
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 19: Posterpräsentationen
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"Juze ist Zuhause!" - postmigrantische Fragestellungen an die offene Jugendarbeit Universität Innsbruck, Österreich Zusammenfassung Das Forschungsprojekt zur offenen Jugendarbeit untersucht Jugendzentren aus postmigrantischer Perspektive als Orte, an denen Zugehörigkeit und alltägliche Praktiken der Differenz verhandelt werden. Mit einem qualitativen Forschungsansatzes soll die institutionelle Praxis mit den subjektiven Erfahrungen der Jugendlichen verknüpft werden. Im Fokus stehen die Wirkung von Rassismuskritik und Diversitätsbewusstsein in der Praxis sowie die Entstehung von Selbst- und Fremdzuschreibungen zwischen Anerkennung und Ausgrenzung. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen und Potenziale sichtbar zu machen. Altern mit Opioidabhängigkeit Hochschule Fulda Zusammenfassung Reduziert man den Prozess des Alterns nicht ausschließlich auf biologische Abbauprozesse, drängt sich die Frage über Vorstellungen des Alter(n)s sowie die Ausgestaltung der Lebensphase „Alter“ auf. Das Dissertationsprojekt setzt sich mit dem Alter(n) und der sozialen Teilhabe von opioidabhängigen Menschen in der Substitutionsbehandlung auseinander. Ziel ist es, Alter(n)sbilder sowie Teilhabeerfahrungen mithilfe biographischer – narrativ fundierter – Interviews zu rekonstruieren. Die Forschungsarbeit befindet sich aktuell in der Erhebungsphase. Ausbildung im Bereich der empirischen Sozialforschung im Studium der Sozialen Arbeit Universität Kassel Zusammenfassung Das Studium der Sozialen Arbeit verfolgt als eine zentrale Aufgabe die wissenschaftliche Sozialisation angehender Professionsangehöriger. Eine wichtige Rolle nimmt dabei die Ausbildung im Bereich der empirischen Sozialforschung ein. Die Promotion fokussiert diesen Bereich und frage nach Forschungseinstellungen Sozialarbeitsstudierender sowie ihre Motivation zu Forschungsseminaren und ihre Selbstwirksamkeitsüberzeugungen in diesen Kursen. Die Studie bedient sich dafür eines quantitativen Forschungszugangs. Demokratiebildung Hochschule Düsseldorf, Deutschland Zusammenfassung Demokratiebildung (Education for Democracy bzw. EfD), soll zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie beitragen. Das EU-Projekt DEMOCRAT wirft einen Blick auf die Bildungspraktiken und -materialien im Hinblick auf ihre Wirksamkeit beim Erwerb demokratischer Kompetenzen bei Schüler*innen. In europäischen Partnerländern fanden Pilotprojekte der Demokratiebildung statt. Daraus ist ein Good Practice Überblick entstanden, der im Rahmen der Tagung gezeigt werden kann. Das Poster soll helfen, Formate der Demokratiebildung aufzuzeigen. Die Ausbildungsstätten der Sozialen Arbeit im NS-Staat EvH Bochum/PK NRW, Deutschland Zusammenfassung Ungebrochene und nie ausreichend reflektierte Kontinuitätslinien – inhaltlich wie personell – von der Weimarer Republik, über den Nationalsozialismus bis ins geteilte Deutschland, dominieren an unterschiedlichen Ausbildungsstätten der Sozialen Arbeit und im Fachdiskurs bis in die Gegenwart den Ist-Zustand des professionshistorischen Interesses. Der Beitrag möchte ebenjenes Desinteresse der Sozialen Arbeit und ihrer Ausbildungsstätten an