
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 66
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Die Bedeutung von Geschlecht für extrem rechte Agitation in Forschung und Praxis Sozialer Arbeit Zusammenfassung In den letzten Jahrzehnten kann zunehmend beobachtet werden, dass Geschlechterthemen für extrem rechte Agitation – auch im Kontext Sozialer Arbeit – bedeutsamer werden. In diesem Panel werden einführend Herausforderungen vorgestellt mit denen Soziale Arbeit im Rahmen von Forschung und Praxis konfrontiert wird. Es soll dann anhand des Praxisfeldes Frauenhausarbeit genauer auf die Dynamiken eingegangen werden, welche sich daraus ergeben. Beiträge des Symposiums Gegenwärtige Herausforderungen im Kontext von Rechtsextremismus, Sozialer Arbeit und Geschlecht Ausgehend von der gegenwärtigen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung der Gleichzeitigkeit von Retraditionalisierungstendenzen in Geschlechterverständnis und den (feministische) Bemühungen, Geschlechtergerechtigkeit herzustellen und weiterzuentwickeln, soll in diesem Beitrag auf die Bedeutung von Geschlecht in der extremen Rechten eingegangen werden und in welcher Weise und mit welchen Auswirkungen die gesellschaftliche Situation genutzt wird. Konsequenzen und Herausforderungen die sich daraus für (eine vielfaltsbewusste) Soziale Arbeit ergeben werden vorgestellt. Von Angriff bis Zusammenarbeit – Frauenhäuser im Fokus (extrem) rechter Diskurse In ihrem Streben nach kultureller Hegemonie nutzt die (extreme) Rechte auch gezielt Themen der Sozialen Arbeit als Schauplatz der Ausdeutung von Wirklichkeit. Unterschiedliche Arbeitsfelder sind in je spezifischer Weise von Delegitimierungs- und/oder Ausdeutungsversuchen betroffen. Dieser Beitrag beschäftigt sich beispielhaft mit den vielfältigen (extrem) rechten Diskursen rund um Frauenhausarbeit. Diese ist nicht ausschließlich Ziel antifeministischer Angriffe. Verknüpft mit ethnosexistischen und transfeindlichen Positionen lassen sich auch Vereinnahmungen und gar Schulterschlüsse beobachten. | ||