
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 31
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Algorithmisch reproduzierter Ableismus in KI-generierter Sprache - Analyse ableistischer Muster und partizipative Entwicklung eines Prüf-Tools Hochschule Bielefeld (HSBI), Deutschland Zusammenfassung KI-gestützte Service-Chats werden im Alltag relevanter und (zunehmend) auch in sozialen Dienstleistungs- und Verwaltungsprozessen eingesetzt. Dabei zeigt sich, dass KI-Systeme ableistische Sprachmuster reproduzieren, Menschen mit Behinderung fragwürdig adressieren oder in besondernde Systeme verweisen. Im Projekt ABLE (Aktion Mensch, HSBI, wonk.ai) wurde ein Regelwerk zur Erkennung ableistischer Sprache entwickelt – partizipativ mit Menschen mit Behinderungserfahrungen. Ergebnis ist ein Prüf-Tool, das ableistische Muster sichtbar macht und sensible KI-Interaktionen fördert. Wer schweigt, macht mit? Über den Umgang mit Hate Memes unter Studierenden der Sozialen Arbeit TH Köln, Deutschland Zusammenfassung Der zunehmende Einfluss demokratiefeindlicher Strömungen an Hochschulen wirft die Frage auf, wie stabil demokratische Werte in Studiengängen der Sozialen Arbeit verankert sind. Eine besondere Herausforderung zeigt sich in humoristisch verpackten, menschenfeindlichen Inhalten wie Hate Memes, die auch in studentischen Chatgruppen kursieren. Was geschieht in solchen Gruppen – und warum? Der Beitrag stellt zwei Studien zu (Nicht-)Reaktionen, Gruppendynamiken, sozialen Normen und Freundschaften vor. Demokratiefeindliche Resonanzräume auf TikTok: Rechte Strategien digitaler Einflussnahme und Handlungsoptionen der Kinder- und Jugendarbeit BTU Cottbus-Senftenberg, Deutschland Zusammenfassung Social-Media-Plattformen wie TikTok dienen rechten Akteur*innen als Resonanzräume, um Jugendliche anzusprechen, demokratische Institutionen zu delegitimieren und Radikalisierungsprozesse zu verstärken. Anhand einer beispielhaften Analyse von Beiträgen des AfD-Politikers Maximilian Krah werden Mechanismen wie Framing, Jugendansprache und Reichweitentreiber illustriert. Des Weiteren diskutiert der Vortrag die (potenziellen und tatsächlichen) Handlungsstrategien der Kinder- und Jugendarbeit und beleuchtet die strukturellen und pädagogischen Herausforderungen, die diesen Strategien gegenüberstehen | ||