Veranstaltungsprogramm
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Panel 62
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Panel der FG Internationale Soziale Arbeit: Autoritarismus und Widerstand – das Neue denken und leben Zusammenfassung Dem zunehmenden Autoritarismus wird Widerstand entgegengebracht, um anti-demokratische und anti-feministische Entwicklungen aufzuhalten. Darin werden Emanzipation und gesellschaftliche Neukonzeptionen utopisch vorgedacht und ausprobiert. Im Panel wird hierfür das Modell des Demokratischen Konföderalismus vorgestellt. Ausgehend von einer durch Ideen der Dissenting Social Work inspirierten Internationalen Sozialen Arbeit, werden Perspektiven aus der Kurdischen Freiheitsbewegung diskutiert, um Impulse für die Soziale Arbeit zu gewinnen. Beiträge des Symposiums Staatlicher Autoritarismus in der Türkei versus gesellschaftliche Selbstorganisation für die Lösung sozialer Probleme In der Türkei sind frauenfeindliche, anti-demokratische, despotisch-repressive Staatspraktiken weit etabliert. Gleichzeitig verfolgt die kurdische Bewegung den „Aufruf für Frieden und eine demokratischen Gesellschaft“, der Friedensverhandlungen und eine tiefe Demokratisierung im Sinne des Demokratischen Konföderalismus anstrebt. Frauenorganisationen führen diese Entwicklungen mit an. Ziel ist, Bedingungen zu verhandeln, die die Lösung sozialer Probleme durch eine starke selbstorganisierte Gesellschaft nach dem Prinzip der demokratischen Lösung ermöglicht und nicht dem Staat überläßt. | ||