der eigenen Geschichte im Nationalsozialismus problematisieren und die Verstrickungen zwischen sozialen Fachschulen und NS-Staat aufzeigen. Die Auseinandersetzung mit Metatheorien durch Studierende der Sozialen Arbeit: Eine Untersuchung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Münster Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Deutschland Zusammenfassung Die qualitative Studie beleuchtet, wie sich Bachelor- und Masterstudierende der Sozialen Arbeit an der KatHO Münster mit Metatheorien auseinandersetzen. Im Fokus stehen subjektive Perspektiven auf die Relevanz von Metatheorien für Wissenschaft und Praxis, Gelingensfaktoren und Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit ihnen sowie im Weiteren die Anschlussfähigkeit an die eigene Biografie und professionelle Identität. Die Ergebnisse machen außerdem Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit Blick auf das Verständnis von der Wissenschaftlichkeit Sozialer Arbeit zwischen den Gruppen sichtbar. Die politische Praxis der Sozialen Arbeit im Sozialraum des Hamburger Hauptbahnhof Universität Hamburg, Deutschland Zusammenfassung Das Dissertationsvorhaben untersucht am Beispiel des Hamburger Hauptbahnhofs, wie Sozialarbeitende ordnungs- und sozialpolitische Entwicklungen im Sozialraum deuten, darauf reagieren und mit produzieren. Mit der Situationsanalyse nach Adele Clarke werden Deutungen, Konfliktlinien und professionelle Strategien empirisch rekonstruiert. Die Studie leistet einen Beitrag zur empirischen Erforschung und Weiterentwicklung politischer Praxis der Sozialen Arbeit im Sozialraum im Kontext autoritärer Verschiebungen des Sozialen. Dissertationsstand Promotionszentrum Soziale Arbeit Hessen, Deutschland Zusammenfassung In meinem Promotionsvorhaben untersuche ich die Zusammenarbeit von Sozialer Arbeit und Rechtsanwält*innenschaft in den Kämpfen junger geflüchteter Menschen um ihre (Menschen-)Rechte. Damit leiste ich einen Beitrag, die aktive Rolle Sozialer Arbeit in diesen Kämpfen sichtbar zu machen. Die Studie basiert auf empirischen Daten, die im Rahmen einer qualitativ angelegten Untersuchung im Stil der Grounded Theory erhoben und ausgewertet wurden. Ich habe verschiedene Interviews geführt, Beobachtungen vorgenommen, Hintergrundgespräche geführt sowie relevante Dokumente identifiziert und analysiert. Engagement unter (un-)gleichen Bedingungen: Erkenntnisstand zum zivilgesellschaftlichen Engagement von Menschen mit Beeinträchtigungen Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Deutschland Zusammenfassung Zivilgesellschaft basiert auf der aktiven Beteiligung und dem Engagement von Bürger*innen, das zugleich Rahmenbedingungen braucht, die Mitgestaltung ermöglichen (BMAS 2021). Für Menschen mit Beeinträchtigungen bleibt Engagement jedoch oft schwer zugänglich. Strukturelle Barrieren, fehlende Anwerbung und die starke Bindung an Einrichtungen der Behindertenhilfe erschweren eine gleichberechtigte Mitgestaltung (Shandra 2017; Rosenkranz & Görtler 2015). Obwohl erste Forschung existiert, ist über ihre Erfahrungen im Engagement noch wenig bekannt (Röh & Meins 2021). Geschichte Schreiben – Beratung als co-kreativer Schreibprozess HAWK Fakultät Soziale Arbeit, Deutschland Zusammenfassung Welche Bedeutung haben Geschichten