gefährdet sein. Daher ist es nötig, didaktische Rahmenbedingungen in ITS mit und ohne GenAI zu identifizieren und systematisch zu vergleichen. |
| 10:25 - 10:45 | KI-gestützte Lernumgebung zum PPDAC-Datenanalysezyklus Stephan Blömker Ort: Seminarraum K1 |
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Vorgestellt wird eine KI-gestützte Lernumgebung zum PPDAC-Datenanalysezyklus für Studierende des Lehramts Sonderpädagogik. In dieser werden die Studierenden paarweise durch den Datenanalysezyklus geführt und erhalten in jeder Phase ein Feedback durch das LLM. Dieses entscheidet zudem über Phasenübergänge und trifft eine Vorauswahl geeigneter Datensätze. Die Lernumgebung wird im Übungsbetrieb unter tutorieller Begleitung eingesetzt und als Design Research entwickelt. Es werden Ergebnisse der ersten Erhebung präsentiert und die Weiterentwicklung wird diskutiert. |
| 10:25 - 10:45 | Macht die Aufgabe den Unterschied? – Der Gender-Gap bei der österreichischen Reifeprüfung Evita Lerchenberger, Christian Dorner Ort: Seminarraum V.08.001 |
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Der Gender-Gap im Fach Mathematik ist in Österreich mittlerweile zur (traurigen) Tradition geworden. Bei der Reifeprüfung schneiden Kandidaten im Fach Mathematik durchschnittlich besser ab als Kandidatinnen. Dabei gibt es Aufgaben mit einem Gender-Gap von über 20 Prozentpunkten zugunsten der Kandidaten, aber auch einige Aufgaben, bei denen die Lösungsquote der Kandidatinnen höher ist. Das Projekt Gen[ ]Rep versucht, eine Erklärung auf Aufgabenebene dafür zu finden. Im Vortrag werden erste Analyseansätze präsentiert. |
| 10:25 - 10:45 | Mathematik und Klimadaten: Vom EINSEHEN bis zum VERARBEITEN Johanna Heitzer Ort: Hörsaal 31 |
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An den Beispielen anthropogener Emission und atmosphärischer Konzentration von CO2 möchte ich thematisieren, wie die Auseinandersetzung mit Klimadaten vom Einsehen bis zum Verarbeiten mathematisch ist; aber eben auch längst nicht nur. Schon beim Einsehen gibt es Hürden: CO2- oder C-, absolute oder relative, Bestands- oder Änderungsangaben? Welche Bezugsgröße genau? Dass das Verarbeiten keine rein mathematische Angelegenheit ist, sondern auch Resilienzstrategien erfordert, merkt schon der Lehrende beim vorbereitenden Hineinknien in die Daten. Austausch erwünscht: MBNE muss Thema bleiben. |
| 10:25 - 10:45 | Mathematiker*innen aus der Sichtweise von Schüler*innen der Sekundarstufe II – eine Interventionsstudie zur Veränderung von Beliefs Martin Quendler, Benjamin Rott, Robin Göller, David Kollosche Ort: Hörsaal 28 |
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In dieser explorativen Mixed-Methods-Studie wird untersucht, ob und wie sich Beliefs von Schüler*innen der Sek. II über Mathematiker*innen verändern lassen. Die Intervention umfasst mehrere zeitlich versetzte, interaktive Begegnungen mit Mathematiker*innen, ausgewählt mit maximaler Variation. Die Datenerhebung erfolgt längsschnittlich mittels halbstrukturierter Interviews und Fragebögen. Die Auswertung erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse bzw. Varianzanalyse. Der Vortrag bietet Einblicke in die Pilotierung sowie Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung interventionsbasierter Studiendesigns. |
| 10:25 - 10:45 | Professionelle Kompetenzen von Lehrkräften und der Einsatz digitaler Übungsprogramme: Eine Mixed-Methods-Studie zu MatheBattle Richard Schulte, Armin Fabian, Andreas Lachner, Daniel Thurm, Walther Paravicini Ort: Hörsaal 30 |
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Die Nutzung digitaler Programme zum Üben im Mathematikunterricht wurde bisher meist mit Fokus auf die Schüler:innenperspektive untersucht. Wie Lehrkräfte solche Programme im Unterricht einsetzen und welche Rolle ihre professionellen Kompetenzen dabei spielen, ist bislang wenig erforscht. Eine Mixed-Methods-Feldstudie am Beispiel der Übungsplattform MatheBattle kombiniert Fragebogen-, Log- und Interview-Daten und adressiert diese Forschungslücke. Im Vortrag werden das Studiendesign sowie vorläufige Ergebnisse vorgestellt. |
| 10:25 - 10:45 | Schüler:innenperspektiven auf den Erwerb mathematischer Kompetenzen mit Unterstützung eines KI-Tutors Adrian Bachmann, Christoph Erath Ort: Seminarraum VW.10.002 |
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Seit der Veröffentlichung von ChatGPT rückt der Einsatz künstlicher Intelligenz im Mathematikunterricht verstärkt in den Fokus. Die Studie untersucht, wie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I den Einsatz eines KI-Tutors beim Erwerb mathematischer Kompetenzen erleben. In einer Unterrichtssequenz arbeiteten 14-jährige Lernende mit einem KI-Tutor, der adaptive Hinweise ohne Lösungsangaben bereitstellte. Schriftliche Rückmeldungen wurden mittels deduktiver qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen Potenziale und Herausforderungen KI-gestützter Lernunterstützung auf. |
