Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Session
SekSdKudS1: Sektion Soziologie des Körpers und des Sports - Körper - Medien - Affekte
Zeit:
Donnerstag, 27.09.2018:
14:15 - 17:00

Chair der Sitzung: Thomas Alkemeyer
Chair der Sitzung: Larissa Schindler
Chair der Sitzung: Paula Irene Villa
Ort: ZHG 003
Sitzplätze: 85 Weitere Informationen finden unter folgenden webadressen: Ausstattung: https://ecampus.uni-goettingen.de/sb/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfoRaum&publishSubDir=raum&keep=y&raum.rgid=807 Barrierefreiheit: https://www.uni-goettingen.de/de/raumglossar/474082.html#ZHG:%20Zentrales%20H%C3%B6rsaalgeb%C3%A4ude

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Präsentationen

„Im Spiel bin ich in meinen Emotionen gefangen. Die Aufnahme zeigt mir das wahre Bild.“ – Videos als Subjektivierungsmedien im Fußball

Kristina Brümmer

Universität Oldenburg, Deutschland

Zeitgleich mit einer grundlegenden Umstrukturierung der Spielpraxis ist die Videoanalyse zu einem zentralen Bestandteil des Fußballtrainings geworden. In subjektivierungs- und praxistheoretischer Perspektive fragt der Beitrag danach, wie Videos die affektive Einstellung der Teilnehmer sowie die Formierung von Teams vermitteln und dabei zugleich zu einer Verschiebung der Maßstäbe ‚gelingender‘ Spielpraxis und kompetenter Teilnehmerschaft beitragen. Anhand ethnografischen Datenmaterials wird gezeigt, dass die Medien neue Sichtbarkeits- und Affektregime instituieren, deren subjektivierende Wirksamkeit maßgeblich auf einem Glauben an die ‚Wahrhaftigkeit‘ der Aufzeichnungen beruht.

Die Videoaufnahmen machen das Spiel aus totaler Perspektive in komplexen Figurationen beobachtbar und die Konsequenzen individueller Aktionen für die Gesamthandlung ansichtig. Qua ihres vermeintlich objektiven Außenblicks halten sie die Teilnehmer zu einer reflexiven Distanzierung von ihren, in einer Spielsituation aktualisierten, intuitiven Entscheidungen, emotionalen Urteilen und subjektiven Wahrnehmungen an. Medial vermittelt wird ein geteiltes Verständnis für das kollektive Spielgeschehen sowie die (Inter-)Aktionsmöglichkeiten der in diesem situierten Teilnehmer. Dieses analytische Verstehen wird in weiteren Trainingsprozeduren sukzessive verkörpert und in einen neu justierten „Spielsinn“ (Bourdieu 1987) übersetzt.

Das mithilfe der Videos installierte Affektregime forciert aber nicht nur die analytische Distanzierung emotional-intuitiver Einschätzungen. Die Medien binden die Teilnehmer insofern auch affektiv ein, als sie die Spielanalyse und -bewertung im Mannschaftskollektiv platzieren und in einen öffentlichen Raum stellen. Dies verpflichtet die Teilnehmer auf die Mobilisierung aller Kräfte für die gemeinsame Sache und steigert ihr kognitiv-affektives „Engagement“ (Goffman 1971) Aufgrund ihrer „visual persuasiveness“ (Burri 2008) machen die Aufnahmen zudem einerseits die Effektivität von Trainingsmaßnahmen evident und beglaubigen andererseits die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen. Sie fungieren so als Mittler von Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und einer „libidinösen“ (Bourdieu 1987) Bindung an die Trainingspraxis.


Praktiken körperlich-affektiver Informationsgewinnung in der digitalisierten Finanzökonomie

Stefan Laube

Technische Universität Dresden, Deutschland

In hochtechnisierten Finanzmärkten bedarf finanzspekulatives Entscheiden einer permanenten Inspektion „skopischer Medien“ (Knorr Cetina 2009): Screens projizieren distanzierte Marktereignisse in sensorisch wahrnehmbarer Weise und machen sie epistemisch zugänglich.

Auf Grundlage ethnographischer Beschreibungen des extrem volatilen Derivatehandels zeigt der Vortrag, dass das Vermögen kompetenter Händler aus numerisch-graphischen Marktdarstellungen auf Bildschirmen Beobachtungen und Bewertungen zu gewinnen, an bestimmte körperliche und affektive Medienwechsel gebunden ist: Visuelle und rechnerische Echt-Zeit-Marktdarstellungen werden laufend in Worte, Laute und Affekte übertragen. Eine wesentliche Voraussetzung dieser Übersetzungsleistungen besteht in der Herstellung eines „epistemologischen Korporalismus“ (Gugutzer 2006: 40) bei dem auf „leiblichem Wege gewonnene Erkenntnisse“ (ebd.) in die Beobachtung und Bewertung von Preisentwicklungen einfließen.