für das Individuum, das Miteinander und die Gesellschaft? Narrative bestimmen unserer Leben und unser Verständnis der Wirklichkeit, doch wer bestimmt über Narrative? Das Projekt Geschichte Schreiben richtet sich an Menschen, deren Geschichten selten oder gar nicht erzählt oder gehört werden. Es eröffnet einen Raum für Menschen als Expert:innen für ihr eigenes Leben und ruft zu einem Diskurs auf, der jenseits von Spaltung und Moralisierung über die eigene Lebenswelt hinaus die Geschichten hinter den Meinungen zeigt. Handlungsansätze der Hochschulsozialarbeit im Umgang mit Diskriminierung. Ergebnisse aus einem Modellprojekt an der Hochschule Nordhausen. Hochschule Nordhausen, Deutschland Zusammenfassung Das Poster stellt Praxisansätze der Hochschulsozialarbeit - als junges Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit - zur Bekämpfung von Diskriminierung vor. Anhand konkreter Beispiele werden präventive Maßnahmen, Empowerment-Strategien sowie institutionelle Herausforderungen dargestellt. Ziel ist es, Anregungen für eine reflektierte und wirksame sozialarbeiterische Praxis an Hochschulen zu geben und Austausch unter Fachkräften zu fördern. Handlungssicherheit stärken – Soziale Arbeit im Kinderschutz bei weiblicher Genitalverstümmelung SAIDA International e.V., Deutschland Zusammenfassung Rund 129 000 Mädchen und Frauen in Deutschland sind von weiblicher Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) betroffen oder gefährdet. Das Poster zeigt, welche Rahmenbedingungen Fachkräfte brauchen, um im Kinderschutz handlungssicher zu bleiben: gesetzliche Verankerung, verbindliche Fortbildung, multidisziplinäre Kooperation und verlässliche Finanzierung. Es versteht Prävention und Unterstützung bei FGM als Prüfstein demokratischer Gestaltungskraft und als Kern professioneller Verantwortung der Sozialen Arbeit. Handlungsspielräume durch intersektionalen Gewaltschutz erweitern Europa-Universität Flensbugrg, Deutschland Zusammenfassung Das Poster stellt anhand empirischer Ergebnisse aus episodischen Interviews dar, wie trans*, inter* und nicht-binäre Jugendliche intersektionale Diskriminierung erleben und wie sie Agency im Umgang damit herstellen. Die Ergebnisse zeigen, dass bestehende Gewaltschutzkonzepte um ein intersektionales Verständnis von Gewalt erweitert werden müssen, um autoritären Verschiebungen entgegenzuwirken, Handlungsspielräume aller Jugendlichen in verschiedenen Kontexten der Jugendhilfe zu erweitern und Schutz vor diskriminierenden Praktiken auch innerhalb der Sozialen Arbeit zu gewährleisten. Inklusion unter Druck: Stigma-Analysen im Kontext wachsender Demokratiefeindlichkeit PFH Göttingen, Deutschland Zusammenfassung
Die Studie untersucht anhand einer Diskursanalyse von Kommentaren auf X, wie sich Stigmatisierung und Diskriminierung bestimmter Gruppen im Diskurs zur „Tagesschau in Einfacher Sprache“ entwickelt haben. Ausgangspunkt ist Goffmans Stigma-Theorie. Die Sendung wird seit ihrem Start (Juni 2024) kontrovers diskutiert. Anfangs wurden besonders Menschen mit Behinderungen und Migrationsgeschichte angegriffen. Im Lauf eines Jahres verschob sich der Diskurs in Richtung politischer Gegner. Die Analyse zeigt, wie die autoritäre Verschiebungen des Sozialen im digitalen Sozialraum vonstatten gehen kann.