| 10:25 - 10:45 | Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Lehrkräften zur Diagnose mit Audience Response Systemen - Entwicklung eines Erhebungsinstruments Marcus Röhming, Elise Stroetmann, Ulrich Kortenkamp Ort: Seminarraum VW.12.001 |
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Der Einsatz digitaler Medien im Mathematikunterricht hängt wesentlich mit digitalisierungsbezogenen Kompetenzen von Lehrkräften und deren Selbstwirksamkeitsüberzeugungen (SWÜ) zusammen. Das QuaMath-Fortbildungsmodul "Digitale Medien 5-10" adressiert diese Kompetenzen in drei Bausteinen, um den qualitätsvollen Einsatz digitaler Medien zu fördern. Zur Untersuchung der Wirksamkeit der Fortbildung wurden Erhebungsinstrumente für SWÜ entwickelt. Dieser Beitrag stellt ein pilotiertes Erhebungsinstrument vor und schlüsselt Faktoren für SWÜ im Bereich “Diagnose mit Audience Response Systemen” auf. |
| 10:25 - 10:45 | Simulationskompetenz fördern - Das Projekt SIMBA-MINT Christoph Till Ort: Seminarraum K2 |
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Im Rahmen des Teilprojekts SIMBA-MINT innerhalb des vom Land Baden-Württemberg geförderten Verbundprojekts Simulierte Welten (2011-2028) werden Lehr-Lern-Konzepte zum simulationsbasierten Lernen in den MINT-Fächern entwickelt. Im Kurzvortrag wird zum einen das Instrument zur Erfassung von Simulationskompetenz vorgestellt, das im Frühjahr 2026 pilotiert wird. Zum anderen werden erste Prototypen von Simulationstools präsentiert und zur Diskussion gestellt, die im Rahmen von SIMBA-MINT für den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe I entwickelt werden. |
| 10:25 - 10:45 | Stages of Concern im Mathematikunterricht – Eine geplante Implementierungsstudie zur erstmaligen Einführung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I in Österreich Magdalena Steuxner, Florian Stampfer Ort: Seminarraum VW.09.002 |
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Seit dem Schuljahr 2023/24 gilt in Österreich ein neuer Lehrplan für die Sekundarstufe I, der ab 2025/26 erstmals die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der 7. und 8. Schulstufe verankert. Lehrpersonen stehen damit vor der Herausforderung, ein neues Inhaltsgebiet oft ohne entsprechende Ausbildung umzusetzen. Die Studie begleitet diesen Implementierungsprozess und untersucht die Stages of Concern von Lehrpersonen nach dem Concerns-Based Adoption Model. Methodisch folgt sie einem Mixed-Methods-Design aus qualitativen Interviews, Fragebogenerhebungen und einer Analyse des realisierten Unterrichts. |
| 10:25 - 10:45 | Stellenwertsysteme und schriftliche Subtraktion Roland Pilous, Uwe Schürmann Ort: Seminarraum I.14.60 |
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Unsere Pilotstudie mit 33 angehenden Primarlehrpersonen liefert erste empirische Belege, dass die Behandlung nicht-dekadischer Stellenwertsystemen das Verständnis der schriftlichen Subtraktion im dezimalen Stellenwertsystem fördert (operationalisiert durch die Fähigkeit das Verfahren zu erklären). Implikationen für die Hauptstudie werden diskutiert. Diese hat das Ziel, zur Evidenzbasierung der fachwissenschaftlichen Ausbildung von Lehrpersonen am Beispiel nicht-dekadischer Stellenwertsysteme beizutragen. |
| 10:25 - 10:45 | Zukunftsrelevante und nachhaltigkeitsbezogene Mathematikdidaktik – Designprinzipien und Lernprozesse von Schüler:innen am Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe Nadine Ehrlich Ort: Seminarraum VW.11.002 |
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Gegenwärtig gewinnt die Ausbildung zukunftsrelevanter, nachhaltigkeitsbezogener Lernprozesse in der Fachdidaktik an Bedeutung. Im Vortrag wird hierzu ein Projekt vorgestellt, das Designprinzipien von entsprechend ausgerichteten MINT-Lernumgebungen aus der Perspektive des Faches Mathematik diskutiert. Die empirischen Fragen konzentrieren sich auf die autonomen Lernprozesse und individuellen Lernpfade von Schüler:innen zu Beginn der Sekundarstufe, die sich in einem Lehr-Lern-Labor eigenständig mit zukunftsrelevanten und nachhaltigkeitsbezogenen mathematischen Fragestellungen auseinandersetzen. |
| 10:55 - 11:15 | Auswirkungen eines Lehrveranstaltungskonzepts mit Praxisbezug auf die Mathematikeinstellung von Lehramtsstudierenden Till Burchert, Katja Jung, Katrin Vorhölter Ort: Hörsaal 27 |
