
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Panel 50
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Lagerbildung und die Krise emanzipatorischer Vorstellungen in der Sozialen Arbeit Zusammenfassung Das Panel fragt, wie Hochschulen und Wissenschaftler*innen dazu beitragen können, dass kritisch-universalistische Professions- und Disziplinverständnisse der Sozialen Arbeit angesichts der Krise politischer Emanzipationsvorstellungen, politischen Lagerbildungen und vereinseitigenden Aufmerksamkeiten für Rassismus oder Antisemitismus weiterentwickelt werden. Analysiert werden „Vibe Shifts“ im disziplinären Feld und ihre Auswirkungen auf Anerkennung, Solidarität und Menschenrechtsorientierungen. Ziel ist die Stärkung einer reflexiven, verbindenden Professionskultur. Beiträge des Symposiums Subjektivierungen diskursiver Lagerbildung und vereinfachender Binaritäten – Rekonstruktion einer queer-jüdischen Perspektive Der Beitrag analysiert, wie Lagerbildungen im israelisch-palästinensischen Konflikt auch Deutungskonflikte um Rassismus und Antisemitismus zutage brachte, wobei soziale Kategorien oft fälschlicherweise auf eine postkoloniale Binarität von "weißen" Unterdrückenden und "rassifizierten" Unterdrückten reduziert werden. Aus einer queer-jüdischen Perspektive wird dargelegt, wie diese Logik der gegenseitigen Konkurrenz und Vereinfachung paradoxerweise Schutzräume für mehrfach marginalisierte Menschen aushöhlt und ihr Vertrauen in solidarische Bündnisse zersetzt. Das Forschungsprojekt „Conversations for Complexity and Empathy. Gespräche mit Sozialarbeitenden in Israel“ – Einblicke, Ansätze und Reflexionen Im Frühjahr 2025, während der Rückkehr einiger Geiseln nach Israel und eines kurzen Waffenstillstands im Gazastreifen, interviewte ich Sozialarbeitende aus Israel, die gesellschaftlich sowie politisch sehr unterschiedlich positioniert sind, zu den Auswirkungen des 7. Oktobers 2023 auf ihr (Berufs-)Leben. Der Panelbeitrag gibt einen Einblick in dieses Projekt, dessen Umsetzung von spezifischen forschungspraktischen/ -ethischen Herausforderungen geprägt ist. Ziel ist ein Einblick in die Perspektiven und Erfahrungen der Interviewten sowie das Sichtbar-Machen und die Reflexion von Komplexitäten. | ||