
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 36
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Wie Fachkräfte in der Sozialen Arbeit Familien und soziale Ungleichheit wahrnehmen und adressieren Zusammenfassung In der Sozialen Arbeit mit Familien begegnen Fachkräfte einer Vielfalt an Familienformen in unterschiedlichen sozialen Problemlagen. Viele der Familien sind von sozialer Ungleichheit betroffen. Drei Beiträge aus der DGSA Fachgruppe Elter(n)schaft und Familienarbeit diskutieren Wahrnehmungshaltungen sowie Adressierungsweisen von Fachkräften und Institutionen mit Blick auf Familienleitbilder, Armutslagen und Entscheidungsfindungen in Teams. Hierbei steht im Zentrum die Frage, welche Familien in welcher Weise adressiert werden und ob sich dabei autoritäre Verschiebungen offenbaren. Beiträge des Symposiums Familienbilder und -leitbilder in der Sozialen Arbeit: Ein internationales Scoping Review über professionelle Rollen und Werte in Zeiten konservativer Gegenreaktionen Familienbilder und -leitbilder prägen die Praxis Sozialer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien entscheidend. Zunehmende Vielfalt und politische Veränderungen definieren den Begriff „Familie“ neu, während konservative und traditionalistische Konzepte wiederaufleben und Interventionen und Normen beeinflussen. Mit Hilfe eines internationalen Scoping Reviews wird untersucht, wie Sozialarbeiter „Familie“ konstruieren und wie Professionalität gefördert werden kann. Zum Umgang mit Ambiguität in Falldiskussionen in Teams der Kinder- und Jugendhilfe Der Beitrag diskutiert, wie Teams der Kinder- und Jugendhilfe Fälle bearbeiten, in denen hohe Ambiguität besteht. Um als Team trotz aufkommender Dilemmata und unterschiedlicher Sichtweisen handlungsfähig zu bleiben, gilt die Kompetenz, Ambiguität zu bearbeiten, als relevant. Es wird dargestellt, wie unterschiedliche Teams dieselbe Fallvignette und insb. Dilemmata und Mehr-/Uneindeutigkeiten wahrnehmen und bearbeiten. Gegenübergestellt werden unterschiedliche Bearbeitungsweisen auf der Teamebene, trotz übergreifend ähnlicher Problemwahrnehmungen und Adressat:innenkonstruktionen. Thematisierung von Armutslagen in Familienzentren – zwischen Chancen und Grenzen Anhand von Fokusgruppen wird in Familienzentren untersucht, wie Armut vonseiten der Fachkräfte thematisiert wird. Diese Daten werden situationsanalytisch ausgewertet und zur Diskussion gestellt. Der Beitrag verfolgt die These, dass die Thematisierung von Armut ermöglicht, soziale Ungleichheit als strukturelles statt individuelles Problem zu adressieren und gleichzeitig der Verschiebung hin zu autoritären Entwicklungen entgegenwirken kann, indem entsprechende Narrative widerlegt werden. | ||