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In Niedersachsen ist Mathematik für Lehramtsstudierende der Primarstufe als Schulfach nicht verpflichtend und kann durch eine Basisqualifikation ersetzt werden. Viele dieser Studierenden stehen mathematischen Inhalten skeptisch bis ängstlich gegenüber. Für dieses Klientel wurde ein Lehrkonzept erprobt, das fachliche und fachdidaktische Grundlagen verbindet und in die Planung, Durchführung und Evaluation eigener Lehr-Lernangebote mündet. Ziel war neben dem Erwerb von Basisfähigkeiten die Förderung der Mathematikeinstellung. Ergebnisse der Evaluation werden im Vortrag vorgestellt und diskutiert. |
| 10:55 - 11:15 | Automatisierte Qualitätssicherung für STACK-Aufgaben Michael Kallweit, Benjamin Schulz-Rosenberger Ort: Seminarraum K8 |
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Die Qualitätssicherung großer Mengen digitaler Aufgaben erfordert skalierbare Verfahren jenseits manueller Einzelprüfung. Vorgestellt wird ein Ansatz für STACK-Aufgaben, der Batch-Tests über eine API mit LLM-basierten Lösungsversuchen kombiniert. Im Mittelpunkt steht die Konsistenzprüfung zwischen Aufgabentext, Auswertungslogik und generiertem Feedback. Der Vortrag analysiert, wo KI Fehler verlässlich identifiziert, wo Automatisierung an Grenzen stößt, und zeigt, wie KI-gestützte Vorprüfungen Redaktionsprozesse robuster machen können. |
| 10:55 - 11:15 | Berufserfahrung und professionelle Unterrichtswahrnehmung von Mathematiklehrkräften aus Chile, China und Deutschland Mireia Viguer Pérez Ort: Seminarraum K1 |
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Diese Studie analysiert die professionelle Unterrichtswahrnehmung von Mathematiklehrkräften aus Deutschland, Chile und China mit unterschiedlicher Berufserfahrung. Als situationsspezifische Fähigkeit gilt sie als zentral für die Lehrkräfteprofessionalisierung und entwickelt sich über Ausbildung und Berufspraxis. Die Ergebnisse zeigen länderspezifische Unterschiede zugunsten erfahrener Lehrkräfte in Chile und China, während in Deutschland Lehrkräfte am Anfang der Berufslaufbahn stärker abschneiden. Dies verweist auf kulturell geprägte Lerngelegenheiten und Schwerpunkte in Ausbildung und Praxis. |
| 10:55 - 11:15 | Der Karlsruher Didaktik-Workshop – ein Forum für die Stoffdidaktik Sebastian Bauer, Tobias Hartnick, Ingrid Lenhardt, Kevin Löhlein, Wolf-Aidan Wechinger Ort: Seminarraum VW.12.001 |
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Wir stellen das Konzept und die Inhalte zum „Karlsruher Didaktik Workshop“ (KIT) vor: eine seit 2022 fünfmal durchgeführte Reihe zum Mathematikunterricht der Sekundarstufen aus stoffdidaktischer Sicht. In Vorträgen und Diskussionen bringen wir Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Forschende aus der Fachdidaktik sowie der Fachmathematik zusammen, um aktuell erfolgreiche und zukünftig mögliche Unterrichtsinhalte, Materialien und Settings vorzustellen und zu diskutieren. Die Themen reichten bisher von moderner Stoffdidaktik über differenzierende Aufgaben bis zu Algebra und Stochastik. |
| 10:55 - 11:15 | Entwicklung und Beforschung eines KI-Tutors mit interaktiven Visualisierungen zur Bruchaddition Fabian Mustaff, Daniel Thurm Ort: Seminarraum I.14.60 |
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KI-gestützten Tutoren wird ein erhebliches Potenzial zur konstruktiven Unterstützung von Lernenden zugeschrieben. Gegenwärtig beschränken sich entsprechende Tutoren jedoch überwiegend auf prozedurale Hilfestellungen und nutzen interaktive, verstehensförderliche Visualisierungen bislang nur in geringem Maße. Das Promotionsprojekt zielt auf die Entwicklung und empirische Untersuchung eines KI-gestützten, dialogbasierten Tutors ab, der Lernende bei der Bearbeitung von Übungsaufgaben zur Addition von Brüchen konstruktiv unterstützt, indem gezielt interaktive Visualisierungen eingesetzt werden. |
| 10:55 - 11:15 | Frühe Modellierungsphasen in IMMC-Lösungen: Ein Bewertungsraster und seine Anwendung in der Lehrerbildung Martin Bracke Ort: Hörsaal 31 |
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Auf Basis öffentlich verfügbarer Lösungsreports der International Mathematical Modeling Challenge (IMMC) 2024/25 (Kategorie Outstanding) sowie ausgewählter Beiträge aus Deutschland und Österreich (Honorable Mention) wurde ein fünfdimensionales Bewertungsraster für die frühen Modellierungsschritte entwickelt. Im Beitrag wird gezeigt, wie damit Unterschiede zwischen den Kategorien bereits im ersten Modell sichtbar werden und wie das Raster in einem fachdidaktischen Seminar eingesetzt wurde, um angehende Lehrkräfte für begründete Modellierungsurteile und Rückmeldungen zu sensibilisieren. |
| 10:55 - 11:15 | KI als Hilfe zur Bearbeitung von Übungsblättern im Mathematikstudium Thomas Stenzel Ort: Seminarraum W.12.011 |
