
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht |
| Sitzung | ||
Panel 39
| ||
| Präsentationen | ||
Extrem rechte Gewalt und Politik gegen Hilfe- und Unterstützungsstrukturen für LGBTIQ-Personen: Umgangsweisen, Gegenstrategien und politisches Bewusstsein betroffener Akteur*innen Hochschule Fulda, Deutschland Zusammenfassung Auch in Deutschland nehmen extrem rechte Mobilisierungen gegen die Sichtbarkeit und Gleichstellung von LGBTIQ-Personen zu. Neben Gewalt gegen Personen geraten auch queeraffirmative Angebote und Einrichtungen der Sozialen Arbeit ins Visier rechter Gewalt. In Kleinstädten und im ländlichen Raum bedroht die AfD zudem Förderstrukturen queerer Sozialer Arbeit. Der Vortrag präsentiert Befunde aus einer Pilotstudie, die anhand qualitativer Interviews untersucht, wie betroffene Akteur*innen auf Angriffe reagieren, Gegenstrategien entwickeln und wie sich ihr politisches Bewusstsein dabei verändert. Freiwillige als Zielscheibe – Schutzkonzepte und Freiwilligenmanagement als Handlungsstrategien in autoritären Zeiten Frankfurt University of Applied Sciences, Deutschland Zusammenfassung Demokrakratie- und Menschenfeindlichkeit trifft zunehmend auch Freiwillige und Engagierte, bzw. Freiwilligenagenturen als Organisationen, in denen Freiwillige sich organisieren (können). Unter Bezugnahme auf eine Umfrage zur Erarbeitung und des Wirkungsgrades von Schutzkonzepten für und in Freiwilligenagenturen wird gefragt, inwiefern Konzepte und Wissensbestände der Sozialen Arbeit Freiwillige im Zuge von Freiwilligenmanagement und Gemeinwesenarbeit gegen demokratiefeindliche Entwicklungen schützen und bei der (Selbst-)Organisierung unterstützen kann. Unter Beschuss – Delegitimierung, Diffamierung, Bedrohungen, fehlender Schutz und Rückhalt. Promotionszentrum Soziale Arbeit Hessen, Deutschland Zusammenfassung Die Soziale Arbeit mit geflüchtete Menschen ist in besonderer Weise gefordert, wenn Menschenrechte offen in Frage gestellt werden. Zugleich stehen Trägerorganisationen und Sozialarbeitende, die mit geflüchtete Menschen arbeiten, massiv unter Beschuss und ihre Arbeit wird delegitimiert, diffamiert – und kaum noch finanziert. Der Vortrag beleuchtet den Kampfbegriff der politischen Neutralität sowie Gefahren, die von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss ausgehen, in welchem sensible Daten der sächsischen Zivilgesellschaft und Trägerorganisationen der Sozialen Arbeit gesichtete wurden. | ||