
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 48
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Autoritäre Verschiebungen des Sozialen im Kontext von Arbeitsmigration in der Altenpflege: Perspektiven Sozialer Arbeit auf betriebliche Integration und Rassismuskritik Hochschule Magdeburg-Stendal MIASA-Projekt, Deutschland Zusammenfassung Das Projekt MIASA untersucht, warum in Sachsen-Anhalt trotz zunehmender Anwerbung internationaler Pflegekräfte der Anteil migrantischer Fachkräfte besonders niedrig bleibt. Erste Ergebnisse verweisen auf strukturelle und betriebliche Integrationsbarrieren, die mit rassifizierenden Zuschreibungen, bürokratischen Hürden und ökonomischen Steuerungslogiken verflochten sind. Zugleich zeigen Einrichtungen progressive Ansätze solidarischer Teamkultur, die Lernimpulse für eine demokratische, reflexive und rassismuskritische Soziale Arbeit bieten. „Exklusive Inklusion: Widersprüche bei der Umsetzung der UN-BRK in Zeiten autoritärer Verschiebungen am Beispiel chronisch suchtkranker Menschen“ Hochschule Landshut, Deutschland Zusammenfassung Die UN-BRK hat die Teilhabe der Menschen mit Behinderungen zum Ziel (Kardorff 2010; DIMR 2010). Kommunale Aktionspläne sollen dies lebensweltnah und partizipativ verwirklichen (Deutscher Verein 2011). Doch es zeigt sich, dass hierbei nicht alle Menschen mit Behinderungen Berücksichtigung finden (Bertelmann et al. 2025a). Gerade Menschen mit chronischen Suchterkrankungen werden stattdessen zunehmend aus öffentlichen Gemeinwesen exkludiert und verfolgt (Rauschert et al. 2022; DGPPN 2015; Steinke 2022). Der Beitrag arbeitet Zusammenhänge zu den autoritären Verschiebungen des Sozialen heraus Berufliche Teilhabe unter neoreaktionären Vorzeichen: Professionalität(en) der Eingliederungshilfe 1BTU Cottbus-Senftenberg, Deutschland; 2HAW Hamburg Zusammenfassung Der Beitrag befasst sich mit der Professionalität von Fachkräften in den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Das Handlungsfeld ist nicht zuletzt aufgrund der kontemporären Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik geprägt von Widersprüchen und Herausforderungen. Auf Basis einer Rekonstruktion der Handlungsorientierungen anhand von Gruppendiskussionen mit Fachkräften wird in den Blick genommen, inwieweit neoreaktionäre gesellschaftliche Verschiebungen die Praxis der Professionellen beeinflussen und welcher Strategien sich diese im Umgang mit den handlungsfeldinhärenten Paradoxien bedienen. | ||