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In vorhergehenden Studien hat sich gezeigt, dass Studierende bei der Bearbeitung mathematischer Übungsblätter häufig Schwierigkeiten haben, insbesondere aufgrund eines unzureichenden Verständnisses neuer Begriffe und Konzepte. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verfügbarkeit generativer KI-Systeme stellt sich die Frage, wie diese unterstützend eingesetzt werden können, ohne die eigenständige Problembearbeitung zu ersetzen. Dieser Beitrag skizziert erste Überlegungen zu möglichen Einsatzszenarien und diskutiert beispielhafte Prompt-Strategien zur Förderung des Aufgabenverständnisses. |
| 10:55 - 11:15 | Klickinary – Ein Vorschul-Spiel zum Verständnis des Stellenwertsystems durch Konstruktion von Dienes Blöcken aus Magnetwürfeln Uwe Geisler Ort: Seminarraum VW.11.002 |
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In diesem Spiel werden Vorschulkinder dazu angeregt, die Bündelung von Dienes-Blöcke selbst vorzunehmen, indem sie Magnetwürfel nach einem einfachen Algorithmus bündeln. Erste Ergebnisse aus dem Feld sind sehr vielversprechend. Der Algorithmus ist bereits im Alter von drei Jahren erlernbar und erzeugt eine hohe intrinsische Motivation. Damit lässt sich ein erstes intuitives Verständnis des Stellenwertsystems spielerisch vermitteln. So konnte beispielsweise ein vierjähriges Kind aus ungebündelten Würfeln problemlos die dazugehörige sechsstellige Dualzahl generieren. |
| 10:55 - 11:15 | Kognitive Aktivierung im Kontext der Differenzialrechnung (SEK II) Rauno Friedlin Ort: Seminarraum VW.10.001 |
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Kognitive Aktivierung wurde bisher nicht systematisch in der Sekundarstufe II erforscht. Im Kontext der Differenzialrechnung soll nun mit Hilfe einer Fragebogenstudie (N=400) eruiert werden, inwiefern Lehrkräfte der SEK II in der Lage sind kognitive Aktivierung im Unterricht einzuschätzen. Daran anschließend geben Videografien des Unterrichts samt externer Ratings Aufschluss darüber, ob das Verhalten der Lehrkräfte im Unterricht kohärent mit den Antworten im Fragebogen ist. Schülerfragebögen in ausgewählten Klassen eröffnen eine weitere Perspektive. |
| 10:55 - 11:15 | Konstruktiv Algorithmisieren in Explorier-Lernumgebungen Theresa Schlumpp, Tobias Huhmann Ort: Seminarraum V.08.001 |
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Konstruktivistisch orientierter Mathematikunterricht sollte (auch) Algorithmen als Prozess und nicht nur als Produkt thematisieren. „Algorithmen als Prozess“ bedeutet, das Algorithmisieren als konstruktiv-mathematische Tätigkeit erfahrbar zu machen: Mit diesem Ziel werden Explorier-Lernumgebungen mit Blockprogrammierung entwickelt und mit dem Forschungsinteresse untersucht, ob und in welcher Weise Lernende dadurch algorithmisieren lernen. |
| 10:55 - 11:15 | Kreatives Denken, kollaboratives Handeln im mathematischen Escape Room in einem Projekt für die 7. Schulstufe Sarah Lang Ort: Seminarraum K3 |
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Wenn Flow vollständige Versunkenheit ins eigene Tun beschreibt, verringert sich dann die Kollaborationsbereitschaft? Eine Fragebogenauswertung (n = 108) lässt im Educational Escape Room das Gegenteil vermuten: Flow zeigt sich hier stärker als soziales Phänomen, denn als individuell erlebter Zustand. Zudem kann kein Einfluss von Mindset, sozialem Geschlecht und Mathematikbegeisterung auf das immersive und kollaborative Spielerlebnis bestätigt werden. Damit ist diese Methode für alle Schüler*innen zum Aufbau der 4K-Kompetenz geeignet; gerade im Kontext eines aktivierenden Mathematikunterrichts. |
| 10:55 - 11:15 | Mathematische Mindeststandards nach der Sekundarstufe I. Pilotierung einer Lehrkräftebefragung Franz Brakel, Gilbert Greefrath Ort: Senatssaal |
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Die bundesweiten Bildungsstandards der KMK beschreiben Regelstandards, welche die durchschnittlich zu erreichenden Kompetenzen von Schüler:innen darstellen. Offen bleibt jedoch, welche inhaltlichen Mindestanforderungen für einen Schulabschluss notwendig sind. Das vorgestellte Projekt untersucht diese Frage anhand von Lehrkräftebefragungen. Ziel ist es, eine normative Perspektive für die Priorisierung einzelner Kompetenzen innerhalb der Bildungsstandards Sek. I zu gewinnen. Im Vortrag werden Beispiele und erste Ergebnisse einer Pilotierung mit angehenden Lehrkräften diskutiert. |
| 10:55 - 11:15 | Mathematisches Modellieren mit einem instruierten KI-Assistenten Alina Alwast Ort: Seminarraum K2 |