Kollektive Erinnerungsarbeit mit Studierenden: Möglichkeiten für (selbst-)kritische Reflexionen in Bezug auf Diskriminierung und Sozialer Ungleichheit? Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland Zusammenfassung Das Poster stellt zur Diskussion, inwiefern Kollektive Erinnerungsarbeit im Rahmen eines Forschungsprozesses mit Studierenden der Sozialen Arbeit, (selbst-)kritische Reflexionsanlässe bezüglich Diskriminierung und Sozialer Ungleichheit im Studium, im eigenen Denken und Handeln und für die zukünftige Praxis in Sozialer Arbeit und Forschung ermöglicht. Es werden Überlegungen zu sich eröffnenden Potenzialen für die Professionalisierung, Studiumsgestaltung, Forschung und Wissensproduktion der Sozialen Arbeit angestellt sowie Herausforderungen, Widersprüche und Grenzen deutlich gemacht. Machtverhältnisse als Reflexionsfeld professioneller Verantwortung: Eine qualitative Studie zu Praxis, Perspektiven und Ausbildung in der Sozialen Arbeit FH OÖ, Österreich Zusammenfassung Die qualitative Studie untersucht Machtverhältnisse als Reflexionsfeld professioneller Verantwortung in der Sozialen Arbeit. In drei Phasen werden Perspektiven von Sozialarbeitenden, Adressat*innen und Lehrenden/Curricula analysiert. Im Fokus stehen strukturelle, institutionelle und politische Machtformen im Kontext des Tripelmandats. Erste Ergebnisse zeigen Ambivalenzen und Spannungen zwischen normativen Ansprüchen und organisationalen Vorgaben. Die Posterpräsentation stellt zentrale Ergebnisse der ersten Phase vor und diskutiert diese im Kontext autoritärer Verschiebungen des Sozialen. Namen und Narrative: KI-generierte Therapieberichte zwischen Neutralität und Bias – Eine experimentelle Analyse AI-Systemen im Kontext Sozialer Arbeit Neukirchener Erziehungsverein, Neukirchener Jugendhilfeinstitut, Deutschland Zusammenfassung Künstliche Intelligenz gewinnt in der Sozialen Arbeit an Bedeutung – als Unterstützung, aber auch als Quelle möglicher Verzerrungen. Die Studie untersucht, wie KI-Modelle Therapieberichte unterschiedlich formulieren, wenn nur der Name einer beschriebenen Person variiert. Zehn geschlechtsneutrale Fallvignetten aus der Jugendhilfe wurden mit 15 Namensvarianten kombiniert und ausgewertet. Analysiert werden sprachliche und inhaltliche Unterschiede, um Bias-Muster zu erkennen und deren Bedeutung für eine reflektierte, ethisch verantwortbare Nutzung von KI in der Sozialen Arbeit zu diskutieren. Neutralität als Herausforderung in der außerschulischen politischen Jugendbildung TU Dresden, Deutschland Zusammenfassung Forderungen nach 'Neutralität' sind für die (außerschulische) politische Jugendbildung keine Seltenheit. Sie werden über u.a. politische Diskurse adressiert und können als Versuche der Delegitimierung kritischer Bildungspraxis gewertet werden. Der geplante Beitrag sellt die Ergebnisse aus einer qualitativen Erhebung im Kontext dieses Spannungsfeldes vor. Geklärt werden soll die Frage, wie Neutralitätseinforderungen in der Praxis der außerschulischen politischen Jugendbildung verfasst sind, wie sie von Praktiker*innen bewertet werden und welche Handlungsstrategien es im Umgang mit diesen gibt. Politische Bildung in der Sozialen Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Lernschwierigkeiten Hochschule Landshut, Deutschland Zusammenfassung Skizziert wird das Promotionsprojekt „Politische Bildung in der Sozialen Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Lernschwierigkeiten“. Ziel ist es, durch ein qualitatives Forschungsdesign, einen empirischen Beitrag zur Fundierung politischer Bildung in der Sozialen Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Lernschwierigkeiten zu leisten. Das Poster ermöglicht den Dialog über kritische politische Bildung in alltäglichen Kontexten Sozialer Arbeit und ermöglichende sowie verunmöglichende Praktiken von Akteur*innen im Feld der „Behindertenhilfe“; auch mit Blick auf autoritäre Verschiebungen des Sozialen. Praxiserfahrungen analysieren - Handlungsfähigkeit entwickeln: Gesellschaftskritische Professionalisierung im Studium Sozialer Arbeit Universität Hamburg, Deutschland Zusammenfassung Diese