
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 18
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Vom Handeln in und Umgang mit Diskriminierungsverhältnissen und Gewalterfahrungen: Perspektiven von Sozialarbeitenden und Betroffenen zwischen Prekarität, Widerstand und Empowerment Zusammenfassung Das Panel der DGSA-Fachgruppe Migraas beleuchtet Soziale Arbeit im Kontext von Ungleichheitsverhältnissen aus zwei Perspektiven: Handeln von Sozialarbeiter:innen im Handlungsfeld Flucht*Migration sowie Empowermentprozesse von Betroffenen rechter Gewalt. Anhand empirischer Studien zu Sozialer Arbeit in Aufnahmeeinrichtungen, zur Beratungsarbeit mit Menschen in Duldung und zu Empowermentprozessen von Betroffenen rechter Gewalt wird nach Spannungsfeldern, Möglichkeiten und Begrenzungen beruflichen Handelns in Mandatskonflikten gefragt. Beiträge des Symposiums Autoritäre Verschiebungen im Asylregime: Mandatskonflikte und Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit in Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete Der Beitrag analysiert, auf Grundlage einer qualitativen Studie in Bayern und Berlin, das berufliche Handeln von Sozialarbeiter*innen in Aufnahmeeinrichtungen unter den Bedingungen des Asylregimes. Autoritäre Verschiebungen im Asylregime gehen mit verschärften Restriktionen für die Lebensführung von Geflüchteten sowie für Hilfeleistungen Sozialer Arbeit einher. Soziale Arbeit ist in einem je spezifischen konflikthaften Mandatsgefüge situiert, das ihre wahrgenommenen Handlungsspielräume prägt, aber ihr Handeln nicht determiniert. Politische Soziale Arbeit bei autoritären Verschiebungen: Widerständiges Handeln in der Beratungspraxis mit Menschen in Duldung Der Beitrag untersucht, wie politisch-orientierte Sozialarbeiter:innen in der Beratungsarbeit mit Menschen in Duldung unter restriktiven Bedingungen auf verschiedenen Ebenen politisch handeln. Auf Basis qualitativer Interviews und einer Grounded-Theory-Analyse werden neben Handlungen auf der Mikro- und Meso/Makro-Ebene auch informelle, wenig sichtbare Mikro-Praktiken mit Einfluss auf die politische Ebene in den Blick genommen. Gezeigt wird, wie sich Theorien Politischer Sozialer Arbeit und Spannungen im Triple-Mandat im Kontext autoritärer Verschiebungen neu ausformen. Soziale Arbeit – Ressource in Empowermentprozessen von Betroffenen rechter Gewalt? In der Bundesrepublik Deutschland existiert das Phänomen rechte Gewalt seit ihrer Gründung, gleichzeitig gibt es genauso lange Menschen, die sich dagegen zur Wehr setzen. In den letzten Jahren wurden Initiativen von Betroffenen gegründet, die auf ganz unterschiedliche Weise Kämpfe führen. Fernab der Öffentlichkeit leisten Menschen in ihrem Alltag Widerstand, indem sie sich an Orten mit rechter Hegemonie nicht einschüchtern lassen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Rolle Sozialer Arbeit, ob diese und inwiefern sie eine Ressource in Empowermentprozessen von Betroffenen darstellt. | ||