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Die Bearbeitung von Modellierungsproblemen stellt sowohl für Lernende als auch für Lehrkräfte oft eine Herausforderung dar. In diesem Beitrag wird daher das Potenzial generativer künstlicher Intelligenz für die individuelle Unterstützung von Modellierungsprozessen untersucht. Zu diesem Zweck wurde ein modellierungsspezifischer KI-Assistent instruiert und eine Lernumgebung analysiert, in der Studierende Modellierungsprobleme mit Hilfe des entwickelten KI-Assistenten bearbeiten. Neben dem Design der Studie werden erste Ergebnisse einer Videostudie präsentiert, die an die Pilotstudie anknüpfen. |
| 10:55 - 11:15 | Pilotierung eines Fragebogens zu algorithmischen Entscheidungssystemen mit angehenden Mathematiklehrkräften Katharina Bata, Sarah Schönbrodt, Martin Geroldinger Ort: Seminarraum K5 |
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Algorithmische Entscheidungssysteme (engl. algorithmic decision-making systems, ADMS) nutzen statistische Modelle und datenbasierte Algorithmen, um große Datenmengen zu analysieren und menschliche Entscheidungen zu unterstützen oder zu automatisieren. Angesichts des wachsenden Einflusses von ADMS auf gesellschaftliche Prozesse wird ein Fragebogen entwickelt, um Erfahrungen und selbst eingeschätztes Wissen zu ADMS sowie Einstellungen zur unterrichtlichen Behandlung bei Lehrkräften zu erheben. Der Kurzvortrag stellt Ergebnisse einer Pilotierung der Items mit angehenden Mathematiklehrkräften vor. |
| 10:55 - 11:15 | Schülervorstellungen zum arithmetischen Mittelwert Miriam Romberg Ort: Seminarraum K4 |
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SMART-Tests diagnostizieren neben Verstehensstufen auch gezielt themenspezifische Fehlvorstellungen. Beim SMART-Test zum arithmetischen Mittelwert in zwei 7. Klassen eines Gymnasiums konnte mehr als die Hälfte der Schüler:innen das Konzept nicht richtig im Sachkontext deuten. Dabei sind die Kalkülfertigkeiten nicht mit den relevanten Vorstellungen verbunden. Es werden Fragen für die weitere Forschung vorgestellt, konkret welche Aspekte konzeptuellen Wissens Schüler:innen fehlen, die nur über prozedurales Wissen verfügen, und wie sich dies über die Klassenstufen hinweg verändert. |
| 10:55 - 11:15 | Situationsspezifische Fähigkeiten angehender Lehrkräfte in simulierten Unterrichtssituationen zu Mathematik und Sprache Constanze Erbslöh Ort: Seminarraum K6 |
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Das Promotionsprojekt untersucht mittels Comicvignetten professionelles Wissen angehender Mathematiklehrkräfte. In qualitativen Interviews analysieren die Teilnehmenden Lehr-Lernsituationen, indem sie sich in die Lehrendenrolle versetzen, vorgegebene Äußerungen interpretieren und Aussagen zum Stellenwert von Sprache im Mathematikunterricht bewerten. Als theoretischer Zugang dient das PID-Modell, zu dessen einzelnen Aspekten Zusammenhänge zur Aktivierung von PK, PCK, CK und zugrundeliegenden Überzeugungen hergestellt werden. Erste Ergebnisse zeigen verstärkte CK-Nutzung bei Interpretationen. |
| 10:55 - 11:15 | Theorie-Praxis-Transfer in der Grundschuldidaktik Mathematik – Professionelle Reflexionsfähigkeiten von Studierenden an der Schnittstelle von Universität und Vorbereitungsdienst Susanne Wöller Ort: Seminarraum VW.09.002 |
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Es wird die Professionalisierung von Studierenden in einem phasenübergreifenden Seminar in der Grundschuldidaktik Mathematik untersucht. Studierende und Referendar:innen entwickeln und erproben offene Aufgaben für einen natürlich differenzierenden Mathematikunterricht. Videovignetten des eigenen Unterrichts werden in Gruppeninterviews nach dem learning-to-notice-framework (Van Es & Sherin, 2021) analysiert. Die Ergebnisse zeigen Professionalisierung als reflexiven Aushandlungsprozess, in dem Theorie-Praxis-Transfer als wechselseitige Abstimmung unterschiedlicher Wissensformen sichtbar wird. |
| 10:55 - 11:15 | TOSCAneo – eine Längsschnittuntersuchung zur gymnasialen Oberstufe Walther Paravicini, Guido Pinkernell, Peter Kaiser Ort: Hörsaal 30 |
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Die TOSCAneo-Studie untersucht die Effektivität der gymnasialen Oberstufe an beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg unter Berücksichtigung heterogener Eingangsvoraussetzungen. Längsschnittlich werden fachliche Leistungen sowie motivationale und kognitive Merkmale erhoben und mit anderen Schularten verglichen (N > 4000). Erste Befunde zeigen unter anderem deutliche leistungsbezogene Unterschiede je nach Herkunftsschulart und gewähltem Profil. Wir diskutieren auch die zum letzten Messzeitpunkt im Frühjahr 2026 eingesetzten Messinstrumente, welche das Abiturniveau der Lernenden erfassen. |
| 10:55 - 11:15 | Unterrichtsplanungskompetenz von grundständig ausgebildeten Mathematiklehrkräften und Seiteneinsteigenden der Sek I – Analysen anhand der Ergebnisse eines Vignettentests Katharina Berking, Benjamin Rott Ort: Hörsaal 28 |
