
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - DGSA 2026
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach - 24./25.4.2026
Vorkonferenz für Promovierende am 23./24.4.2026
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Panel 04
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Wächter oder Wackelkandidat? Fachkräfte der Sozialen Arbeit zwischen professionellen Ansprüchen und fehlenden Demokratiekompetenzen. Zusammenfassung Die spannungsreiche gesellschaftliche Situation verdeutlicht den Bedarf an Fachkräften, die ihren Adressat*innen differenziert, nicht polarisierend und partizipativ handelnd begegnen. Die Entwicklung einer solchen Professionalität gerät jedoch auf mehreren Ebenen unter Druck: Ein hierarchisches Schulsystem bereitet auf ein Studium vor, das zunehmend selbst Verwertungslogiken unterworfen ist, der Fachkräftemangel fördert die Vernachlässigung von Reflexionswissen. Simplifizierende, gesellschaftskritische Überlegungen großflächig ausblendende Deutungen gewinnen so auch in der Praxis an Bedeutung. Beiträge des Symposiums Demokratie und Schule Ausgehend von den Überlegungen zur Schaffung einer demokratischen Grundlage für das Studium der Sozialen Arbeit richtet sich der erste Beitrag von Selma Haupt und Nina Jann zunächst an die Bedingungen partizipativer Beteiligung von Schüler*innen. Basierend auf empirischen Daten werden dazu die Erfolgsfaktoren von Beschwerdeverfahren im mikrostrukturellen Setting Schule erörtert und deren Anschlussfähigkeit für die hochschulische Bildung Sozialer Arbeit diskutiert. Demokratiebildung im Studium Sozialer Arbeit Im Beitrag von Carolin Auner und Julia Breuer-Nyhsen werden zwei empirische Studien vorgestellt, die den Fokus explizit auf die akademische Ausbildung in der Sozialen Arbeit legen. Dabei wird untersucht, ob und in welchem Umfang Studierende Kompetenzen entwickeln, die sie befähigen, eine professionelle Arbeitsbeziehung auf der Grundlage einer demokratischen Haltung aufzubauen. Darüber hinaus wird diskutiert, welche Lerngelegenheiten innerhalb von Bildungseinrichtungen geschaffen werden müssen, um diesen Anliegen gerecht zu werden. Demokratiekompetenzen und Praxis Zahlreiche Studien der vergangenen Jahre verdeutlichen, dass zwischen theoretischen Ansprüchen und praktischem Handeln gravierende Unterschiede vorherrschen. Die Gründe dafür sind vielfältig und werden im Beitrag von Jutta Harrer-Amersdorffer zunächst empirisch fundiert als auch weiterführend thesenhaft diskutiert. Hierbei steht die Frage nach den fachlich eingeforderten und praktisch umsetzbaren Demokratiekompetenzen und Mandatierungen innerhalb der strukturellen Handlungspraxis Sozialer Arbeit im Zentrum. | ||