
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 58
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Gut aufgestellt? Extrem rechte Einflussnahmen auf Hochschulen der Sozialen Arbeit – Gegenstand, Schutz und Resilienzen für Forschung, Lehre und Profession Zusammenfassung Das Panel beleuchtet die Hochschule als multiperspektivischen Ort mit drei verwobenen Ebenen: als Struktur und Institution, als Qualifizierungsort und als Forschungsstandort der Sozialen Arbeit. Es fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Betroffenheit und Verantwortung – insbesondere als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Schwerpunkte sind die Wahrnehmung von Angriffen auf Hochschulen, die Integration des Themas „extreme Rechte in der Sozialen Arbeit“ in die Lehre sowie der Schutz der Hochschul-Community. Beiträge des Symposiums Verschiebung des Sagbaren? Wahrnehmungen recht(sextrem)er Äußerungen im Kontext des Studiums der Sozialen Arbeit Der Beitrag zeigt, wie Lehrende recht(sextrem)e Äußerungen von Studierenden der Sozialen Arbeit aktiv wahrnehmen. Ausgangspunkt ist ein wachsender Trend zu autoritären Tendenzen, bei unklarer Positionierung der Sozialen Arbeit. Betrachtet werden drei Ebenen : die Bedrohung berufsethischer Grundlagen, der Einfluss auf Studierende und die Gestaltung der Lehre. Deutlich werden die Komplexität der Herausforderungen an die Lehre, die Notwendigkeit klarer Positionierungen der Hochschule sowie präventiver Maßnahmen (Diversität, Antidiskriminierung). Wirksamkeitsforschung ist weiter notwendig. In Seminarraum, Curriculum und Professionsverständnis: Die extreme Rechte in der Sozialen Arbeit als Thema der Hochschulausbildung Der Beitrag skizziert erste Ergebnisse eines Modellprojektes, das bis 2027 strukturierte Angebote der Hochschullehre im Themenfeld „Rechtsextremismusprävention, Rassismuskritik und Antisemitismuskritik in der Sozialen Arbeit“ entwickelt, erprobt und auswertet. Er gibt Einblick in Ableitungen zu den Bedingungen, Möglichkeiten und Herausforderungen einer curricularen Verankerung einschlägiger Lehrangebote. Ausgangspunkt ist der virulente Bedarf und die Notwendigkeit, die Fachlichkeit Sozialer Arbeit bereits im Studium – in den Regelstrukturen der Hochschulqualifizierung – zu stärken. Strukturen der Widerstandsfähigkeit schaffen. Prävention und Antworten zu rechten Landnahmen an Hochschulen der Sozialen Arbeit An Hochschulen richtet sich die Auseinandersetzung mit extrem rechten Positionen meist auf Forschung und Lehre, während die Hochschule als Organisation mit ihren Strukturen und Verpflichtungen häufig unbeachtet bleibt. Der Beitrag fragt, wie Hochschulen durch administrative und strukturelle Maßnahmen resilient gegenüber rechten Einflussnahmen werden können, um ihrer Schutzfunktion gegenüber Mitgliedern gerecht zu werden und ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. | ||