qualitativ-rekonstruktive Studie untersucht, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse in der Professionalisierung Sozialer Arbeit sichtbar gemacht werden können. Studierende analysieren im Rahmen eines Hochschulseminars ihre Praxiserfahrungen mit der Kollektiven Erinnerungsarbeit. Ziel ist es, Lehr- und Forschungsprozesse so zu gestalten, dass gesellschaftskritische Reflexionen angeregt und kollektives Handeln gefördert werden. Die Ergebnisse sollen Impulse für eine gesellschaftskritische Hochschulbildung liefern. Unterstützung und Demokratie – Eine Analyse des Diskurses zur Sozialen Arbeit und zum Bürgerschaftlichen Engagement Hochschule München, Deutschland Zusammenfassung Ein demokratisches System ist entscheidend für die Soziale Arbeit und für die Unterstützung durch eine aktive, organisierte Zivilgesellschaft. Literaturbasiert werden Herausforderungen und Verantwortungsbereiche für beide Unterstützungsformen aufgrund demokratiegefährdender Kräfte dargestellt. Ergänzend hierzu wird der wissenschaftliche Diskurs zur Sozialen Arbeit und zum Bürgerschaftlichen Engagement durch Key-Word-Research in Literaturdatenbanken auf Demokratiebezüge hin analysiert. Vom Verlust des Sozialen: Wie das Wirtschaftssystem unsere Gesellschaft ins Autoritäre treibt Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, Deutschland Zusammenfassung Das Poster zeigt, wie marktförmige Logiken des Neoliberalismus und die dazu gehörigen ökonomischen Narrative das Soziale verändern und autoritäre Denkweisen begünstigen. Aufbauend auf Prof. Dr. Walter Ötsch und Prof. Dr. Silja Graupe wird deutlich, dass die Logik des Marktes die Demokratie aushöhlt, autoritäre Muster stärkt, Verantwortung individualisiert und Ungleichheit stärkt. Damit gerät die Demokratie selbst unter Druck: Das Fundament der Gesellschaft, die Demokratie wird aufgebrochen. Wie gehen Fachkräfte der sog. „Behindertenhilfe“ mit extrem rechter ableistischer Gewalt um? Forschungsdesign des praxeologisch-wissenssoziologischen Dissertationsprojektes Insitut für Rechtsextremismusforschung (IRex), Universität Tübingen, Deutschland Zusammenfassung Die Posterpräsentation skizziert das Forschungsdesign meines Dissertationsprojektes. Es wird untersucht, welche Handlungsorientierungen die Fachkräfte der sog. „Behindertenhilfe“ im Umgang mit (potentieller) extrem rechter Gewalt zeigen. Mittels Dokumentarischer Methode der Interpretation als Erhebungs- und Auswertungsmethode sollen Gruppendiskussionen durchgeführt werden. Diese werden entsprechend der Suchstrategie nach der lokalhistorischen Bearbeitung an Orten mit Gedenkstätten der sog. NS „Euthanasie“, sowie an Orten mit extrem rechten Tötungsdelikten seit 1990 umgesetzt. Antifeminismus auf Social Media OST - Ostschweizer Fachhochschule, Schweiz Zusammenfassung Antifeminismus als gesellschaftliches Phänomen und Social Media als Einflussfaktor werden im Beitrag zusammengeführt. Anhand einer Kritischen Diskursanalyse (durchgeführt in meiner Masterthesis) konnten antifeministische Themen, Ereignisse und Akteur:innen auf der Plattform Instagram sichtbar gemacht werden. Daraus wurden antifeministische Strategien abgeleitet, welche zur Rolle der Sozialen Arbeit und möglichen Handlungsoptionen auf politischer, gesellschaftlicher und individueller Ebene überleiten. Einige Aspekte werden vorgestellt und sollen anschliessend vertiefter diskutiert werden. Soziale Landwirtschaft als Praxisfeld demokratischer Resilienz im peripheren Raum Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Deutschland Zusammenfassung Soziale Landwirtschaft stärkt Demokratie im peripheren Raum, indem sie Teilhabe und Inklusion durch Kooperation von Sozialarbeit und Landwirtschaft fördert. Empirische Studien des Forschungsprojekt SoLaBay zeigen: Sie schafft Begegnungsorte für demokratische Praxis, stellt in peripheren Regionen dezentrale Angebote der Daseinsversorgung und deckt strukturelle Ungleichheiten auf. Gleichzeitig behindern Bürokratie und mangelnde Förderung ihr Potenzial zur Stärkung der lokalen Solidarität und Resilienz. Das Projekt entwickelt praxisnahe Empfehlungen, wie diese Hemmnisse überwunden werden. | ||