71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
18. bis 20. März 2026 in Dortmund
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
| Datum: Donnerstag, 19.03.2026 | ||||||||||
| 8:00 - 16:30 | Anmeldung Ort: SRG 1 Foyer | |||||||||
| 9:00 - 9:15 | Eröffnung der 71. Jahrestagung der DGPuK Ort: SRG 1 Hörsaal | |||||||||
| 9:15 - 10:30 | Keynote & Podiumsgespräch: Advocacy für eine demokratische Kommunikationsgesellschaft. Zur Bedeutung der Kommunikationswissenschaft als institutioneller Wissens- und Gestaltungsintermediär. Ort: SRG 1 Hörsaal Die Keynote behandelt die Bedeutung der Kommunikationswissenschaft als institutioneller Wissens- und Gestaltungsintermediär. | |||||||||
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Advocacy für eine demokratische Kommunikationsgesellschaft. Zur Bedeutung der Kommunikationswissenschaft als institutioneller Wissens- und Gestaltungsintermediär Universität Zürich, Schweiz Die Keynote behandelt die Bedeutung der Kommunikationswissenschaft als institutioneller Wissens- und Gestaltungsintermediär. | |||||||||
| 10:30 - 11:00 | Kaffee-Pause Ort: Kaffeestadionen im 1.+2. OG (SRG I) | |||||||||
| 11:00 - 12:00 | P 01: #Demokratie - Kommunikation, KI-Normen und Meinungsfreiheit im Hochschulkontext Ort: SRG 1.001 | |||||||||
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Die strategische Ausrichtung der Kommunikation von staatlichen und privaten Hochschulen im Vergleich. Eine qualitative Befragung Universität Münster, Deutschland
Freie Rede auf dem Campus? Einflüsse von politischer Kongruenz und Sanktionsängsten auf die Meinungsfreiheitswahrnehmung und Redebereitschaft deutscher Studierender 1LMU München, Deutschland; 2Deutsche Journalistenschule München, LMU München, Deutschland; 3Universität Augsburg, Deutschland
Drivers of AI misuse in higher education. The role of AI literacy, social norms and attitudes Universität Wien, Österreich
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| 11:00 - 12:00 | P 02: #Demokratie - Post-Truth, Desinformation und verschwörungstheoretische Kommunikation Ort: SRG 2.010 | |||||||||
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Mapping “Post-Truth” in Political Communication Research: A Systematic Review and a Way Forward 1Friedrich Schiller University Jena, Deutschland; 2Lahore University of Management Sciences, Pakistan
The Influence of Fake News on the Political Opinion-Making of Young Adults – The Case of the EU Elections 2024 Universität Klagenfurt, Österreich
Das Modell der verschwörungstheoretischen Kommunikation: Ein kommunikationswissenschaftlicher Ansatz zur Konzeption und Messung von verschwörungstheoretischen Inhalten Universität Hamburg, Deutschland
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| 11:00 - 12:00 | P 03: #Demokratie - KI in der politischen Kommunikation zwischen Werbung und Propaganda Ort: SRG 1.004 | |||||||||
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Synthetische Propaganda: Der Einsatz generativer KI in der politischen Kommunikation zwischen Manipulation, Ethik und Regulierung Universität Münster, Deutschland
Synthetic Images in Political Advertising: Strategic Use and Audience Response during Germany’s Federal Elections in 2025 Universität Bremen, Deutschland
Algorithmisierte Sichtbarkeit von Wahlkampfkommunikation auf TikTok: Inhalte, Konflikte und Politainment im Bundestagswahlkampf 2025 1Forschunginstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Deutschland; 2Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
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| 11:00 - 12:00 | P 04: #Kommunikation - Informationsverhalten, Wissenslücken und Meinungsbildung in hybriden Medienumgebungen Ort: SRG 1.005 | |||||||||
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Wissen ohne Nachrichten? Wie News-Deprivation mit Wissen und dem Informationsverhalten zusammenhängt Universität Zürich, Schweiz
„Ich recherchiere mir das selbst zusammen“. Differenzierungspraktiken junger NutzerInnen bei journalistischen und journalismus-ähnlichen Medienangeboten FHWien der WKW, Österreich
(Un)Informiert und meinungsstark? Meinungsbildungstypen in hybriden Medienumgebungen Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
