
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 72
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Queere Soziale Arbeit zwischen (Anti-)Diskriminierung und Gerechtigkeit in Zeiten autoritärer Verschiebungen des Sozialen Zusammenfassung Im Anschluss an die Diskriminierung queerer Lebensweisen und Lebenswelten lassen sich 1) theoretisch fundierte Reflexionen Sozialer Arbeit identifizieren, die Projekte des Widerstands gegen jene Diskriminierungen organisieren. 2) reproduziert Soziale Arbeit gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse, was im Kampf um soziale Gerechtigkeit zu Ambivalenzen führt. Im Kontext aktueller autoritärer Verschiebungen sieht sich Soziale Arbeit 3) mit grundsätzlichen Delegitimierungen konfrontiert. Beiträge des Symposiums Queere Geflüchtete zwischen überlebensstrategischer Resilienz und intersektionaler Vulnerabilität Der besondere Fokus des einführenden Vortrags liegt auf ethischen und methodologischen Reflexionen partizipativer Forschung mit Queeren Geflüchteten in Berlin. Anschließend werden forschungsethische Fragen am Beispiel eines laufenden empirischen Forschungsprojekts kritisch reflektiert. Die abschließende Diskussion bietet Raum für Fragen und Möglichkeiten des Austausches im Sinne eines kritischen Denk- und Diskursraumes. Strategien der Delegitimierung trans*bezogener Sozialer Arbeit im Kontext aktueller autoritär-rechter Verschiebungen Im Kontext der aktuellen autoritär-rechten Verschiebung von Kräfteverhältnissen gewinnen transfeindliche Narrative und Strategien deutlich an Einfluss. Trans*bezogene Ansätze und Angebote Sozialer Arbeit, die in Reaktion auf Ausschließungs- und Diskriminierungsverhältnisse entwickelt wurden, sind im Zuge dessen zunehmend von delegitimierenden Angriffen bedroht – sowohl von ‚außen‘ als auch (sporadisch) durch explizit transfeindliche Positionen und Bezüge innerhalb von Fachdiskursen Sozialer Arbeit. Diese Entwicklung soll im Vortrag skizziert und an einem Beispiel diskutiert werden. Queer als Reflexionskategorie für eine kritische Antidiskriminierungsarbeit am Beispiel der Aidshilfe-Arbeit HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung stehen für einen spannungsreichen Diskurs sowie für Kämpfe um Deutungshoheiten, Zugehörigkeiten und Ausschließungsprozesse. Im Vortrag wird die Entstehungsgeschichte von Aidshilfe-Bewegung sowie der Aidshilfe-Arbeit rekonstruiert, um daran anschließend queertheoretisch Möglichkeiten nicht essentialistischer, kritischer Antidiskriminierungsarbeit darzustellen und für eine Diskussion fruchtbar zu machen. | ||