
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 02
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Politische Einmischung als Wissenschaftler*in. Selbstvergewisserungen in autoritären Zeiten (Austauschformat mit kurzen Inputs) Zusammenfassung Als Wissenschaftler*innen in der Sozialen Arbeit ist es unsere Aufgabe, Prozesse autoritärer Verschiebungen zu verstehen und auf dieser Grundlage Kritik daran zu üben, faktenbasiertes Wissen zur Verfügung zu stellen, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu nutzen. Wir mischen uns auf verschiedenen Ebenen in politische Prozesse ein und laufen dabei auch Gefahr selbst zur Angriffsfläche zu werden. Mit dem Panel bieten wir einen Raum der Reflexion, der Selbstvergewisserung, des Erfahrungsaustauschs und der Strategieentwicklung, der uns stärkt. Beiträge des Symposiums Rechte Einflussnahmen auf Soziale Arbeit – empirische Befunde und Handlungsstrategien Der erste Beitrag des Panels beleuchtet aktuelle Studien zu rechten Einflussnahmen auf die Soziale Arbeit. Zunehmend werden Fachkräfte und Wissenschaftler*innen, die sich kritisch äußern, angegriffen. Die autoritäre und diffamierende Diskurslage führt zu Bedrohung, Stress und Rückzug. Daraus ergibt sich die Frage, welche Handlungsstrategien demokratische Werte und kritische Positionen in Profession und Disziplin zu sichern vermögen. Und letztlich gilt es kritisch in den Blick zu nehmen, welche Verschiebungen innerhalb der Sozialen Arbeit zur Normalisierung diffamierender Diskurse beitragen. Zur Notwendigkeit von Methoden kritisch-reflexiver Professionalität in der Lehre der Sozialen Arbeit Welche Formate, Methoden, Techniken und Räume kann die Profession Soziale Arbeit nutzen, um adressatinnen*orientiert im Kontext autoritärer Verschiebungen handlungsfähig zu bleiben? Und wie können wir die Hochschullehre entsprechend gestalten, um kritisch-reflexive Professionalität gemeinsam mit Studierenden zu entwickeln? Diesen Fragen geht der zweite Beitrag des Panels nach und bietet anhand feministischer und sozialpsychiatrischer Zugänge Grundlagen für die Diskussion. Beamtenneutralität vs. Wissenschaftsfreiheit? Rechtliche Einordnung der Grenzen des Sagbaren für verbeamtete Professor*innen Wo liegen die Grenzen des Sagbaren für verbeamtete Wissenschaftler*innen? Als Beamt*innen sind wir der länderspezifisch differierend ausgestalteten Neutralitätspflicht unterworfen. Wir werden dabei zur Mäßigung aufgefordert. Als Wissenschaftler*innen genießen wir Wissenschaftsfreiheit. Doch wie weit reicht diese? Wenn die Grenzen und Möglichkeiten nicht klar sind, besteht die Gefahr, dass wir aus Angst oder vorauseilendem Gehorsam still bleiben. Der Beitrag zeigt anhand von Beispielen, welche Möglichkeiten und Grenzen uns die teils widersprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen bieten. | ||