Die ethnographische Beschreibung dieser leiblich-affektiven Erkenntnis- und Beobachtungshaltung und ihrer praktischen Hervorbringung reagiert auf zwei Forschungsfelder: Zum einen auf die Verhaltensökonomik, die die Einsicht popularisiert, dass Affekte einen verzerrenden Einfluss auf (Finanz-)Entscheidungen ausüben und einen Hauptgrund für die beschränkte Rationalität von Finanzmarktakteuren darstellen. Affekte erscheinen hier als Resultat einer naturhaften und schwer zu kontrollierenden Disposition. Eine phänomenologisch und praxistheoretisch informierte Soziologie vermag dieser naturalistischen Perspektive eine kulturalistische Perspektive gegenüberzustellen: (Finanzökonomische) Affekte gründen dann nicht auf einer universellen menschlichen Natur, sondern stellen kulturell und materiell geformte Leistungen einer bestimmten (finanzökonomischen) Wissenspraxis dar. Zum anderen schließt der Vortrag damit an neuere finanzsoziologische Untersuchungen an, die wissensbezogene Prozesse und Praktiken in Finanzmärkten sowie ihre materielle und technische Einbettung in den Mittelpunkt rücken. Er erweitert die finanzsoziologische Forschung um die körperliche und die affektive Dimension finanzökonomischer Wissenspraktiken, die bislang weitgehend vernachlässigt wurde.


Zur Verletzbarkeit von Medienkörpern

Jennifer Eickelmann

TU Dortmund, Deutschland

Noch in den 1980/90er wurde das Internet als körperloses Medium imaginiert, das unendliche Möglichkeitsräume nicht-vergeschlechtlichter Existenzen jenseits der Realität bereitstellt. Dass sich jene Utopien kaum eingelöst haben, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass geschlechterkonstituierende und -regulierende ‚Hassrede‘ längst zum Alltag der Internetpraxis avanciert. Dabei werden intelligible Subjektivitäten und ihre Körperlichkeit im Kontext sozio-medialer Machtverhältnisse ebenso hergestellt wie ihr konstitutives Außen. Da Subjektivitäten und ihre Körperlichkeit weder als konstant Seiendes, noch als von Medien zu Trennendes gedacht werden, stellt sich die Frage, wie Verletzbarkeit in diesem Kontext gedacht werden kann.

Eben jene Frage wird derzeit im Rahmen eines Dualismus ausgehandelt: Entweder handele es sich bei diffamierenden Adressierungen im Netz um einen zerstörerischen Gewaltakt (Hate Speech) oder es handele sich hierbei um einen Ausdruck der ‚freien Rede‘ souveräner Subjekte (Free Speech). Diese dualistische Engführung wurde bislang weder auf ihre impliziten Körper- und Medienverständnisse hin untersucht noch überwunden.

Der geplante Vortrag verfolgt unter Rekurs auf die Arbeiten von Judith Butler und Karen Barad erstens das Ziel, eine konzeptionelle Neujustierung des Verhältnisses von Körper, Medien und Verletzbarkeit mithilfe des Begriffes ‚mediatisierte Missachtung‘ vorzustellen, welche die semantische und materielle Kontingenz von Bedeutungen betont. Die zentrale Frage lautet hier: Welche Verletzbarkeit adressiert mediatisierte Missachtung?

Zweitens soll gezeigt werden, inwiefern jener Neujustierung eine Konzeptualisierung von Widerständigkeit inhärent ist, hebt sie doch gerade auf Möglichkeitsräume für Resignifikationen bzw. Rekonfigurationen mediatisierter Missachtung ab: Wie lässt sich Widerstand in dieser Konzeptualisierung mediatisierter Missachtung denken?

Es wird zu zeigen sein, dass die Verletzbarkeit von Subjektivitäten von ihrer medien-technologischen Bedingtheit aus gedacht werden muss. Körper enden nicht etwa an ihrer Haut, sondern entstehen erst im Kontext performativ wirksamer Intraaktionen von Mensch und Medium. Eine potenziell gewaltsame Internetpraxis kann diese Medienkörper angreifen und verletzen. Gleichzeitig sind schmähende Adressierungen selbst fehlbar, können umgelenkt und resignifiziert werden.