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Eine „gute" Unterrichtsplanung gilt als Qualitätsmerkmal von Unterricht. Unterrichtsplanungskompetenz erhält insbesondere in der jüngeren Lehrer:innenprofessionsforschung Aufmerksamkeit. Der Beitrag diskutiert erste Ergebnisse eines schriftlichen Vignettentests, der die Planungskompetenz von Mathematiklehrkräften der Sek I erfasst. Er ist Teil einer umfangreichen Längsschnittstudie, die den Seiteneinstieg innerhalb des Referendariats von 2024 bis 2026 in NRW begleitet und evaluiert. Es werden sowohl Aussagen zur Testgüte getroffen als auch vergleichende Analysen beider Gruppen präsentiert. |
| 10:55 - 11:15 | Verständnisorientierter Ansatz für das Testen von Hypothesen - Kernideen-Modell: Entwicklung und empirische Validierung Henrik Ossadnik, Jürgen Roth Ort: Hörsaal 26 |
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Hypothesentesten wird im Mathematikunterricht oft als unzugänglich und abstrakt wahrgenommen, auch weil Verbindungen zur Mittelstufen-Stochastik selten sind und der Unterricht häufig stark am Kalkül orientiert ist. Um dem entgegenzuwirken wird ein spiralcurricularer Unterrichtsansatz vorgeschlagen, der Kernideen als strukturierende Elemente nutzt und auf konzeptuelles Verständnis abzielt. Die Kernideen wurden in einem mehrstufigen Prozess entwickelt und von Expert/inn/en validiert. Im Vortrag werden das Modell und eine dazu intendierte empirische Studie vorgestellt und diskutiert. |
| 10:55 - 11:15 | Welche Erfahrungen aktivieren Schüler:innen in einem finanziell allgemeinbildenden Mathematikunterricht? Daniel Pötz, Christina Krause Ort: Seminarraum I.14.75 |
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Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Erfahrungsbergriff im Kontext finanziell allgemeinbildenden Mathematikunterrichts (MU) zum Thema Inflation. Der Fokus liegt dabei auf den persönlichen Erfahrungen, die Schüler:innen in der konkreten Beschäftigung - insbesondere beim Problemlösen und Modellieren - heranziehen. Diese werden durch Mikrophänomenologische Interviews erfasst und für die Analyse nutzbar gemacht. Ein Verständnis dieser Erfahrungswelten soll Grundlagen für zukünftige Konzeptionen schaffen und dazu beitragen, den Erfahrungsbegriff im Kontext des MUs auszuschärfen. |
| 10:55 - 11:15 | Wie gut können generative KI-Systeme mathematisch modellieren? Ergebnisse aus einer qualitativen und einer quantitativen Studie sowie Implikationen für den Schulbereich Oliver Straser Ort: Seminarraum W.11.018 |
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Obwohl generative KI komplexe mathematische Probleme löst, bereiten ihr schultypische Modellierungsaufgaben Schwierigkeiten. In diesem Vortrag werden Ergebnisse zweier aufeinander aufbauender Studien präsentiert: Zunächst wurden Fehlermuster identifiziert, die anschließend mittels eines standardisierten Tests quantitativ validiert und konkret im Modellierungskreislauf verortet wurden. Die Ergebnisse bestätigen, dass Defizite trotz gestiegener Leistung bestehen. Implikationen für Aufgabendesign und kritische KI-Reflexion werden kurz diskutiert. |
| 10:55 - 11:15 | Zum Operationsverständnis von Addition und Subtraktion in der Schuleingangsphase – Eine qualitative Studie zu kindlichen Bedeutungszuschreibungen Lena Volke Ort: Seminarraum VW.10.002 |
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Das Dissertationsvorhaben untersucht das Operationsverständnis von Addition und Subtraktion in der Schuleingangsphase. Im Fokus steht dabei, wie Kinder symbolische Darstellungen interpretieren, eigene Darstellungen zu Additions- und Subtraktionsgleichungen erstellen und den Zusammenhang beider Operationen als Umkehroperationen nutzen. Unter besonderer Beachtung von Grundvorstellungen und der Darstellungsvernetzung werden dafür videografierte Leitfadeninterviews analysiert, um subjektive Bedeutungszuschreibungen zu rekonstruieren und mögliche Potenziale von Eigenproduktionen aufzuzeigen. |
| 11:30 - 12:30 | Hauptvortrag Ort: Hörsaal 33 Chair der Sitzung: Fiene Bredow, Universität Bremen Die Rolle von Lehrkräften beim mathematischen Argumentieren im Unterricht: Eine interpretative Perspektive |
| 12:30 - 13:15 | Chor-Probe Ort: Hörsaal 33 |
| 12:30 - 13:30 | Mittagspause Ort: Mensa und Cafeteria Den Speiseplan für unsere Mensa finden Sie hier. Weitere Informationen zu Möglichkeiten der Selbstversorgung finden sie zusammengestellt auf unserer Website: XXX |
| 13:30 - 15:00 | Postersession Ort: Foyer K |
