71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
18. bis 20. März 2026 in Dortmund
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht | |
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Ort: SRG 1.004 Seminarraumgebäude (SRG) I Friedrich-Wöhler-Weg 6 44227 Dortmund 50 Plätze |
| Datum: Mittwoch, 18.03.2026 | |
| 12:00 - 14:00 | WS 02: Zukunftswerkstatt Journalismus Ort: SRG 1.004 In einer partizipativen Zukunftswerkstatt diskutieren Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit gemeinsam Status quo, Idealbilder und realistische Entwicklungspfade des Journalismus. Ziel ist es, tragfähige Impulse für einen demokratisch relevanten, zukunftsfähigen Journalismus zu entwickeln. Kristina Beckmann, TU Dortmund
Zeitungssterben, Qualitätsdebatten, technologische Umbrüche, ökonomischer Druck sowie konkurrierende Kommunikator*innen, die gezielt Falschmeldungen verbreiten – der Journalismus steht vor tiefgreifenden Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Zukunftswerkstatt im Rahmen der Jahrestagung 2026 der Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Frage, wie ein zukunftsfähiger Journalismus in Deutschland aussehen kann und welche Wege zu seiner Stärkung beitragen.
Die Zukunftswerkstatt ist als partizipatives, dialogorientiertes Format angelegt. Sie bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und eröffnet Raum für gemeinsames Nachdenken, kontroverse Diskussionen und kreative Ideen. Neben den Teilnehmenden der Jahrestagung sind gezielt Journalistinnen aus der Praxis eingeladen, ebenso wie Personen, die weder journalistisch noch wissenschaftlich tätig sind. Dazu zählen Studierende anderer Fachrichtungen, sogenannte Freizeit-Journalistinnen aus Bürgermedien sowie interessierte Bürger*innen aus der Region. Die Teilnehmenden arbeiten während der gesamten Veranstaltung in konstanten Gruppen, die nach beruflichem Hintergrund zusammengesetzt sind (Wissenschaft, Journalismus, keine journalistische Profession), um unterschiedliche Sichtweisen systematisch einzubringen.
Der Ablauf der Zukunftswerkstatt gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Phasen. In der ersten Runde setzen sich die Gruppen mit dem Status quo des Journalismus auseinander. In Einzelarbeit werden wahrgenommene Kritikpunkte und Herausforderungen gesammelt, anschließend innerhalb der Gruppen diskutiert und mit wissenschaftlich identifizierten Problemlagen abgeglichen. Jede Gruppe einigt sich auf zentrale Problemaspekte, die in einem kurzen Austausch im Plenum zusammengeführt werden.
Die zweite Phase öffnet bewusst den Raum für Visionen. Die Teilnehmenden entwerfen ein Idealbild von Journalismus, der demokratischen Gesellschaften bestmöglich dient. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, bestehende Zwänge zu überschreiten und neue Denkwege zuzulassen. Ergänzend werden Erwartungen der Bevölkerung an den Journalismus eingebracht und mit den entwickelten Vorstellungen abgeglichen. Auch hier werden zentrale Punkte gruppenübergreifend diskutiert und verdichtet.
In der dritten und abschließenden Phase rückt die Umsetzbarkeit in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Analyse des Status quo und den entwickelten Idealvorstellungen diskutieren die Gruppen, welche Veränderungen nicht nur wünschenswert, sondern auch realistisch sind. Mögliche Wege, Bedingungen und Prioritäten werden herausgearbeitet und abschließend im Plenum zusammengeführt, um gemeinsame Linien, Konsense und offene Spannungsfelder sichtbar zu machen.
Die Zukunftswerkstatt versteht sich als offener Denk- und Arbeitsraum an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit. Sie lädt dazu ein, gemeinsam über die Zukunft des Journalismus nachzudenken, Perspektiven zu wechseln und Impulse für eine demokratisch relevante Weiterentwicklung journalistischer Praxis in Deutschland zu gewinnen.
Die Zukunftswerkstatt versteht sich als offener Denk- und Arbeitsraum, der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit ermöglicht und Impulse für die Weiterentwicklung des Journalismus in Deutschland liefert.
