Veranstaltungsprogramm
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Panel 46
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Antifeminismen als Dimensionen autoritärer Verschiebungen des Sozialen – Herausforderungen und Strategien in Praxisfeldern der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Antifeminismen und antifeministische Bewegungen sind in den letzten Jahren europaweit erstarkt und folgen den gemeinsamen Zielen geschlechterwissenschaftliche Erkenntnisse zu negieren und gleichstellungspolitische Errungenschaften zu bekämpfen. Dabei lässt sich eine Diskursverschiebung aus rechtspopulistischen und rechtsextremen in konservative und bürgerliche Milieus beobachten, sodass antifeministische Positionen gesellschaftliche Wirkungen entfalten. Das Panel fokussiert diese Wirkungen auf feministisch geprägte Fachpraxis und diskutiert praktische Konsequenzen und mögliche Gegenmaßnahmen. Beiträge des Symposiums Antifeminismen im Kontext kapitalistischer und patriarchaler Strukturen: Eine kritische Analyse der Sozialen Arbeit im Frauen*- und Kinderschutz Antifeminismus gewinnt gesellschaftlich an Bedeutung und wirkt als reaktionäre Antwort auf feministische Gleichstellungsbestrebungen. Der Beitrag beleuchtet, wie solche Strömungen die Soziale Arbeit in Frauen*- und Kinderschutzhäusern beeinflussen. Dabei werden kapitalistisch-patriarchale Strukturen, prekäre Arbeitsbedingungen und die Abwertung feministischer Praxis thematisiert. Auch sozialpolitische sowie gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Gewaltschutz- und das Gewalthilfegesetz werden kritisch auf ihre Wirksamkeit und Ausschlüsse marginalisierter Gruppen geprüft. Antifeminismen im Fußball: Spielrecht von trans*, inter* und nicht-binären* Personen als Schauplatz antifeministischer Auseinandersetzungen Besonders in Bezug auf Geschlecht und Inklusion wird der Fußball als populärste Sportart weltweit zunehmend zum Schauplatz antifeministischer Diskurse. Am Beispiel des Spielrechts von trans*, inter* und nicht-binären* (tin*) Personen untersuchen wir von der internationalen bis zur lokalen Ebene, wie Antifeminismen im Fußball in institutionellen Routinen, Regelinterpretationen und Verantwortungsdiffusion wirkt. Best-Practice-Beispiele belegen gleichzeitig, dass Inklusion möglich ist, wenn Fußball sich klar gegen antifeministische Ideologien positioniert. | ||