
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 20
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Sozialraum. Planung. Demokratie – Wie demokratische Lern– und Handlungsspielräume in Kommunen eröffnet und ausgestaltet werden können. Zusammenfassung Sozialplanung und Soziale Arbeit sind gefordert, gemeinsam ihre demokratische Rolle (neu) zu definieren und auf soziale Spaltungen und autoritäre Tendenzen zu reagieren. Während Soziale Arbeit Räume kollektiver Verständigung und Teilhabe schafft, entwickelt reflexive Sozialplanung die strukturellen Voraussetzungen dafür. Im Zusammenspiel beider entstehen Orte solidarischer Begegnung und gleichberechtigter Aushandlung – Grundlagen einer Sozialpolitik, die Demokratie nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Beiträge des Symposiums Sozialraumsensible Partizipationsförderung als Praxis gruppenübergreifender Solidarität Der Beitrag zeigt am Beispiel der sozialraumsensiblen Partizipationsförderung, wie Soziale Arbeit demokratische Handlungsspielräume eröffnet. In lokalen Kontexten ermöglicht sie Begegnung, gemeinsame Problembearbeitung und Interesseninterpretation und -vertretung über Gruppengrenzen hinweg. So wird Demokratie im Alltag wieder erfahrbar und als Praxis verstanden, die Solidarität auch unter Ungleichen ermöglicht und Ideologien der Ungleichwertigkeit und autoritären Spaltungen entgegensteht. Reflexive Sozialplanung als Voraussetzung ausgleichender und demokratischer Sozialraumorganisation Der Beitrag fragt, welche Anforderungen an Sozialplanung gestellt werden müssen, damit diese nicht zu einem Instrument autoritärer oder rein ökonomischer Steuerung wird. Reflexive Planung nimmt Wirkungslogiken, Einsparungsziele und sozialräumliche Orientierungen kritisch in den Blick und versteht Planung als demokratische Aushandlung. So entsteht ein Gegenmodell zur politisch-administrativen Steuerung, dass die Voraussetzungen für eine sozialraumsensible Demokratieförderung, eine ausgleichende Sozialpolitik vor Ort und eine solidarische Praxis in der Sozialen Arbeit strukturell absichert. | ||