
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 16
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Alltagsrassismus in Kontexten des Alter(n)s und die Aufgabe der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Alltagsrassismus, der von älteren Menschen ausgeht, stellt eine bislang wenig erforschte Herausforderung für Theorie und Praxis Sozialer Arbeit dar. Im Spannungsfeld von Alter(n), Differenz und Macht werden dabei Fragen nach professioneller Haltung, Bildungsprozessen und institutioneller Verantwortung virulent. Das Panel beleuchtet, wie Soziale Arbeit rassismuskritische Perspektiven in der Arbeit mit älteren Menschen integrieren, reflexive Lernräume eröffnen und zur Entwicklung einer diskriminierungssensiblen Praxis beitragen kann. Beiträge des Symposiums Alltagsrassismus – (K)ein Thema in den Kontexten des Alter(n)s?! Ein Beitrag zur Professionalisierung Sozialer Arbeit Der Beitrag untersucht, in welcher Form Alltagsrassismus als autoritäre Verschiebung im Kontext sozialer Alten- und Quartiersarbeit sichtbar wird. Als tief verankertes Strukturprinzip wirken subtile Praktiken der Ausgrenzung und koloniale Imaginationen. Empirisch stützt sich der Beitrag auf autoethnografische Feldnotizen aus der Quartiersarbeit und es wird gezeigt, wie ältere Adressat*innen, Fachkräfte und Kooperationspartner*innen Rassismus normalisieren und Soziale Arbeit damit selbst zur Stabilisierung autoritärer Formationen beiträgt. Zur Relevanz einer rassismuskritischen Geragogik für die sozialarbeiterische Praxis Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit rassismuskritischer politischer Bildung mit älteren Menschen – ein bislang vernachlässigtes Feld der Sozialen Arbeit. Er verbindet rassismuskritische Ansätze mit geragogischen Prinzipien. Ziel ist, Lernräume zu schaffen, in denen ältere Menschen als aktive Lernende Rassismus reflektieren und gesellschaftliche Teilhabe stärken können. So wird eine Leerstelle gefüllt, die für Demokratie, Profession und Forschung von hoher Relevanz ist. Alltagsrassismus priorisieren und besprechbar machen – Zwei methodische Ansätze aus der Praxis der Offenen Altenarbeit Rassismus durchdringt alle gesellschaftlichen Bereiche und ist damit auch in der Sozialen Altenarbeit präsent, woraus sich spezifische Anforderungen an den Bildungsauftrag in diesem Handlungsfeld ergeben. In unserer Arbeitspraxis im Zentrum 60plus in Essen haben sich zwei methodische Ansätze als besonders wirksam herausgestellt, um veralltäglichte Nanorassismen und andere Praktiken der Exklusion anzugehen: eine erfahrungsbasierte Methode zur Förderung der Religionssensibilität sowie ein Praxisbeispiel aus der Systemischen Biografiearbeit, die wir zur Verfügung stellen möchten. | ||