
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht |
| Sitzung | ||
Panel 26
| ||
| Präsentationen | ||
Jugendarbeit in ländlichen Räumen unter Druck? Universität Bamberg, Deutschland Zusammenfassung Jugendarbeit ist in ländlichen Räumen oft die Sache von Vereinen, Verbänden und Initiativen. Diese sind wie die Soziale Arbeit als „als Verdichtung eines Kräfteverhältnisses“ (Wagner 2022, 13) zu verstehen und damit hoch politische Gebilde. Wie entwickelt sich dieses Feld also, wenn sich dieses Kräfteverhältnis deutlich nach rechts verschiebt? Dieser Frage ging das Forschungsprojekt DIYhoch3 im Rahmen seiner Untersuchung zur Ermöglichung und Unterstützung selbstorganisierter Jugendkultur im Dreiländereck Sachsen-Thüringen-Bayern nach. Der Beitrag diskutiert zentrale Ergebnisse dieser Forschung. Polizei als Partnerin der stationären Erziehungshilfen? Deutungen junger Menschen von Polizeikontakten im Spiegel autoritärer Verschiebungen des Sozialen 1HAW Hamburg; 2Universität Siegen, Deutschland Zusammenfassung Das DFG-Projekt „HeiP“ untersucht die Rolle von Polizeikontakten in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Vorstudien haben bereits auf die Initiierung disziplinierender Polizeieinsätze durch Fachkräfte hingewiesen. Der bundesweite Fachkräftesurvey zeigt deren hohe Relevanz und Korrelationen mit restriktiven pädagogischen Orientierungen. Unsere Interviews mit jungen Menschen offenbaren ambivalente Erfahrungen zwischen Unterstützung und Diskriminierung. Diese Befunde werden im Kontext autoritärer Verschiebungen vorgestellt. „Es gibt keine geheimen Orte, es gibt keine Orte zum Alleinsein“ Bericht über das Lehrforschungsprojekt Schutzkonzept für Geflüchtetenunterkunft aus Kinderperspektive Hochschule Düsseldorf, Deutschland Zusammenfassung Seit dem Sommersemester 2024 läuft das viersemestrige Lehrforschungsprojekt Schutzkonzept für Geflüchtetenunterkünfte aus Kinderperspektive an der Hochschule Düsseldorf. In diesem Projekt entwickeln Studierende für eine konkrete Geflüchtetenunterkunft ein Schutzkonzept, implementieren es, werten es aus und nehmen dabei insbesondere die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen in den Blick. Die Projektleiterinnnen schildern in ihrem Vortrag u. a. die nicht zuletzt politischen Entscheidungen geschuldeten Herausforderungen und die Erkenntnisse, die sich im Rahmen dieses Projektes ergeben. | ||