
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 45
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Autoritären Tendenzen begegnen: Lehre zur Demokratieförderung für eine Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession in ländlichen Räumen Zusammenfassung Zunehmende antidemokratische Tendenzen fordern die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession heraus. In strukturschwachen Regionen geraten demokratische Werte und Menschenrechte unter Druck. Fachhochschulen im ländlichen Raum erreichen viele Studierende mit starker regionaler Bindung. Aus dieser Verbundenheit ergibt sich die Verpflichtung, menschenrechtsorientierte Haltungen im Studium gezielt zu stärken und demokratische Kultur in den Regionen nachhaltig zu fördern. Im Panel werden 3 Lehrprojekte vorgestellt und diskutiert, die diese Zielsetzung methodisch-didaktisch unterschiedlich umsetzen. Beiträge des Symposiums TeilHaben – Demokratieförderung in ländlichen Räumen der Sozialen Arbeit in Mittelsachsen. Im Beitrag wird das Werkstattkonzept zur kritischen Jugend- und Erwachsenenbildung vorgestellt, das politische, kulturelle und ästhetische Bildung mit sozialarbeiterischer Praxis verbindet. Studierende erproben Konzepte gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und antidemokratische Haltungen. Lokale NS-Geschichte, Opferperspektiven und Erinnerungskultur in Mittelsachsen dienen als praxisnaher Zugang. Exkursionen und Präsenzveranstaltungen schaffen Erfahrungsräume für Demokratie, Menschenrechte und Teilhabe und fördern die Reflexion der eigenen Haltung für die Arbeit in ländlichen Sozialräumen. Zwischen Erinnerung und Gegenwart: Antisemitismus, soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Verantwortung. Im Seminar „Zwischen Erinnerung und Gegenwart: Antisemitismus, soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Verantwortung“ setzten sich Studierende mit Fragen sozialer Gerechtigkeit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinander. Im Fokus stand Antisemitismus in seinen historischen und aktuellen Formen. In Kooperation mit dem Ausstellungsprojekt „Sukkot Mittweida“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 wurden künstlerische Zugänge genutzt, um neue Perspektiven auf jüdisches Leben, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Internationalization@Home in der Sozialen Arbeit. Das internationale Blended Learning-Programm „Crossing Borders“ Im Beitrag wird das Konzept von Internationalization@Home vorgestellt und die Notwendigkeit der Integration entsprechender Maßnahmen in das Studium der Sozialen Arbeit herausgearbeitet. Anschließend wird das „Crossing Borders“-Programm der Hochschule Mittweida als Maßnahme der Internationalisierung zu Hause vorgestellt, in dem die ethisch-normativen Grundprinzipien der Menschenrechte seit über 20 Jahren Grundlage internationaler Zusammenarbeit bilden. Es werden Entwicklungen des Programms skizziert und Potentiale zu demokratiefördernden und ideologiekritischen Wirkungen herausgearbeitet. | ||