
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 52
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Raus aus den Hochschulen! – Demokratieförderung durch dauerhafte Kontaktzonen zwischen Hochschulen, Praxiseinrichtungen und multidiversen Nachbarschaften Zusammenfassung Die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen sowie ihre demokratiefördernde Funktion werden im Kontext der 3rd Mission und wachsender Wissenschaftsskepsis betont (vgl. CHE 2024, HBdV 2025). Der Sozialen Arbeit kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Das Panel fokussiert dauerhafte Kooperationsformate zwischen Hochschule, Praxis und Nachbarschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Aushandlungsräume gestaltet werden können, die integraler Bestandteil des Studiums sind und zugleich in Nachbarschaften konkret wirksam werden. Beiträge des Symposiums Community Health Labor Veddel: Mit partizipativer Community-Forschung kollaborative Bildungsräume im Stadtteil und gesundheitliche Versorgung demokratisieren Das Community Health Labor Veddel ist eine langfristige Kooperation von HAW Hamburg, dem multiprofessionellen solidarischen Stadtteilgesundheitszentrum Poliklinik Veddel und der Nachbarschaft. Das CHL Veddel verbindet Forschung, Bildung, Versorgung und Aktivismus für soziale Gerechtigkeit. Ziel ist, datenbasiert soziale und gesundheitliche Ungleichheit anzugehen und neue Ansätze für Community-Based Health Care in Deutschland zu entwickeln. Auch angesichts, dass das Thema gesundheitliche Versorgung zunehmend in rechts-populistischen Debatten steht, erhält diese Arbeit besondere Relevanz. 2. Stadtteillabor Bochum-Hustadt: Community-Forschung zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und demokratischer Teilhabe Im Stadtteillabor Bochum-Hustadt forschen Wissenschaftler*innen, Studierende und Nachbar*innen gemeinsam zu gesundheitsbezogenen Themen. Am Beispiel des transnationalen Forschungsprojektes „Empower“, welches Wohnbelastungen in multidiversen Nachbarschaften und das Wohnumfeld als Ort der Selbstinklusion von Migrant*innen untersucht hat, zeigt der Beitrag auf, wie partizipative Forschung in kollektive Handlungsmacht übergehen kann. Stadtteilforscher*innen entwickeln durch die Forschung Sprecher*innenpositionen, wodurch ihre politische Teilhabe auf lokaler Ebene befördert wird. Werkstattbericht: Soziale Arbeit als Urbane Praxis in Berlin Marzahn-Hellersdorf: Mit künstlerischen Interventionen und Community Organizing solidarische Nachbarschaften stärken Dieser Werkstattbericht gibt Einblicke in drei exemplarische Kooperationsprojekte des Campus Transferale der ASH Berlin, in denen mit Hilfe bildender Kunst, mit Methoden des Transformativen Community Organizing sowie in Form einer neuen Lehrkooperation mit dem 'Kiosk of Solidarity' gearbeitet wird. Er reflektiert, wie Hochschule in der multidiversen Nachbarschaft von Marzahn-Hellerdorf (in der auch rechte Einstellungsmuster deutlich vorhanden sind), demokratiefördernde Austauschräume herstellen kann. | ||