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| 11:00 - 12:00 | P 05: #Wissenschaft - Stereotype, Medienbilder und ihre Wirkungen Ort: SRG 2.028 | |||||||||
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11:00 - 11:15
Scientists as Male, White, and Isolated: Investigating Stereotypical Representations and Amplifications in Generative AI Visuals 1Universität Zürich; 2Ludwig-Maximilians-Universität München
11:15 - 11:30
Achtsamkeit als Puffer gegen Stereotype? – Replikation und Erweiterung von Arendt (2023) Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Deutschland
11:30 - 11:45
Paupers in the Papers - The Influence of Media Reporting on Individuals’ Welfare Stereotypes Universität Wien, Österreich
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| 11:00 - 12:00 | P 06: #Kommunikation - Rezeption und Urteilsbildung durch Modalitäten im (Umwelt-)Journalismus Ort: SRG 1.024 | |||||||||
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Informieren oder mobilisieren? Effekte von Weight of Evidence und aktivistischem Journalismus in der Klimaberichterstattung Institut für Publizistik, JGU Mainz, Deutschland
Data-Driven Storytelling for Environmental Journalism: Audience Perspectives and Engagement 1Johannes Gutenberg Universität Mainz; 2Macquaire University
Podcasting May Blur the Truth: Audio Modality Decreases News Discernment Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Deutschland
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| 11:00 - 12:00 | Verlagspanel 01: Wissenschaftliches Publizieren und KI: Eine Einladung zum Gespräch (Springer VS) Ort: SRG 2.029 Das Panel ist eine Veranstaltung des jeweiligen Verlages. Dorothee Fetzer/Barbara Emig-Roller (Springer VS)
Prof. Dr. Andreas Hepp (ZeMKI Universität Bremen)
Zur Frage, wie die vielfältigen Möglichkeiten von KI im Publikationsprozess verantwortungs- und sinnvoll genutzt werden können, sind noch viele Punkte offen. Welche ethischen, rechtlichen, technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen gelten? Welche Unterstützung wünschen sich Wissenschaftler*innen bzw. Autor*innen, und was können Verlage anbieten? Welche ersten Erfahrungen liegen bereits vor?
Über diese und weitere Fragen wollen wir mit Andreas Hepp sprechen und freuen uns anschließend auf einen offenen und anregenden Austausch mit Autor*innen.
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| 12:00 - 13:30 | Mittagspause Ort: Mensa | |||||||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Kommunikations- und Medienethik Ort: SRG 1.004 | |||||||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Kommunikationsgeschichte Ort: SRG 1.024 | |||||||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Medienökonomie Ort: SRG 2.010 | |||||||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung PR und Organisationskommunikation Ort: SRG 1.005 | |||||||||
| 13:00 - 13:30 | Fachgruppensitzung Rezeptions- und Wirkungsforschung Ort: SRG 1.001 | |||||||||
| 13:30 - 15:00 | P 07: #Demokratie - Lobbying und weitere Einflusspraktiken sowie ihre Wahrnehmung im digitalen Raum Ort: SRG 1.004 | |||||||||
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Emotional Campaigning in the Platform Age: A Cross-National Analysis of Political and Media Strategies in the 2024 European Parliament Elections Friedrich Schiller Universität Jena, Deutschland
Perception and Evaluation of Political Online Microtargeting: A Qualitative, Situational Study Using Think-Aloud Protocols and Large Language Model-Assisted Analysis 1Universität Hohenheim; 2Johannes Gutenberg-Universität Mainz
AirBnB’s populist lobbying strategies to counter overtourism regulation 1Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland; 2Amsterdam School of Communication Research, Niederlande
Transparency, Knowledge and Institutional Trust: Public Perceptions of Lobbying in Germany Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland
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| 13:30 - 15:00 | P 08: #Kommunikation - Informationspraktiken und Kommunikationslogiken Sozialer Medien Ort: SRG 1.005 | |||||||||