Affekt als Desubjektivierung und Transgression

Robert Seyfert

Duisburg-Essen, Deutschland

Mit dem Affektbegriff ist ein neues Paradigma in die Sozial- und Kulturwissenschaften getreten. Im Allgemeinen hilft das Konzept des Affekts die konzeptuelle Tiefe für diejenigen Kräfte zu schärfen, die traditioneller Weise als Emotionen und Gefühlen analysiert werden. Während sich die Begriffe der Emotionen und Gefühle auf Formen der Subjektivierung und auf eine kontrollierte emotionale Ökonomie beziehen, sind Affekte dagegen inhärent desubjektivierend. Sie beschreiben die Auflösung des Ichs, die Transgression des Subjekts und Momente der Intensität (Deleuze, Massumi, Thrift).

Allerdings droht von Seiten aktueller Forschungen zur affektiven Arbeit die analytische Unterscheidung zwischen Affekt und Emotion verloren zu gehen. Autor*innen wie Hardt/Negri, und Betancourt verwenden den Begriff der affektiven Arbeit, um die Kontrolle individueller Gefühle und das Management des emotionalen Ausdrucks der Subjekte (Arbeiter*innen, Angestellte etc.) zu beschreiben. Mit solcherart Beschreibungen wiederholen diese Autor*innen jedoch das Konzept der emotionalen Arbeit, das Arlie Hochschild in ihrer bahnbrechenden Studie zum emotionalen Management in der Dienstleistungsindustrie vorgelegt hat. Zudem gibt ein solches Verständnis der affektiven Arbeit die entscheidenden analytischen Potentiale des Affekt-Konzeptes preis.

Demgegenüber schlage ich einen Begriff der Affektivität (und der affektiven Arbeit vor), der die Referenzen zur affektiven Desubjektivierung und Transgression bewahrt. Affekte überschreiten Subjektivierung und lösen existierende Subjektformen auf. Damit machen sie sowohl neue soziale Beziehungen, als auch neue Formen der Subjektivität möglich. So verlangt der organisationale Zusammenhalt sozio-technischer Gefüge von den menschlichen Individuen, ihre aktuellen Subjektivitätsformen transgressiv zu übersteigen, sich immersiv in den neuen Beziehungszusammenhang zu versenken, und möglicherweise eine ganz neue Form von Subjektivität (und der dazugehörigen Emotionalität) auszubilden.


Affektivität und Parteilichkeit in der Sportberichterstattung und ihre Wirkungen auf die Emotionen und die Einstellungen des Publikums

Michael Mutz, Markus Gerke

Gießen, Deutschland

Die mediale Berichterstattung über internationale Sportgroßereignisse, wie z.B. Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften, ist durch ein hohes Maß an Emotionalisierung und Parteilichkeit gekennzeichnet. Die Berichte der Medien rücken nicht nur die Sportlerinnen und Sportler des eigenen Landes in den Mittelpunkt, sondern erzeugen oft durch die Darstellungsweise eine besondere Emotionalität. Der Beitrag widmet sich zwei Fragen: Wie werden diese parteilichen und emotional aufgeladenen Berichte von Rezipientinnen und Rezipienten erlebt? Und inwieweit verändern sich hierdurch Einstellungen zur Nation?

Wir wollen hierbei die Ergebnisse aus einer Pilotstudie berichten, in der wir mit Hilfe eines experimentellen Designs die Frage der Wirkung überprüft haben. In unserem Experiment haben Studierende – zufällig aufgeteilt in zwei Gruppen – einen Mitschnitt der Live-Übertragung des Kajak K2-Finals der Olympischen Sommerspiele 2016 angesehen, in dem das deutsche Boot gewann. Gruppe 1 sah einen Bericht mit emotional aufgeladener, parteiischer Kommentierung des deutschen Fernsehens (ARD-Gruppe), während Gruppe 2 einen Mitschnitt mit weitaus distanzierterer und sachlicherer Kommentierung des österreichischen Rundfunks verfolgte (ORF-Gruppe). Die Fernsehbilder der internationalen Regie waren dabei identisch.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Art der Inszenierung desselben Sportereignisses wesentlich das emotionale Erleben bestimmt. So gaben die Probanden der ARD-Gruppe stärkere Erregung und positivere Emotionen an als die Probanden der ORF-Gruppe. Darüber hinaus färbt die Präsentation auf den Nationalstolz bzw. die Einstellungen zum Nationalstolz ab, z.B. war die ARD-Gruppe nach dem Bericht stärker patriotisch eingestellt als die Vergleichsgruppe. Aber auch die Nation als Identitätskategorie wird durch das emotional präsentierte Sportereignis normativ und affektiv aufgeladen: Die Probanden der ARD-Gruppe assoziierten mit "Deutschland" danach positive Werte (z.B. Fleiß) stärker. Diese Befunde lassen sich vor dem Hintergrund soziologischer Theoriebildung diskutieren, die enge Zusammenhänge zwischen (kollektiven) Emotionen und der Solidarität von Gruppen annimmt.