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5 vor 12! Das Zeitverständnis als Bezugssystem Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland Konstruktion netzwerkartiger Kompetenzstrukturen für adaptives formatives Assessment im Bereich «Lineare Funktionen» der Sekundarstufe 1. Pädagogische Hochschule St.Gallen, Schweiz Sprachlich-diskursive Praktiken der mathematischen Sinnbildung im Vergleich von Grundschule und Familie mit Fokus auf Adressierungspraktiken in den Sprachen Deutsch und Türkisch Universiät Bielefeld, Deutschland •Qualität von Erklärvideos und Lernwirksamkeit: Eine Interventionsstudie zur Rechenstrategie der Hilfsaufgabe in der Grundschule 1Universität Hildesheim, Deutschland; 2Europa-Universität Flensburg, Deutschland Datengestützte Diagnose und Förderung basaler Kompetenzen zum Stellenwertverständnis Universität Paderborn, Deutschland Theoretische Analyse des Unterrichtskonzeptes "Didaktik der Vielfalt" auf der Grundlage von Prinzipien eines zeitgemäßen Mathematikunterrichts Universität Bielefeld, Deutschland Förderung der Diagnose- und Interventionsfähigkeit in der Lehramtsausbildung anhand von individueller Sequenzierung der Fälle bei einer Simulation zur Bruchrechnung LMU, Deutschland Mathematisches Problem Posing von Lernenden in Outdoor-Settings Goethe Universität Frankfurt, Deutschland Diagnose und Förderung Räumlicher Vorstellung mit SMART - Präsentation eines Forschungsvorhabens Universität Duisburg-Essen, Deutschland Selbstkonzept zur Addition und Subtraktion von Grundschulkindern Universität Kassel, Deutschland Realitätsbezüge im inklusiven Mathematikunterricht: Eine systematische Literaturübersicht 1Leuphana Universität Lüneburg; 2Leibniz Universität Hannover; 3Universität Kassel Einstellungen und Selbstwirksamkeit von pädagogischen Fachkräften zu Beobachtung und Dokumentation mathematischer Kompetenzen 1Pädagogische Hochschule Karlsruhe; 2Universität Tübingen Erhebung des intuitiven Verständnisses des Funktions- und Ableitungsbegriffs in der Sekundarstufe I Universität Hildesheim, Deutschland „Ich habe das stolz meiner Sitznachbarin gezeigt“ – Authentischer und hubristischer Stolz von Grundschullehramtsstudierenden im Mathematikstudium 1Universität Münster, Deutschland; 2HMU Health and Medical University Erfurt Wissenskategorien zur Unterstützung des Lernens von Lehrkräften: Untersuchung der Schwerpunktsetzungen von Multiplizierenden Universität Münster, Deutschland Experimentieren beim Mathematischen Modellieren: Auswirkungen auf State und Trait Values 1Universität Potsdam, Deutschland; 2Otto-von-Guericke Universität Magdeburg Die Mathematik des Backens 1Universität zu Köln, Deutschland; 2PLÖTZBROT – Im Dienste guten Brotes GmbH Unterrichtsintegrierte Förderung rechenschwacher Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 5: Bedarfe, Herausforderungen und Chancen aus Lehrkräfteperspektive Universität Bayreuth, Deutschland Digitale Basiskompetenzen in der Kita bei Kindern und (angehenden) Fachkräften entwickeln und stärken (BASIS-D) RPTU Kaiserslautern-Landau, Deutschland Mathematisches Lernen in Bewegung: Embodied Cognition und Motion Tracking im Kindergarten Universität zu Köln Dealing with data in school Universität Greifswald, Deutschland Mathematiklernen mit KI - Analyse der selbständigen Nutzungsweisen von Lernenden und deren Zusammenhang mit dem konzeptuellen Verständnis kombinatorischer Grundfiguren Universität Paderborn, Deutschland Mathematische Argumentationstätigkeiten von Schüler*innen im Kontext von Fermi-Aufgaben Universität Paderborn, Deutschland KI-Tutor zur Unterstützung selbstregulierten Lernens innerhalb der Übungsplattform MatheBattle 1Universität Tübingen, Deutschland; 2Pestalozzi Gymnasium, Biberach Bewertung von fächerübergreifenden Unterrichtsmaterialien lernen - Förderung im Mathematik-Lehramtsstudium mit KI-basierten Agenten IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Deutschland Teacher Training Tool in Mathematics for Support Activities (TeToM) 1Universität Hildesheim, Deutschland/ Universität Bielefeld, Deutschland; 2Universität Bayreuth, Deutschland; 3Pädagogische Hochschule Steiermark, Österrich Curriculare Verankerung informatischer Bildung im Mathematikunterricht der Grundschule: Eine Lehrplananalyse Gesellschaft für Informatik e.V., Deutschland Zusammenhang zwischen arithmetischen und räumlichen Fähigkeiten am Beispiel des Teile-Ganzes-Verständnisses Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland Beforschung eines LLM-gestützten Conversational Tutoring Agents mit interaktiven Visualisierungen zur adaptiven Unterstützung von Lernenden Universität Siegen, Deutschland Entwicklung digitaler Escape Games zur Wiederholung mathematischer Basiskompetenzen Universität Siegen, Deutschland Schlüsselkompetenzen mit digitalen MINT Escape Games spielerisch fördern Universität Siegen, Deutschland