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Soziale Medien als Informationsquelle für ältere Erwachsene: Wahrnehmungen, Informationsbedürfnisse und Praktiken Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
Wohnzimmertisch vs. WhatsApp-Gruppe. Wie Kommunikationsmodalität und Einstellungsdivergenz die deliberative Qualität politischer Alltagsgespräche prägen 1LMU München, Deutschland; 2HMTMH Hannover
Old-school news on TikTok? Exploring the hybridization of media logic in viral social short video news Freie Universität Berlin, Deutschland
Wie beurteilen junge Erwachsene die Glaubwürdigkeit von Informationen auf TikTok? Eine qualitative Mehrmethoden-Studie. Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
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| 13:30 - 15:00 | P 09: #Kommunikation - Journalismus und Content Creation: Rollenbilder und professionelle Orientierungen Ort: SRG 1.024 | |||||||||
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Alternative Medien, alternative Rollen? Eine Interviewstudie zu den Rollenorientierungen alternativer Nachrichtenproduzenten 1Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland; 2Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland
Künstliche Intelligenz, reale Ungewissheit: Die Professionalisierung von jungen Journalist:innen im Spannungsfeld diskursiver Krisen und technologischer Umbrüche 1Universität Leipzig, Deutschland; 2LMU München, Deutschland
Themen als boundary objects: Wie Journalist*innen eine allgemeine Öffentlichkeit herstellen, indem sie bestimmte soziale Gruppen adressieren Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Hamburg, Deutschland
#ContentCreation #Journalism: Die Rollenarbeit von politischen Content-Creator:innen in Abgrenzung zum Journalismus Universität Augsburg, Deutschland
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| 13:30 - 15:00 | P 10: #Demokratie - Dynamiken politischer Kommunikation im Journalismus im Kontext von Wahlen Ort: SRG 2.028 | |||||||||
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To trend or not to trend – das ist hier die Frage. Auf der Suche nach Trends in der Berichterstattung deutscher Tageszeitungen zu Bundestags- und Europawahlkämpfen von 1949 bzw. 1979 bis heute 1Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland; 2Universität Bremen, Deutschland; 3Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Populist Voting Between Nostalgic and Future Deprivation: Insights from the 2024 German federal elections in Thuringia, Saxony, and Brandenburg Friedrich-Schiller Universität Jena, Deutschland
Kampf um Deutungshoheit: Strategien politischer Themenaneignung entlang antagonistischer Konfliktlinien im Bundestagswahlkampf auf TikTok Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster, Deutschland
Populist Narratives in Motion: Unpacking the AfD´s Digital Campaign on TikTok for the 2025 German Federal Election 1DZHW, Deutschland; 2Universität Hamburg; 3University of Leeds
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| 13:30 - 15:00 | P 11: #Demokratie: Propaganda and Disinformation - Democracies Under Pressure Ort: SRG 2.010 | |||||||||
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Propaganda and Disinformation: Democracies Under Pressure The unprecedented global connectivity and technological advancements of today have resulted in various changes and challenges for democracies. Chief among them is the displacement of political discourses on social media platforms and other digital media. Although the growing use of digital media comes with opportunities for democracies, such as general increased political participation, it also leads to heightened polarization and populism (Lorenz-Spreen et al., 2023). Similarly, developments of this kind result in weakened trust in governments, politics, and media (Lorenz-Spreen et al., 2023). Democratic societies across the globe are thus confronted with mounting threats that erode the foundations of governmental institutions and democratic processes. Among these threats is the spread of disinformation, which has systematically been used as a propaganda tool by autocratic regimes to sustain stability and prevent pro-democratic