
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 61
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Einsamkeit als Risikofaktor für soziale Teilhabe und Demokratieverbundenheit - Impulse für eine teilhabe- und vertrauensfördernde Beziehungsgestaltung in ausgewählten Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Chronische Einsamkeit hat gesundheitliche (Holt-Lunstad et al. 2015) und gesellschaftliche Folgen (Schobin 2022). Junge Menschen mit Einsamkeitserfahrungen zeigen bspw. weniger Demokratieverbundenheit und empfinden geringere Kontrolle über ihr Leben (Das Progressive Zentrum et al. 2023, S. 39). Vereinsamung kann Vertrauen und Partizipation mindern (Schobin 2022, S. 10). Das Panel beleuchtet, wie Soziale Arbeit durch die Förderung von Selbstwirksamkeit, Vertrauen und Teilhabe zur Prävention von Demokratiefeindlichkeit beitragen kann. Beiträge des Symposiums Teilhabe- und vertrauensfördernde Beziehungsgestaltung im Kontext der Arbeitslosenhilfe Einsamkeit kann die Lebenswelten erwerbsloser Menschen prägen. Um sie beim (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, ist eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entscheidend – insbesondere, um schamsensibel mit Vereinsamungsprozessen umzugehen. Der Beitrag zeigt anhand der Begleitforschung zum Modellprojekt Regionales Präventionszentrum Viersen, wie Einsamkeit die Lebenssituation arbeitsloser Menschen prägt und wie Fachkräfte durch Beziehungsgestaltung dazu beitragen können, sowohl soziale Teilhabe als auch gesundheitliche Stabilisierung zu fördern. Teilhabe- und vertrauensfördernde Beziehungsgestaltung im Kontext von Altenhilfe und Langzeitpflege Chronische Einsamkeit kann die Gesundheit und Lebensqualität signifikant beeinträchtigen. Im Vortrag werden aus pflegewissenschaftlicher und sozialarbeiterischer Perspektive Befunde eines Projektes diskutiert, das den Einsatz digitaler Kommunikationsmittel zur Reduktion von Einsamkeit bei Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Langzeitpflegeeinrichtungen untersucht. Hieraus werden Handlungsempfehlungen für die Langzeitpflege abgeleitet und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf die sozialarbeiterische Praxis zur Förderung von Teilhabe in der Altenhilfe reflektiert. Teilhabe- und vertrauensfördernde Beziehungsgestaltung im Kontext der Wohnungslosenhilfe Einsamkeit und soziale Isolation stellen zentrale Herausforderungen in der Wohnungslosenhilfe dar. Der Vortrag beleuchtet zunächst anhand sekundäranalytischer Befunde, wie Einsamkeit und soziale Isolation von wohnungslosen Menschen erlebt werden und welche psychosozialen Folgen damit einhergehen können. Im Anschluss werden professionstheoretische Fragen über das Selbstverständnis und die Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit aufgeworfen, und insbesondere Potenziale einer teilhabe- und vertrauensfördernden Beziehungsgestaltung im Kontext der Wohnungslosenhilfe diskutiert. | ||