
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 40
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Wem gehört Wissen? Demokratisierung von Publikationskultur in der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Das Publikationswesen der Sozialen Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen einer potenziell ungleichheitsreproduzierenden Struktur hinsichtlich Platzierung und Zugänglichkeit von Wissen und der zentralen Rolle für die Professionalisierung. Die Soziale Arbeit beschäftigt sich zunehmend mit Fragen der sozialarbeitswissenschaftlichen Informationsinfrastruktur (Bredow et al. i.E.), in der Fachzeitschriften ein zentrales Medium darstellen (Brielmaier 2023). Das Panel befasst sich vor diesem Hintergrund mit Fragen einer Demokratisierung der Publikationskultur in der Sozialen Arbeit. Beiträge des Symposiums Peer Review-Verfahren als demokratische Praxis? Das Peer-Review-Verfahren steuert die Vergabe wissenschaftlicher Publikationsplätze und sichert Qualität. Zugleich kann es bestehende Machtverhältnisse und Ausschlüsse im Wissenschaftsbetrieb reproduzieren. Die Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“ (DZI) reflektiert ihr eigenes Peer-Review-Verfahren, legt Kennzahlen offen und gibt dem notwendigen Diskurs um wissenschaftliche Informationsinfrastruktur Raum. Demokratisierung von Veröffentlichungspraxen. Anforderungen an eine Forschungszeitschrift zur Sozialen Arbeit Ergebnisse einer Befragung der DGSA-Mitglieder zeigen, dass ein großer Bedarf an einer Zeitschrift „Forschung in der Sozialen Arbeit“ besteht, da Forschungsergebnisse häufig entweder gar nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder aber in disziplinfremden publiziert werden. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der methodenkombinierten Befragung zur Diskussion. Erste konzeptionelle Überlegungen umfassen ein offenes Publikationsformat sowie alternative (teil-)offene Reviewverfahren, die stärker community-orientiert ausgerichtet sein sollen. Wissen(szugänge) selbst machen – dime-sozial.de Der Beitrag reflektiert die Gründung der Open-Access-Fachzeitschrift dime-sozial.de, die einen neuen Raum für Diskurse und Wissensbestände zu Digitalisierungsfragen in der Sozialen Arbeit eröffnet. Im Entstehungsprozess wird deutlich, wie eng die Idee von Teilhabe und Wissenszugang mit ökonomischen und strukturellen Fragen verknüpft ist. Aus der Anbindung an einen genossenschaftlich organisierten Verlag ergeben sich neue Wege und Fragen im Verhältnis von Profession, Wissen und Öffentlichkeit der Sozialen Arbeit. | ||