forces from emerging (Del Real & Menjívar, 2024). As the spread of disinformation increases the likelihood of societal polarization in democracies, its targeted use equally presents an opportunity for autocrats to seize and maintain power (Sato & Wiebrecht, 2024). These vulnerabilities are exploited not only by domestic autocratic forces but also foreign powers trying to influence electoral outcomes or destabilize political systems, as was observed in the disinformation campaigns of Russian intelligence operatives during the 2016 US presidential election (U.S. Senate Select Committee on Intelligence, 2020). Potential hazards caused by such disinformation campaigns include the devaluation of professional journalism and scientific sources, the normalization of moral vilification, and the unjustified inclusion of fake and foreign identities in the political discourse (McKay & Tenove, 2021). In addition to these existing issues, AI-related developments (e.g., advances in and widespread access to text, image, and video generation) will impact both the quality and ease of disinformation distribution, as well as related countermeasures (López-Borrull, 2025). This impact must be investigated further in order to realistically determine the potential repercussions of rapidly evolving AI-based tools. This panel comprises four contributions that examine precisely this topic of propaganda and disinformation in the political discourses of today’s democratic societies. Each contribution presents different foci, both examining empirical data and presenting a dataset for further research in the field. The first contribution aims to support automated efforts in measuring and studying disinformation and stigma in vaccine-related discussions by providing a new, manually annotated and synthetically supplemented dataset. The second contribution reviews social media warfare by state actors and provides a conceptual framework thereof. The focus of the third contribution lies on disinformation in an electoral context and how generative AI might potentially influence its production and distribution. Finally, the fourth contribution provides a detailed comparative, mixed-methods examination of the events that transpire following a decline in trust, a decrease in financial expenditure on local media, and the emergence of news desertification as a salient issue. The consequence: designated "pink slime", a form of pseudojournalistic propaganda content that has been observed on a local level in Germany and Switzerland. Beiträge des Symposiums A Dataset for Detecting Vaccine Positions and Vaccine-Related Stigma on Social Media Vaccines are a proven method for disease eradication and control (National Health Services, 2025). Yet, vaccine hesitancy causes 1.5 million preventable deaths annually and remains a major hindrance to achieving herd immunity (World Health Organisation, 2020). Associated vaccine-related stigma risks alienating vaccine hesitant groups and further reducing global uptake (Mendonça & Hilário, 2023). Amid increasing polarisation and misinformation disseminated online, understanding and addressing vaccine-related stigma has become crucial to maximising public health outcomes (van Wees and Ström, 2024). In response to the need for nuanced analyses of the online vaccine discourse, a blended dataset of annotated English-language social media samples was designed for the testing, training, and fine-tuning of large language models to classify vaccine positions and detect related stigma. 2,174 English-language tweets were manually annotated for pro-vaccine, anti-vaccine, and vaccine hesitant positions, as well as stigmatising content. From this base dataset, we generated 2,721 synthetic paraphrases and annotated them for consistency with the original data. BERT-based models trained on the blended dataset showed improved performance in both binary and multi-class classification tasks. Ultimately, this unique resource supports ongoing research into vaccine-related stigma, enabling efforts that identify and analyse stigmatising language and ultimately promoting vaccine acceptance. Democracy Dies in Darkness: A Conceptual