
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 03
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Kommunale Radikalisierungsprävention. Potenziale und Grenzen raumbezogener Soziale Arbeit Zusammenfassung Radikalisierung bleibt eine zentrale Herausforderung für Demokratien und die Soziale Arbeit spielt zu ihrer Prävention eine wichtige Rolle. In den letzten Jahren hat sich ein eigenes Praxisfeld der Radikalisierungsprävention entwickelt und auch Kommunen setzen dabei zunehmend auf gesellschaftspolitische und koordinierte Ansätze vor Ort. Das eröffnet Chancen, bringt aber auch Spannungen mit sich. Im Panel werden Ergebnisse empirischer Studien, die an der FH Münster zu räumlichen Perspektiven auf Radikalisierung und Prävention durchgeführt wurden, vorgestellt und diskutiert. Beiträge des Symposiums Radikalisierung und Raum. Einsichten und Forschungsbedarf Alltagsorte prägen Lebenschancen und können diese auch begrenzen. Studien zeigen, dass räumliche Bedingungen die Anfälligkeit für Radikalisierung beeinflussen können. Der Beitrag fasst internationale Forschung zu Raum und Radikalisierung zusammen und präsentiert Ergebnisse des Projekts „Radikalisierende Räume“. Auf Basis von Umfragen, Interviews und ethnografischen Analysen werden räumliche Faktoren islamistischer Radikalisierung aufgezeigt und ein praxisnaher Ansatz sozialräumlicher Prävention für die Soziale Arbeit vorgestellt. Kommunale Radikalisierungsprävention in Deutschland. Empirische Befunde und Implikationen für die Soziale Arbeit Ausgehend von der Implementierung diverser politischer Förderprogramme werden Kommunen spezifisch dazu angeregt Handlungskonzepte zur Radikalisierungsprävention zu entwickeln. Dabei werden Kommunen zunehmend als eigenständige und gleichzeitig übergeordnete Akteure in der Angebotslandschaft vor Ort verstanden. Basierend auf der bundesweiten Analyse lokaler Handlungskonzepte und zwei vertiefenden Fallanalysen beleuchtet der Beitrag die Erkenntnisse zur Konzeptionalisierung der lokalen Präventionsstrategien und verdeutlicht die Rolle der Sozialen Arbeit in verschiedenen Handlungsfeldern. Prävention trotz oder wegen des Rechtsrucks? Ergebnisse und Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung zur Novellierung des lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus der Stadt Dortmund. Dortmund galt lange als Zentrum der rechtsextremen Szene in NRW, besonders im Stadtteil Dorstfeld. Durch zivilgesellschaftliches Engagement, kommunale Strategien und Polizeiarbeit wurde die Szene deutlich zurückgedrängt. Doch rechtsextreme und antisemitische Einstellungen wirken weiter – oft in der Mitte der Gesellschaft. Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus Befragungen und Interviews zum lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus und zeigt, wie Soziale Arbeit Prävention im analogen und digitalen Raum weiterentwickeln kann. | ||