
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 57
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Soziale Arbeit im Kontext von Behinderungen – theoretische Teilhabe und praktischer Ausschluss – Herausforderungen für Profession und Zielgruppen Zusammenfassung Soziale Arbeit als Disziplin und Profession war lange Zeit im Feld der professionellen Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht sichtbar. Eine neue Fachgruppe zum Thema wird in diesem Panel in Kurzbeiträgen aufzeigen, wie ein noch junges Handlungsfeld der Sozialen Arbeit direkt und unmittelbar von den Folgen autoritärer Transformationen betroffen ist, und was das konkret für die Profession und die Adressat:innen bedeutet. Beiträge des Symposiums Ein-blick in die Historie: Rechte und Sichtbarkeit - und ein allgemeiner Kampf um Zugehörigkeit. Demokratiefeindliche Entwicklungen treffen ein Feld doppelt hart, welches sich erst konstituiert und in Bezug auf Teilhabe ausgestaltet werden will. Aktuell hat sich das Recht so entwickelt, dass Teilhabe möglich sein könnte - die bestehende Praxis sieht sich aber aktuell gesellschaftlichen Bedingungen ausgesetzt, die Rechte aushöhlen und Teilhabe in Frage stellen. Was bedeutet das für die Profession Sozialer Arbeit? Welche Aufgaben gehen damit einher? Autoritäre Dynamiken und ihre Effekte auf Teilhabe und Inklusion. Demokratiefeindliche Verschiebungen bedrohen die Prinzipien Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession in Behinderungskontexten. Menschenrechte und -würde behinderter Menschen werden massiv angegriffen. Der Beitrag fragt nach Effekten neuer Autoritarismen: Wie beeinträchtigen demokratiefeindliche Tendenzen und restriktive Politiken die Prinzipien Sozialer Arbeit? Welche Folgen können für die Adressat*innen ausgemacht werden? Welche ethischen Herausforderungen und Dilemmata ergeben sich hieraus für die Praxis und die Theorie? Inklusion unter Druck: Stigma-Analysen im Kontext wachsender Demokratiefeindlichkeit am Beispiel der "Tagesschau in Einfacher Sprache" Die Studie untersucht die Entwicklung der Stigmatisierung und Diskriminierung bestimmter Gruppen im Diskurs zur „Tagesschau in Einfacher Sprache“. Die Sendung wird seit ihrem Start kontrovers diskutiert. Anfangs wurden besonders Menschen mit Behinderungen und Migrationsgeschichte angegriffen, im Verlauf verschob sich der Diskurs in Richtung politischer Gegner. Die Analyse zeigt, wie autoritäre Verschiebungen des Sozialen im digitalen Sozialraum aussehen kann. | ||