
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 27
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Geschlecht, Jugend und extreme Rechte: Wissensproduktion zwischen Beratungsarbeit und re-konstruktiver Forschung Zusammenfassung Im Rahmen des Panels wird entlang rekonstruktiver Forschung, Perspektiven der mobilen Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus sowie gemeinsamer Wissensproduktion gefragt, wie die Verschränkung von Geschlechterverhältnis und extremer Rechter sowie die rechte Radikalisierung Jugendlicher zu verstehen sind und welche Formen gemeinsamer Wissensproduktion und Intervention notwendig sind. Im Rahmen dessen werden Herausforderungen ungleicher Anerkennung zwischen Wissenschaft und Praxis beleuchtet. Beiträge des Symposiums Rechte geschlechterpolitische Selbstpositionierungen in Sozialen Medien In diesem Beitrag wird sich der biographischen Genese rechter geschlechterpolitischer Selbstinszenierungen in Sozialen Medien gewidmet. Anhand von empirischen Fallbeispielen werden rechte geschlechterpolitische Positionierungen auf zwei Ebenen in den Blick genommen: es wird sich a) der medialen Selbstpräsentation im Rahmen des Accounts gewidmet und b) wird anhand biographischer Fallrekonstruktionen auf Basis von Interviews mit den Accountbetreiber*innen gezeigt, wie die geschlechterpolitische Positionierung mit biographisch gewachsenen Handlungs- und Deutungsmustern verknüpft ist. Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus – Radikalisierung von Jugendlichen online und auf der Straße : Auch im deutschsprachigen Raum sind Jugendliche dem Einfluss von frauenverachtenden Gruppierungen wie den Incels, Pick-Up Artists oder anderen Bewegungen innerhalb der Mannosphäre ausgesetzt. Oftmals bietet solcher Content den Einstieg in rechtsextreme Erfahrungswelten. Kinder und Jugendliche sind heute aber rechten Einstellungen auch in ihren Familien oder durch den politischen Diskurs ausgesetzt. Die Mobile Beratung erlebt die Folgen dieser Einflüsse in der Beratungsarbeit – die Anfragen aus den Handlungsfeldern Schule/Kinder- und Jugendarbeit nehmen seit zwei Jahren deutlich zu. Kein Transfer, sondern Aushandlung: Gemeinsame Wissensproduktion zu Geschlecht und extremer Rechter Ziel des Beitrags ist eine Annäherung an die Frage, wie gemeinsame Wissensproduktion zwischen Wissenschaft und Praxis im Umgang mit der extremen Rechten und Geschlechterverhältnissen gelingen kann. Es wird die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis im Verbund GERDEA reflektiert. Im Beitrag wird die Praxis als eigenständiger Ort der Wissensproduktion betrachtet und die Frage gestellt, wie trotz ungleicher Ressourcen, Anerkennungs- und Machtverhältnisse Wissen mit und nicht allein über die Praxis produziert werden kann. | ||