Veranstaltungsprogramm
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Panel 17
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Autoritäre Verschiebungen und demokratiefeindliche Entwicklungen im Jugendalter. Ansätze für politische Jugendbildung im Kontext Sozialer Arbeit. Zusammenfassung Bezüglich der Lebensphase Jugend bestehen große gesellschaftspolitische Herausforderungen: Aufwachsen in Krisenzeiten, rechtsextreme Einstellungen im Jugendalter und soziale Ungleichheiten in Zusammenhang mit sozialer Klasse, Migration und Geschlecht nehmen zu. Beiträge des Symposiums Jugend, gesellschaftliche Entwicklungen und politische Bildung. Aufgaben und Herausforderungen für die Soziale Arbeit. In dem einführenden Vortrag werden entlang verschiedener Jugendstudien aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen sowie damit einhergehende Herausforderungen für junge Menschen analysiert, die sich bei diesen u. a. durch Zukunftsängste und Sorgen in Bezug auf Politik, Klima, Wohnen oder Bildung zeigen und Demokratiefeindlichkeit verstärken. Politische Jugendbildung wird als Querschnittsaufgabe und Bildungsangebot der Sozialen Arbeit verstanden, das durch alltagsbezogene Erfahrungen Gestaltungsspielräume schafft. Radikalisierungsprävention im Kontext Sozialer Arbeit – professionelle Haltung in Zeiten autoritärer Verschiebungen Demokratie steht unter Druck und Radikalisierung(-sprävention) ist Teil der Debatten, die Gewalt, Hass und Hetze thematisieren. Der Vortrag verortet Radikalisierungsprävention als Arbeit an Demokratie und friedlichem Zusammenleben innerhalb der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession: Auf individueller Ebene, wenn Soziale Arbeit mit radikalisierten Personen auf freiwilliger oder angeordneter Basis agiert. Sowie wenn Struktur- und Lobbyarbeit für vulnerable Gruppen und soziale Problemlagen professionsethisch einer von Verhinderungslogik geprägten Sicherheitspolitik gegenüberstehen. Ungleichwertigkeitsideologien in migrantisierten Jugendmilieus mit Türkeibezug als Herausforderung für die Soziale Arbeit und politische Jugendbildung Der Vortrag beleuchtet extrem rechte Einstellungen und Ungleichwertigkeitsideologien in migrantisierten Jugendmilieus mit Türkeibezug. Im Fokus stehen Ursachen wie Rassismus, Diskriminierung, Identitätssuche und transnationale Einflüsse. Ziel ist es, Dynamiken zu verstehen und Präventions- sowie Interventionsansätze für Soziale Arbeit und politische Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft aufzuzeigen. | ||