Exploration of Social Media Warfare Information warfare and influence operations (IWIO) have emerged as critical concerns in international security studies, particularly following high-profile incidents such as the Russian interference in the 2016 U.S. Presidential Election. This essay provides a comprehensive review of the evolving literature on IWIO, situating it within the broader field of security studies and offering a conceptual framework for understanding its key components. It distinguishes between strategic-level information warfare and the tactical deployment of influence operations, including misinformation, disinformation, malinformation, and propaganda—especially as executed through social media platforms. Through brief case analyses of X (formerly Twitter), Facebook, and TikTok, the essay explores how state actors like Russia, China, and Iran have weaponized digital platforms to disrupt democratic processes, polarize societies, and undermine institutional trust. The study concludes by identifying gaps in current research and proposing directions for future inquiry, emphasizing the need for theoretical development and robust empirical datasets to advance the study of IWIO in international relations. From Traditional to AI-Generated Disinformation: Dynamics and Implications in Electoral Contexts In recent years, scholarly attention to disinformation has grown, with a strong focus on elections in different countries (e.g., Das & Schroeder, 2021; Starbird et al., 2023; Zimmermann & Kohring, 2020). Research addresses sources and channels of disinformation (Benaissa Pedriza, 2021), drivers and consequences of belief (Vaccari et al., 2024), as well as legal (Marsden et al., 2020) and technical (Pherson et al., 2021) countermeasures. Since the rise of generative AI, scholars increasingly ask whether it exacerbates disinformation and its impact on elections. It is argued that AI-generated content differs from traditional forms, as it can be created faster, in larger quantities, in personalized ways, and with little expertise, while also being harder to detect (Feuerriegel et al., 2023). Others caution that its power is overstated, pointing to limits of mass persuasion and the importance of individual factors in voting decisions (Simon & Altay, 2025). This literature review takes a step back and (i) provides a systematic overview of forms of electoral disinformation, its distribution channels, and actors involved, (ii) analyzes how generative AI may affect production and spread, and (iii) discusses potential consequences. Pink Slime – a Potential Threat to Democracies The phenomenon of 'pink slime' is a recent one, and as a result, little research has been conducted on the subject to date (e.g., initial research by Aljebreen et al., 2024; Lepird, 2024; Shahriar, 2025). 'Pink slime' is a term used to describe news content that appears to be local but is actually poor quality, not necessarily representative of the local area and often strongly influenced by ideology (e.g., Cohen, 2015; Kennedy, 2012). It can be considered propaganda rather than legitimate news. The emergence of new outlets masquerading as local news sources poses a threat to democratic integrity. Consequently, this pioneering study for Germany and Switzerland aims to examine the phenomenon and propose a definition combining printed and online pink slime content. Furthermore, the study seeks to expand the existing body of knowledge on Swiss and German pink slime content. To this end, we conducted 11 guided interviews with experts, in addition to a content analysis of German and Swiss pink slime outlets. The hypothesis that advanced pink slime content is more prevalent in Germany than in Switzerland must be rejected, as evidence suggests that the situation may be similar in both countries but with different ideological emphases. Beyond our empirical results, at the DGPuK conference 2026 we would also like to present a series of recommendations aimed at preventing the local media sector from being overrun by pink slime content.
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| 13:30 - 15:00 | P 12: #Demokratie - Journalismus in der demokratischen Gesellschaft - Zusammenhänge, Relevanz und Perspektiven Ort: SRG 2.009 | |||||||||