Mathematik als Erlebnis- inklusive Materialien gestalten - vom Kindergarten bis in die Sekundarstufe 2 Lehrerin Mathematik StR i.R., Deutschland Eine Meta-Analyse digital angereicherter Zugänge im Mathematikunterricht der Primarstufe mit Fokus auf Nutzung und Gestaltung digitaler Lernumgebungen 1Pädagogische Hochschule Freiburg; 2Universität Münster; 3Technische Universität Dortmund KI basiertes Feedback bei Outdoor-Modellierungsaufgaben in der MathCityMap-App Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland Mathematisches Denken im Sachunterricht fördern: Entwicklung und Transfer mit Hilfe einer Lehrkräftefortbildung zu modellbasierten Untersuchungen zur Klimabildung Universität Bielefeld, Deutschland Wie kognitiv aktivierend vermitteln angehende Mathematiklehrkräfte den Grenzwertbegriff in Unterrichtssimulationen? Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland Herausforderungen für Frauen in der Spitzenmathematik - Fallrekonstruktionen zu den Lebenswegen professioneller Mathematikerinnen Universität Münster, Deutschland Lerntypen in einer 4C/ID-basierten Onlinelernumgebung: Eine Clusteranalyse Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland Generative KI im Mathematikunterricht - Lernbegleiter statt Lösungsautomat Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Deutschland Selbstregulationsstrategien beim Problemlösen im Mathematikunterricht der Grundschule Universität Koblenz, Deutschland Gelingensbedingungen und Herausforderungen der Professionalisierung von Lehrkräften in Schulnetzwerken aus Perspektive der Multiplizierenden 1Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland; 2Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland Förderung der Beweiskompetenz im Rahmen der Individuellen Lernzeitverkürzung (ILV) im neuen neunjährigen Gymnasium in Bayern Universität Bayreuth, Deutschland 3D-Druck für den Mathematikunterricht - Studierende entwickeln ihr didaktisches Material 1Universität Rostock, Deutschland; 2Goehte-Universität Frankfurt «Aber dein Weg ist viel schneller als meiner!» Effekte des Strategievergleichs mathematischer Lösungswege auf das flexible Rechnen von leistungsschwachen Kindern 1Pädagogische Hochschule FHNW, Schweiz; 2Pädagogische Hochschule Graubünden, Schweiz; 3Technische Universtität Kaiserslautern-Landau, Deutschland Didaktisch profilierte KI-Assistenten beim Erwerb des Ableitungsbegriffs Universität Siegen, Deutschland Sprachsensibler Mathematikunterricht - Wissen und Haltung von Lehrenden Universität Hildesheim, Deutschland Problemlösen autistischer Grundschulkinder Universität Duisburg-Essen, Deutschland Aspekte professioneller Kompetenz von Grundschullehrkräften zum Lehren und Lernen des mathematischen Problemlösens PH Ludwigsburg, Deutschland „Mathematik entdecken“ initiieren, heterogenitätssensibel begleiten und unterstützen PH Weingarten, Deutschland Kollaborative Zuordnungsaktivitäten in der Grundschule: Eine epistemologische und partizipatorische Untersuchung zur Förderung des Multiplikationsverständnisses MLU Halle-Wittenberg, Deutschland Virtuelles Klassenzimmer Mathematik (VKZM) – Didaktik lernen durch Interaktion im virtuellen Raum Bergische Universität Wuppertal, Deutschland Iterative Weiterentwicklung der App Maßzahlen unter Einbezug von Studierendenrückmeldungen 1Universität des Saarlandes, Deutschland; 2Pädagogische Hochschule Weingarten, Deutschland Begabungsförderung im digitalen Lehr-Lern-Labor - Das Projekt Digitale Drehtür Wuppertal Bergische Universität Wuppertal, Deutschland Personalisierte Unterstützung für Diagnostizieren und Intervenieren in Mathematik 1Technische Universität München; 2Ludwig-Maximilians-Universität München Vom Pixel zum Gefühl: Anhand der Emotionserkennung die Mathematik hinter Künstlichen Neuronalen Netzen entdecken Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland |
| 15:00 - 15:30 | Kaffeepause Ort: Foyer K, I und VW Wir halten in allen Gebäuden in den Foyers ein Kaffeestation für Sie bereit. Neben Kaffee und Tee sorgen wir für frisches Obst, Snacks und Kaltgetränke. |
| 15:30 - 18:00 | Mitgliederversammlung Ort: Hörsaal 33 |
| 19:00 | Gesellschaftsabend Ort: Brauhaus Wuppertal Feiern Sie mit uns den Gesellschaftsabend der GDM 2026 im einzigartigen Ambiente des Wuppertaler Brauhauses – einer ehemaligen Schwimmhalle mit besonderem Flair. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges kulinarisches Angebot an mehreren Foodstationen, erfrischende Getränke und entspannte Gespräche in geselliger Atmosphäre. Für musikalische Highlights sorgen die Live-Band Local Hasards und ein DJ, der bis in die Nacht für Stimmung sorgt. Genießen Sie einen festlichen Abend voller Begegnungen, Musik und guter Laune – wir freuen uns auf Sie! |

