
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 24
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Gesellschaft demokratisch gestalten: Impulse aus der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Differenz-, Diskriminierungs- und Ungleichheitsverhältnisse sind tief in gesellschaftlichen Strukturen eingebettet und Ergebnis jahrhundertelanger sozialer, politischer und ökonomischer Entwicklungen. Diese Strukturen führen zu systematischen Ausschlussmechanismen und verstärken soziale Disparitäten. Gleichzeitig stellen diese Verhältnisse immer mehr demokratische Strukturen infrage. In diesem Panel werden unterschiedliche Perspektiven, Diskurse und Möglichkeiten zur Umsetzung demokratischer Prozesse innerhalb der Sozialen Arbeit aufgezeigt und diskutiert. Beiträge des Symposiums Anti-Feministische und transexkludierende Positionen als charakteristisches ‚Battlefield‘ autoritärer Verschiebungen Anhand des Handlungsfelds der Geschlechtlichkeit möchte der Beitrag anschaulich machen, wie durch anti-feministische & transexkludierende Positionen Deutungsmacht ausgeübt & soziale Teilhabe begrenzt wird. Für die professionelle Praxis entstehen hier Konfliktlinien: Fachkräfte müssen zwischen ihrem Schutzauftrag, emanzipatorischen Ansprüchen & institutionellen Vorgaben jonglieren. (Potenzielle) Nutzer*innen erfahren häufig Ausschluss & Pathologisierung. Der Vortrag möchte vor diesem Hintergrund empirische Beispiele mit solidarischen Handlungspraxen im Kontext der Sozialen Arbeit verbinden. Demokratieerfahrungen ermöglichen – junge Aktivist:innen im Blick Rekonstruierte Demokratieerfahrungen junger Fridays for Future Aktivist:innen stehen im Zentrum der vorgestellten empirischen Forschung. Es hat sich gezeigt, dass die Befragten durch sehr bedeutsame Erfahrungen eine Suchbewegung vollziehen, die als Passagen des Politischen bezeichnet werden können. Es eröffnet sich ein demokratischer Möglichkeitsraum, in dem Reflexionen und Auseinandersetzungen sowohl mit Gesellschaft, Politik und der eigenen Bewegung stattfinden und so eine politische Subjektivierung ermöglicht wird. Hier zeigt sich eine Relevanz für eine Politische Theorie Sozialer Arbeit. Demokratische Praxen der außerschulischen Jugendbildung als Counterpart autoritärer Verschiebungen Angesichts zunehmender Demokratiefeindlichkeit und rechter Gewalt thematisiert der Beitrag das demokratische Potenzial außerschulischer Jugendbildungsarbeit. Junge Menschen gilt es verstärkt in den Blick zu nehmen, weil sich bei ihnen einerseits eine Zunahme rechtspopulistischer und (extrem) rechter autoritärer Orientierungen abzeichnet und andererseits, weil sie eine zentrale Rolle für eine demokratische Zukunft einnehmen. Der Beitrag diskutiert die Bedeutung demokratiefeindlicher Entwicklungen für Soziale Arbeit und mögliche Antworten der Profession Sozialer Arbeit. | ||