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Journalismus in der demokratischen Gesellschaft: Zusammenhänge, Relevanz und Perspektiven Journalismus in der demokratischen Gesellschaft: Zusammenhänge, Relevanz und Perspektiven Journalismus und Demokratie sind eng miteinander verknüpft und bedingen sich gegenseitig: Wo Demokratie abgebaut wird, werden auch die Rechte von Medienschaffenden eingeschränkt und Versuche unabhängiger Berichterstattung unterbunden – und wo es keinen unabhängigen Journalismus gibt, fehlt eine elementare Kontrollinstanz, die politischen Machtmissbrauch offenlegt (u. a. Tocqueville & Reeve, 1835; Nord et al., 2025). Ein starkes Mediensystem, hohe journalistische Standards und Vertrauen in die Medien sind zudem entscheidend für die demokratische Widerstandskraft gegen gezielte Manipulation (Dragomir et al., 2024). Sei es durch die Betrachtungsweise von Journalismus als „Vierte Gewalt“ durch die Festschreibung seiner Aufgaben und Freiheiten in Gesetzen oder durch die Wirkungsmacht von Medien in Prozessen demokratischer Erosionen und Resilienz: Der Zusammenhang von Journalismus und Demokratie ist ein wichtiges Thema in der Politik- und Kommunikationswissenschaft. Dabei ist das Zusammenspiel von Journalismus und Demokratie zurzeit durch mehrere Entwicklungen gezeichnet, die krisenhafte Tendenzen annehmen können. Zum einen ist Journalismus eine wichtige Instanz für die Meinungs- und Willensbildung von Bürger*innen in einer Demokratie (Meier, 2018). Doch neben ihm versuchen andere Kommunikator*innen, von denen viele antidemokratische Tendenzen haben, auf die Meinungsbildung Einfluss zu nehmen. Sie versuchen, digitale Kommunikationsräume zu dominieren, verbreiten Hass und Desinformation auf Social Media und in dortigen Kommentarspalten und tragen zu einer Polarisierung bei. Aktuelle Polarisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik (Graham & Svolik, 2020; Arbatli & Rosenberg, 2020; Orhan, 2022) und Gefühle der Entfremdung schaden der Demokratie. Damit demokratische Meinungsbildung funktioniert, ist es wichtig, dass das Verhältnis zwischen Bevölkerung, Journalismus und Politik gesund ist. Das hier vorgeschlagene Panel soll einen genaueren Blick auf das Zusammenspiel von Journalismus und Demokratie in Deutschland werfen. Die vorgestellten Forschungsprojekte beleuchten wichtige Aspekte des Themas. Themen des Panels sind: • Entfremdung zwischen Bevölkerung, Journalismus und Politik • Schnittmengen postfaktischer Kommunikationsformen • Divergente und konvergente Erwartungen und Erwartungserwartungen verschiedener Gruppen an den Journalismus in Deutschland • Diskursiver Journalismus als mögliches Mittel gegen Polarisierung „#Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie“ – das Panel greift die zentralen Elemente des Tagungsthemas auf. Die Vorträge reflektieren die Signifikanz wissenschaftlicher Auseinandersetzungen mit dem Thema. Literatur Arbatli, E., & Rosenberg, D. (2020). United we stand, divided we rule: how political polarization erodes democracy. Democratization, 28(2), 285–307. https://doi.org/10.1080/13510347.2020.1818068. Dragomir, M., Rúas-Araújo, J., & Horowitz, M. (2024). Beyond online disinformation: assessing national information resilience in four European countries. Humanities and Social Sciences Communications, 11(1). https://doi.org/10.1057/s41599-024-02605-5. Graham, M. H., & Svolik, M. W. (2020). Democracy in America? Partisanship, Polarization, and the Robustness of Support for Democracy in the United States. American Political Science Review, 114(2), 392–409. https://doi.org/10.1017/S0003055420000052. Meier, K. (2018). Journalistik (4. Auflage). utb. https://doi.org/10.36198/9783838548081. Nord, M., Angiolillo, F., Good God, A., & Lindberg, S. I. (2025). State of the world 2024: 25 years of autocratization – democracy trumped? Democratization, 32(4), 839–864. https://doi.org/10.1080/13510347.2025.2487825. Orhan, Y. E. (2022). The relationship between affective polarization and democratic backsliding: comparative evidence. Democratization, 29(4), 714–735. https://doi.org/10.1080/13510347.2021.2008912. Beiträge des Symposiums Völlig losgelöst? Ein Blick auf die Entfremdung zwischen Bevölkerung, Journalismus und Politik Seit einiger Zeit wird nicht nur im Verhältnis zwischen Politik und Bevölkerung, sondern auch zwischen Journalismus und seinem Publikum eine Entfremdung diskutiert. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie a) die wahrgenommene Entfremdung der Bevölkerung zu Journalismus und Politik im Vergleich sowie b) die Bewertung des Verhältnisses zur Bevölkerung durch Journalismus und Politik. Dazu wurde im Frühjahr 2023 eine parallele Befragung der Bevölkerung (offline rekrutierte Onlinebefragung; n = 2.577), Politikjournalist:innen (n = 391, Rücklauf: 18,2 %) und Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker:innen (n = 701; Rücklauf: 23,4%; beide Eliten: Paper-pencil und online) durchgeführt. Entfremdung wurde über identische Items für beiden Elitengruppen operationalisiert (z. B. „Journalisten und Journalistinnen schauen auf Menschen wie mich von oben herab“; „Die Abgeordneten im Parlament verlieren ziemlich schnell den Kontakt mit dem Volk“). Es zeigt sich, dass sich die Bevölkerung von der Politik stärker entfremdet fühlt als vom Journalismus. Während der Journalismus sein Verhältnis zum Publikum ähnlich einschätzt wie das Publikum, nimmt die Politik nimmt ihr Verhältnis zur Bevölkerung deutlich positiver wahr als die Bevölkerung selbst. Im Vortrag werden zudem Einflussfaktoren auf wahrgenommene Entfremdung sowie Diskrepanzen zwischen Eliten- und Bevölkerungseinschätzung präsentiert. Demokratie unter Druck: Zur Untersuchung von Schnittmengen postfaktischer Kommunikationsformen Während der Journalismus nach wie vor einen zentralen Beitrag zur Demokratie leistet, dringen postfaktische Kommunikationsformen zunehmend in die Zentren digitaler Öffentlichkeiten vor. Dort leugnen einflussreiche politische Akteure Fakten, schüren Hass und diskreditieren unabhängigen Journalismus als „Fake News“ (Hameleers, 2020). Hinzu kommen systematische Versuche der Informationsmanipulation durch autoritäre Regime (Madrid-Morales et al., 2024). Der Beitrag stellt ein theoretisches Modell sowie ein interdisziplinäres Framework zur Analyse von Narrativen vor, mit dem sich inhaltliche Beziehungen zwischen der Kommunikation antidemokratischer Akteure im In- und Ausland untersuchen lassen. Erste Ergebnisse zeigen das Potenzial des Frameworks, solche fallübergreifenden Muster zu identifizieren. Empirische Anknüpfungspunkte und Implikationen für den Journalismus werden diskutiert. *Literatur* Hameleers, M. (2020). Populist Disinformation: Exploring Intersections between Online Populism and Disinformation in the US and the Netherlands. Politics and Governance, 8(1), 146–157. https://doi.org/10.17645/pag.v8i1.2478. Madrid-Morales, D., Wasserman, H., & Ahmed, S. (2023). The Geopolitics of Disinformation: worldviews, media consumption and the adoption of global strategic disinformation narratives. International Journal of Public Opinion Research, 36(3). https://doi.org/10.1093/ijpor/edad042. Die Diskrepanz im Kopf? Was Bevölkerung, Journalismus und Politik vom Journalismus in Deutschland erwarten Journalist*innen sollen Meinungen klar von Fakten trennen und möglichst neutral und präzise informieren: Darüber sind sich Journalist*innen, Bevölkerung und Politik in Deutschland einig. Das zeigen Ergebnisse einer multiperspektivischen Langzeitstudie. Vor dem Hintergrund, dass ein gewisser gesellschaftlicher Konsens über die Aufgaben des Journalismus als wichtige Grundlage für journalistisches Handeln betrachtet werden kann, sind existierende Erwartungsunterschiede von großer Bedeutung. Das zeigt sich bspw. bei der klassischen Aufgabe des Journalismus, die Regierenden in Demokratien zu kontrollieren: Während 81% der befragten Journalist*innen (Online-Befragung, n=525) dies von ihrem Beruf erwarten, sind es nur 54% Zustimmung in der Bevölkerung (forsa-Befragung, Online-Access-Panel, n=1018). Eine Diskrepanz zeigt sich auch bei den ebenfalls erhobenen Erwartungserwartungen: Während Journalist*innen vermuten, dass die Kontrolle der Regierenden ihrem Publikum ebenso wichtig