
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 34
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Diversität und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit als Antwort auf autoritäre Verschiebungen: Theorie, Forschung, Praxis Zusammenfassung Das Panel beleuchtet Diversität und Intersektionalität als theoretische, empirische und praxisorientierte Antworten der Sozialen Arbeit auf autoritäre Verschiebungen. Im Fokus stehen theoretische Fundierungen, empirische Befunde zu jugendlichem Engagement für Demokratie in Ost und West sowie praxisnahe Ansätze diversitätssensiblen Handelns in Bildungseinrichtungen. Gemeinsam zeigen die Beiträge, wie Soziale Arbeit demokratische Werte, Teilhabe und Chancengerechtigkeit in polarisierten Gesellschaften stärken kann. Beiträge des Symposiums Theoretische Verortung von Diversität und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit und Implikationen für die Praxis in autoritären Kontexten Der Begriff Diversität und damit verbundene Handlungskonzepte geraten durch rechte, autoritäre und menschenfeindliche Diskurse unter Druck. Vor dem Hintergrund dieser Angriffe möchte der Beitrag Diversität und Intersektionalität als Querschnittsthema einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit theoretisch verorten und Möglichkeiten der praktischen Implementierung aufzeigen. Die Integration von Diversitäts- und Intersektionalitätskonzepten auf deskriptiver, normativer, analytischer und reflexiver Ebene kann sowohl den theoretischen Diskurs als auch die Praxis Sozialer Arbeit bereichern. Initiativen junger Menschen für Demokratie und Diversität in strukturschwachen urbanen/ländlichen Räumen in Ost und West im Vergleich Im Vortrag stellen wir Initiativen junger Menschen für Demokratie und Diversität in strukturschwachen urbanen und ländlichen Räumen vor. Im Mittelpunkt stehen – trotz unterschiedlicher Ausgangspunkte in Ost- und West-Deutschland – gemeinsame Anliegen, Interessen und Strategien für eine diverse, demokratische Gesellschaft. Neben demokratischem Engagement als Abwehr gegen demokratiefeindliche, autoritäre Tendenzen geht es auch um subtile Veränderungen im Alltag. Sichtbar werden Handlungsmöglichkeiten junger Menschen, ihre Sprache des Protests und ihre Strategien des Dazwischenagierens. Diversitätssensibles Handeln in Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsgrundschulen: Ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft? Mit dem sozialarbeiterischen Ziel der Herstellung von Chancengerechtigkeit befasst sich mein empirisches Transferprojekt mit der Bedeutung von Diversität und Möglichkeiten einer sensibleren Gestaltung des Umgangs mit Diversität in der (früh-)pädagogischen Praxis. Im Rahmen des Panels möchte ich erste Ergebnisse meines empirischen Transferprojekts vorstellen, diskutieren, inwiefern ein auf Wissenstransfer ausgerichteter Zugang soziale Ungleichheit tatsächlich abbauen kann und eine thematisch fokussierte Austauschplattform zu Diversität als Ungleichheitsarena innerhalb Sozialer Arbeit schaffen. | ||