
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht |
| Sitzung | ||
Panel 71
| ||
| Präsentationen | ||
Ein sozioanalytischer Blick zurück nach vorn. Forschungen zum Verhältnis von Biographie und Kollektivgeschichte im Kontext autoritärer Verschiebungen des Sozialen Universität Trier, Deutschland Zusammenfassung In meinem Beitrag möchte ich eine sozioanalytische Perspektive auf zwei biographische Erfahrungen mit rechtsextremen Entwicklungen einnehmen, um darüber demokratiefeindliche und autoritäre Verschiebungen des Sozialen zu thematisieren. Dabei handelt es sich um zwei Erfahrungsdokumente, die zunächst eingeführt und dann aufeinander bezogen werden: Die Jugendarbeit in Ostdeutschland in den 1990er Jahren und ein rechtsextremer „Überfall“ auf eine digitale Podiumsdiskussion im Wissenschaftskontext im Jahr 2022. Auf dieser Basis wird eine sozioanalytische Biographiearbeit entwickelt. Die Profession im Kontext autoritärer Verhältnisse - Probleme und Chancen Sozialer Arbeit Katholische Hochschule NRW, Deutschland Zusammenfassung Der Vortrag fragt: 1) Wie lässt sich die autoritäre Verschiebung erklären? Mit dem Konzept der Regression zeigen wir, dass die Polykrise ein Problem zweiter Ordnung darstellt, dass Problemlösungsfähigkeit schwächt und autoritäre Antworten begünstigt. 2) Welche Antworten kann Soziale Arbeit geben, die nicht am Menschenrechtsprimat festhält, da dieses an einer staatlichen Logik orientiert ist. Wir plädieren stattdessen für eine Basis-Organisierung materieller Interessen im breiten Bündnis mit verschiedenen Gruppen. Grenzen der Neutralität. Zur spezifischen Stellung der Sozialen Arbeit innerhalb der Sozialwissenschaften TU Darmstadt, Institut für Philosophie, Deutschland Zusammenfassung Die Angriffe der AfD auf herrschaftskritische Ansätze in den Sozialwissenschaften bringen regelmäßig einen Begriff ins Spiel, der unser Verständnis von Wissenschaft prägt: Neutralität. Ausgehend von Webers Grundlagenreflexion der Soziologie soll der Vortrag die Debatte über Wertneutralität in den Sozialwissenschaften rekonstruieren und dabei die spezifische Stellung der Sozialen Arbeit als einer normativen, d.h. nicht-wertneutralen Theorie- und Praxisform herausstellen. Zuletzt werden Handlungsvorschläge für den Umgang der Sozialen Arbeit mit gegenwärtigen autoritären Angriffen formuliert. | ||