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Journalismus, quo vadis? Zukunftswerkstatt zur künftigen Rolle des Journalismus in Deutschland Technische Universität Dortmund, Deutschland Die Zukunftswerkstatt zur künftigen Rolle des Journalismus greift die tiefgreifenden Herausforderungen auf, vor denen der Journalismus in Deutschland steht: Zeitungssterben, Qualitätsdebatten, technologische Umbrüche, ökonomischer Druck und die Konkurrenz durch Akteur*innen, die gezielt Desinformation verbreiten. Im Rahmen der Jahrestagung 2026 der Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft bringt das partizipative, dialogorientierte Format Akteur*innen aus Wissenschaft, journalistischer Praxis und Öffentlichkeit zusammen. Neben Tagungsteilnehmenden beteiligen sich Journalist*innen, Studierende anderer Fachrichtungen, Bürgermedien-Aktive sowie interessierte Bürger*innen. Die Arbeit erfolgt in konstanten, heterogen zusammengesetzten Gruppen und gliedert sich in drei Phasen: eine kritische Bestandsaufnahme des Status quo, die Entwicklung normativer Zukunftsvisionen eines demokratiestärkenden Journalismus und schließlich die Diskussion realistischer, umsetzbarer Veränderungsschritte. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven systematisch zu integrieren, gemeinsame Linien sichtbar zu machen und Impulse für eine demokratisch relevante Weiterentwicklung journalistischer Praxis in Deutschland zu gewinnen. |
| Datum: Donnerstag, 19.03.2026 | |||||
| 11:00 - 12:00 | P 03: #Demokratie - KI in der politischen Kommunikation zwischen Werbung und Propaganda Ort: SRG 1.004 | ||||
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Synthetische Propaganda: Der Einsatz generativer KI in der politischen Kommunikation zwischen Manipulation, Ethik und Regulierung Universität Münster, Deutschland
Synthetic Images in Political Advertising: Strategic Use and Audience Response during Germany’s Federal Elections in 2025 Universität Bremen, Deutschland
Algorithmisierte Sichtbarkeit von Wahlkampfkommunikation auf TikTok: Inhalte, Konflikte und Politainment im Bundestagswahlkampf 2025 1Forschunginstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Deutschland; 2Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
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| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Kommunikations- und Medienethik Ort: SRG 1.004 | ||||
| 13:30 - 15:00 | P 07: #Demokratie - Lobbying und weitere Einflusspraktiken sowie ihre Wahrnehmung im digitalen Raum Ort: SRG 1.004 | ||||
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Emotional Campaigning in the Platform Age: A Cross-National Analysis of Political and Media Strategies in the 2024 European Parliament Elections Friedrich Schiller Universität Jena, Deutschland
Perception and Evaluation of Political Online Microtargeting: A Qualitative, Situational Study Using Think-Aloud Protocols and Large Language Model-Assisted Analysis 1Universität Hohenheim; 2Johannes Gutenberg-Universität Mainz
AirBnB’s populist lobbying strategies to counter overtourism regulation 1Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland; 2Amsterdam School of Communication Research, Niederlande
Transparency, Knowledge and Institutional Trust: Public Perceptions of Lobbying in Germany Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland
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| 15:30 - 17:00 | P 13: #Kommunikation - Mediale Erinnerung, gesellschaftlicher Wandel und Medienvertrauen Ort: SRG 1.004 | ||||
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„Keine Ost-West-Konflikte“? – Eine Nachwendegeschichte der Berliner Zeitung aus Redaktionssicht FU Berlin, Deutschland
Ehrenmitglieder der DGPuK: Ernennen, Erinnern – und Vergessen 1KU Eichstätt-Ingolstadt; 2Universität Tübingen; 3Universität Leipzig; 4TU Chemnitz
„Be a part of something big“ – Kollaborative Familienforschung, Plattformen und Erinnerung Universität Bremen, Deutschland
Zehn Jahre Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen: Was bleibt, was ist offen, und was kommt? 1Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 3GESIS Leibniz-Institut für Sozialforschung, Köln
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| Datum: Freitag, 20.03.2026 | |||||
| 9:00 - 10:00 | P 20: #Demokratie - Konsens, Kontroversen und moralische Diskurse im Wandel Ort: SRG 1.004 | ||||
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Moralkommunikation im hybriden Mediensystem: Eine qualitative Diskursanalyse moralisierender Strategien im Fall Luigi Mangione in publizistischen und partizipatorischen Medien Freie Universität Berlin, Deutschland
Consensus and Conflict in Crisis: Opinion Dynamics on COVID-19 Measures Across Societal Groups on X 1Johannes Gutenberg-Universität, Deutschland; 2TU Darmstadt, Deutschland
Von der Kontroverse zur Normalisierung? Eine Argumentationsanalyse der medialen Debatte zu Waffenlieferungen in Deutschland 1Universität Hamburg; 2Leibniz-Institute für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut; 3Friedrich-Schiller-Universität Jena
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| 10:30 - 12:00 | P 24: #Kommunikation - Innovationen, KI und die Herausbildung transnationaler Journalismusstrukturen Ort: SRG 1.004 | ||||
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Which Countries Are Ready for Journalistic AI? An Empirical Comparison of National Media Innovation Systems 1Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland; 2Universität Hamburg, Deutschland; 3Nation Media Group, Kenya; 4The Aga Khan University, Kenya
«People are still going to need us» oder «Ich sehe nicht, dass die den Weg zurückfinden»? Wie Expert:innen die Zukunft der Nachrichtennutzung einschätzen 1Hochschule Darmstadt, Deutschland; 2Universität Zürich, Schweiz
Journalismus als funktional ausdifferenziertes Weltsystem: auf der Spur transnationaler Rollen- und Werteprofile Leibniz-Insitut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Deutschland
Generative KI im Mediendiskurs: Eine länderübergreifende Framing-Analyse der Potenziale und Herausforderungen am Beispiel von ChatGPT im DACH-Raum Technische Universität Ilmenau, Deutschland
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| 12:00 - 12:30 | Fachgruppensitzung Internationale und interkulturelle Kommunikation Ort: SRG 1.004 | ||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Wissenschaftskommunikation Ort: SRG 1.004 | ||||
| 13:30 - 15:00 | P 31: #Kommunikation - Wirkungen konstruktiver, sprachlicher und visueller Nachrichtenvermittlung Ort: SRG 1.004 | ||||
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Wissenschaftliche Befunde zu den Effekten gendergerechter Sprache: ein systematischer Literaturüberblick Universität Mannheim, Deutschland
Wie wirken konstruktive journalistische Elemente auf Rezipierende? Eine experimentelle Untersuchung im Kontext von Bodendegradierung LMU München, Deutschland
Das Leiden anderer betrachten. Kognitive und emotionale Bewertungen von Online-Pressefotografien der Ukraine- und Israel/Gaza-Kriege durch deutsche Rezipierende. Universität Trier, Deutschland
"Und diese Wut war sofort da" – Wirkungen Multimodaler Frames bei der Nachrichtenrezeption ZeMKI, Deutschland
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