Picture Me Naked. Affektive Selbst-Verkörperung mit Bildmedien in Praktiken
 der Autopornografie

Tobias Boll

Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz, Deutschland

Erotische Bilder des eigenen Körpers mit anderen über digitale Medien zu teilen ist heute für viele Menschen zu einer alltäglichen Praxis geworden. Sie betreiben 'Autopornografie', indem sie ihren nackten Körper in Echtzeit per Webcam oder als digitale Fotos per Smartphone online publizieren und sich so der sexualisierten Beobachtung durch andere anbieten.

Der Vortrag betrachtet praxistheoretisch das Verhältnis dieser Medienpraktiken und ihrer Bildprodukte zu Prozessen der Selbst-Verkörperung. Wie interagieren Bilder, Medien und Körper in autopornografischen Praktiken? Welche semiotischen, materiellen und affektiven Beziehungen gehen sie ein? Welche neuen Körperlichkeit(en) und Verhältnisse zum eigenen Körper entstehen in Wechselwirkung mit Bildmedien?

Zur Beantwortung dieser Fragen verbindet der Vortrag körpersoziologische und medientheoretische Überlegungen. Auf Basis autoethnografischer Daten gibt er Einblicke in die körperlich-materielle Praxis hinter den expliziten Bildern und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Medien, Körpern und Bildern, die aus alltäglichen Normalkörpern pornografische „Körper zur Ansicht“ machen. Zugleich erlauben die Daten eine Innensicht dieser Prozesse und auf die affektiven Selbstverhältnisse, die in ihnen entstehen.


Lebende Bilder. Zur Verkörperung medialen Affekterlebens im Cosplay

Anne Sonnenmoser

TU Chemnitz, Deutschland

‚Cosplayer’ bilden fiktive Figuren, die häufig japanischen Mangas, Videospielen oder Zeichentrickfilmen entnommen sind, mit Techniken der Körgestaltung nach und zeigen ihre so bearbeiteten Körper auf spezifischen Cosplay-Events oder auf sozialen Online-Plattformen. Das Interesse der Cosplayer gilt dabei nicht nur der aufwändigen Kostümierung des Körpers, sondern auch der möglichst professionellen photo- oder videographischen Aufnahme derselben.

Die nachgeahmten Figuren entstammen fantastischen Erzählungen, die meist hochaffektive Erlebnisse, wie Kampfhandlungen, romantische Erfahrungen, existentielle Bedrohungen oder Gefahren zum Thema haben. Hinzukommt, dass die von Cosplayern imitierten Bildmedien, nicht selten körperliche Gewalt zeigen. Entsprechend ahmen viele Cosplayer mit ihren Kostümen Figuren nach, die in Kampfhandlungen eingebunden sind und tragen auf Events zum Teil komplexe und raumfüllende, jedoch nichtfunktionelle Waffen mit sich (häufig werden Materialien wie Schaumstoff oder Pappe für den Waffenbau verwendet). Eunkyung und Berkowitz vermuten auf Grundlage einer Studie zum Konsum von Gewaltfilmen, dass es weniger die gezeigten Handlungen sind, die Gewalthandlungen im Alltag evozieren, sondern vielmehr die Stimmungen, die beim Konsum von Gewaltfilmen ausgelöst werden (Eunkyung/Berkowitz 1994).

Im Cosplay werden die Grenzen zwischen dem Wirklichkeitsbereich der Medien und dem Wirklichkeitsbereich des Alltags bewusst aufrechterhalten. Mithilfe bildmedialer Rituale und sozialer Rahmen entstehen auf Events und Online-Plattformen „sites“ (A. Strauss), an denen Kostümierungen zur Schau gestellt oder Rollenspiele zur Aufführung gebracht werden können. Fotografien von Cosplay-Kostümen werden auf sozialen Plattformen beispielsweise so präsentiert, dass die Distanz des Einzelnen zu der von ihm verkörperten fiktiven Figur sichtbar bleibt. Bildmedien eröffnen also nicht nur außeralltägliche Formen affektiven Erlebens, sie erschließen auch Techniken der Verkörperung im Wirklichkeitsbereich der Bildmedien.



 
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