Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Sitzungsübersicht |
| Sitzung | ||
WS 02: Zukunftswerkstatt Journalismus
In einer partizipativen Zukunftswerkstatt diskutieren Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit gemeinsam Status quo, Idealbilder und realistische Entwicklungspfade des Journalismus. Ziel ist es, tragfähige Impulse für einen demokratisch relevanten, zukunftsfähigen Journalismus zu entwickeln.
| ||
| Zusammenfassung der Sitzung | ||
|
Kristina Beckmann, TU Dortmund Zeitungssterben, Qualitätsdebatten, technologische Umbrüche, ökonomischer Druck sowie konkurrierende Kommunikator*innen, die gezielt Falschmeldungen verbreiten – der Journalismus steht vor tiefgreifenden Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Zukunftswerkstatt im Rahmen der Jahrestagung 2026 der Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Frage, wie ein zukunftsfähiger Journalismus in Deutschland aussehen kann und welche Wege zu seiner Stärkung beitragen. Die Zukunftswerkstatt ist als partizipatives, dialogorientiertes Format angelegt. Sie bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und eröffnet Raum für gemeinsames Nachdenken, kontroverse Diskussionen und kreative Ideen. Neben den Teilnehmenden der Jahrestagung sind gezielt Journalistinnen aus der Praxis eingeladen, ebenso wie Personen, die weder journalistisch noch wissenschaftlich tätig sind. Dazu zählen Studierende anderer Fachrichtungen, sogenannte Freizeit-Journalistinnen aus Bürgermedien sowie interessierte Bürger*innen aus der Region. Die Teilnehmenden arbeiten während der gesamten Veranstaltung in konstanten Gruppen, die nach beruflichem Hintergrund zusammengesetzt sind (Wissenschaft, Journalismus, keine journalistische Profession), um unterschiedliche Sichtweisen systematisch einzubringen. Der Ablauf der Zukunftswerkstatt gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen. In der ersten Runde setzen sich die Gruppen mit dem Status quo des Journalismus auseinander. In Einzelarbeit werden wahrgenommene Kritikpunkte und Herausforderungen gesammelt, anschließend innerhalb der Gruppen diskutiert und mit wissenschaftlich identifizierten Problemlagen abgeglichen. Jede Gruppe einigt sich auf zentrale Problemaspekte, die in einem kurzen Austausch im Plenum zusammengeführt werden. Die zweite Phase öffnet bewusst den Raum für Visionen. Die Teilnehmenden entwerfen ein Idealbild von Journalismus, der demokratischen Gesellschaften bestmöglich dient. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, bestehende Zwänge zu überschreiten und neue Denkwege zuzulassen. Ergänzend werden Erwartungen der Bevölkerung an den Journalismus eingebracht und mit den entwickelten Vorstellungen abgeglichen. Auch hier werden zentrale Punkte gruppenübergreifend diskutiert und verdichtet. In der dritten und abschließenden Phase rückt die Umsetzbarkeit in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Analyse des Status quo und den entwickelten Idealvorstellungen diskutieren die Gruppen, welche Veränderungen nicht nur wünschenswert, sondern auch realistisch sind. Mögliche Wege, Bedingungen und Prioritäten werden herausgearbeitet und abschließend im Plenum zusammengeführt, um gemeinsame Linien, Konsense und offene Spannungsfelder sichtbar zu machen. Die Zukunftswerkstatt versteht sich als offener Denk- und Arbeitsraum an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit. Sie lädt dazu ein, gemeinsam über die Zukunft des Journalismus nachzudenken, Perspektiven zu wechseln und Impulse für eine demokratisch relevante Weiterentwicklung journalistischer Praxis in Deutschland zu gewinnen. Die Zukunftswerkstatt versteht sich als offener Denk- und Arbeitsraum, der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit ermöglicht und Impulse für die Weiterentwicklung des Journalismus in Deutschland liefert. | ||
| Präsentationen | ||
Journalismus, quo vadis? Zukunftswerkstatt zur künftigen Rolle des Journalismus in Deutschland Technische Universität Dortmund, Deutschland Die Zukunftswerkstatt zur künftigen Rolle des Journalismus greift die tiefgreifenden Herausforderungen auf, vor denen der Journalismus in Deutschland steht: Zeitungssterben, Qualitätsdebatten, technologische Umbrüche, ökonomischer Druck und die Konkurrenz durch Akteur*innen, die gezielt Desinformation verbreiten. Im Rahmen der Jahrestagung 2026 der Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft bringt das partizipative, dialogorientierte Format Akteur*innen aus Wissenschaft, journalistischer Praxis und Öffentlichkeit zusammen. Neben Tagungsteilnehmenden beteiligen sich Journalist*innen, Studierende anderer Fachrichtungen, Bürgermedien-Aktive sowie interessierte Bürger*innen. Die Arbeit erfolgt in konstanten, heterogen zusammengesetzten Gruppen und gliedert sich in drei Phasen: eine kritische Bestandsaufnahme des Status quo, die Entwicklung normativer Zukunftsvisionen eines demokratiestärkenden Journalismus und schließlich die Diskussion realistischer, umsetzbarer Veränderungsschritte. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven systematisch zu integrieren, gemeinsame Linien sichtbar zu machen und Impulse für eine demokratisch relevante Weiterentwicklung journalistischer Praxis in Deutschland zu gewinnen. | ||