Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
 
Präsentationen mit dem Text „Seeck“

Panel 24
Zeit: 26.04.2024: 16:45-18:15 · Ort: 05.00.02. (Haus 5)

Globale Transformationsprozesse und transgenerative Praxen. Auswirkungen auf das Theorie-Praxis-Verständnis aktueller Theorieangebote der Sozialen Arbeit

Chair(s): Stefan Borrmann (DGSA e.V.), Christian Spatscheck (DGSA e.V.), Jutta Harrer-Amersdorffer (Technische Hochschule Georg Simon Ohm)

Zusammenfassung:

Globale Transformationsprozesse kennzeichnen die gegenwärtige Welt und werden diese in den nächsten Jahrzehnten grundlegend beeinflussen und zu strukturellen und individuellen Anpassungen und Änderungen führen (u. a. Sommer/Welzer 2017; Brand/Wissen 2017). In diesem Zusammenhang ergeben sich Themen wie Globalisierung, Klimawandel, Fluchtbewegungen, Demografie, Energiewende und zivile Sicherheit. Rahmen des offenen Diskussionsforums werden hierzu verschiedene Perspektiven eingenommen, welche durch weiterführende Fragen zum gemeinsamen Dialog einladen sollen.

 

Beiträge des Symposiums

 

Beitrag 1

Ingo Stamm1, Marcel Schmidt2
1University of Jyväskylä, 2Hochschule Darmstadt

Der erste Beitrag ist Marcel Schmidt und Ingo Stamm, welche sich zunächst mit dem Begriff der Transformation näher auseinandersetzen. Dabei wird der Begriff zunächst im Verhältnis zu den Begriffen Revolution und Reform konkretisiert, im nächsten Schritt der Bedeutungshorizont des Begriffs für die Soziale Arbeit beleuchtet. Die in der globalen Definition der Sozialen Arbeit als zentrale Aufgaben festgelegten Begriffe sozialer Wandel und soziale Entwicklung werden hier als Ausgangspunkt herangezogen, um erste Vorschläge für ein eigenes Transformationsverständnis der Sozialen Arbeit zu entwerfen.

 

Beitrag 2

Francis Seeck
Technische Hochschule Georg Simon Ohm

Transformationsprozesse wirken sich auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben aus. Den Zusammenhang einer sozialökologischen Transformation und intersektionaler Klassismus(kritik) beleuchtet Francis Seeck. Als Menschenrechtsprofession ist Soziale Arbeit gefordert, die Zusammenhänge zwischen ökologischen Krisen und sozialer Ungleichheit aufzuzeigen und sich für eine sozialökologische Transformation einzusetzen (Dörfler 2022, Or 2023). Hierbei ist eine klassismuskritische Perspektive zentral, um die Reproduktion neuer klassenbezogener Ungleichheiten zu vermeiden (Seeck/Theißl 2020).

 

Beitrag 3

Jutta Harrer-Amersdorffer1, Juliane Sagebiel2
1Technische Hochschule Georg Simon Ohm, 2Hochschule München

Soziale Arbeit ist als Disziplin und Profession gefordert, sich im Rahmen der Transformationsprozesse zu verorten. Unumgänglich erscheint in diesem Zusammenhang auch eine machtkritische Analyse über den Diskurs und die dort verhandelnden Themenstellungen. Juliane Sagebiel und Jutta Harrer-Amersdorffer übernehmen diese Perspektive und verdeutlichen auf der Basis verschiedener theoretischer Zugänge (u. a. Fraser 2009, Fraser 2022, Saito 2023)

 

Beitrag 4

Matthias Laub
Hochschule Landshut

Matthias Laub setzt sich mit der Mikroperspektive und den Eigenschaften von Theoriewissen als Grundlage transformativer Handlungskompetenz auseinander. Augenscheinlich driften Theoriemodelle und komplexere Handlungspraxen immer weiter auseinander. Der Theorienschatz der Sozialen Arbeit erscheint hinsichtlich seiner Handlungsrelevanz diffus und wenig anschlussfähig (Sommerfeld 2022; Schöning 2016). Es wird danach gefragt, inwiefern eine kasuistischere Theorie-Praxis-Relationierung zu einem Wissenskorpus beitragen kann (Neumann/Sandermann 2019; Sommerfeld et al. 2016; Wittek et al. 2021).



Panel 55
Zeit: 27.04.2024: 11:00-12:30 · Ort: 05.00.06. (Haus 5)

Transformation in eine sozial gerechte Gesellschaft. Klassismuskritische und intersektionale Ansätze der Politischen Bildungsarbeit

Francis Seeck

TH Nürnberg, Deutschland

Zusammenfassung

Die Armutsquote in Deutschland ist auf einem neuen Höchststand. Viele Adressat*innen der Sozialen Arbeit erfahren klassistische Diskriminierungen. Als Menschenrechtsprofession tritt Soziale Arbeit gegen Machtverhältnisse an, stabilisiert diese gleichzeitig auch.

Eine sozial gerechte Gesellschaft lässt sich nur dann verwirklichen, wenn intersektionale Bündnisse geschmiedet werden. Mit meinem Beitrag möchte ich einen Einblick in ein geplantes Forschungsprojekt geben, welches Ansätze Politischer Bildung mit dem Ziel einer sozial ökologischen Transformation in den Blick nimmt.

 
 
Impressum · Kontaktadresse:
Datenschutzerklärung · Veranstaltung: Jahrestagung der DGSA - DGSA 2024
Conference Software: ConfTool Pro 2.8.101
© 2001–2024 by Dr. H. Weinreich, Hamburg, Germany