sei wie ihnen selbst, nehmen nur 40% des Publikums an, dass diese Aufgabe wichtig für die Journalist*innen in Deutschland sei. Was bedeuten die unterschiedlichen Erwartungen und Erwartungserwartungen für den hiesigen Journalismus? Und welche Konsequenzen haben sie für die Demokratie? Diese Fragen diskutiert der hier vorgelegte Beitrag. Kann diskursiver Journalismus affektive Polarisierung abbauen? Eine Experimentalstudie im Längsschnitt Demokratien sind mit zunehmender Polarisierung konfrontiert, wobei v.a. affektive Polarisierung demokratischen Austausch hemmen kann (Orhan 2022). Der diskursive Journalismus (Brosda 2008), der die Journalismuskonzeption von Baum (1994) mit dem Diskursverständnis von Habermas (1981) vereint, könnte affektive Polarisierung abbauen, indem Journalist:innen als Diskursanwält:innen Multiperspektivität und Rationalität fördern und so zu mehr gegenseitigem Verständnis beitragen. Diese Annahme wird mit einer experimentellen Panel-Befragung mit Videostimuli im Längsschnitt geprüft (drei Wellen; Nt1 = 5000). In der Experimentalkondition agiert die Moderatorin eines fiktiven diskursiven Debattenformats als Diskursanwältin, in der Kontrollkondition deutlich passiver. Die vorläufigen Ergebnisse deuten den Mitigationseffekt an, betonen aber auch die Rolle von Faktoren wie generelle Offenheit. *Literatur* Baum, A. (1994). Journalistisches Handeln. Eine Kritik der Journalismusforschung. Westdeutscher Verlag. Brosda, C. (2008). Diskursiver Journalismus. Journalistisches Handeln zwischen kommunikativer Vernunft und mediensystemischem Zwang. VS. Habermas, J. (1981). Theorie des kommunikativen Handelns [2 Bd.]. Suhrkamp. Orhan, Y. E. (2022). The relationship between affective polarization and democratic backsliding: comparative evidence. Democratization, 29(4), 714–735.
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| 13:30 - 15:00 | PO 01: Poster Präsentation I Ort: SRG 2.008 Die Autor:innen der Poster stehen während des Panels für Informationen und Fragen zur Verfügung. | |||||||||
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Zwischen Pressekodex und digitaler Aufmerksamkeitslogik – Szenariobasierte Gruppendiskussionen mit Bildern des Krieges in der Ukraine Universität Trier, Deutschland
Bleibt alles anders? Frauenzeitschriftenlektüre aus Leserinnensicht im Jahr 2025 Universität Münster, Deutschland
Eine Befragungsstudie zum Zusammenhang zwischen problematischer Social Media Nutzung und Essstörungen Universität Münster, Deutschland
Rechtspopulistische Kommunikation und ihre Folgen: Stereotype, Xenophobie und politischer Zynismus Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Kommunikationswissenschaft im Einsatz für die Gesellschaft: Eine Befragung zu Transferaktivitäten in der DGPuK 1Center for Advanced Internet Studies (CAIS); 2Technische Universität Braunschweig; 3Universität Zürich; 4Hochschule der Medien Stuttgart; 5Universität Bamberg
„Nicht jeder, der das hat, hat auch ADHS”: Vertrauen, Authentizität und epistemische Autorität im Kontext von Social-Media-Content zu mentaler Gesundheit Universität Salzburg, Österreich
„Zwischen Fakten und Feelings“ – Wie subjektiv ist der Journalismus für die junge Zielgruppe im Content-Netzwerk funk? Eine quantitative Inhaltsanalyse zur Erfassung subjektiver Dimensionen im öffentlich-rechtlichen Jugendangebot Universität Erfurt, Deutschland
Die Macht der Bilder: Wie dehumanisierende Darstellungen Wahrnehmung und Einstellungen gegenüber Geflüchteten prägen 1Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover
"Du nimmst mit, was für dich übereinstimmt und lässt stehen, was nicht zu dir passt": esoterischer Glaube auf TikTok Universität Münster, Deutschland
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| 13:30 - 15:00 | SF 01: Hype oder Zäsur? Wie stark und wie schnell verändert KI die Kommunikationswissenschaft? Ort: SRG 1.001 | |||||||||
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Hype oder Zäsur? Wie stark und wie schnell verändert KI die Kommunikationswissenschaft? 1Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland; 2Center for Advanced Internet Studies (CAIS), Bochum, Deutschland; 3Macromedia University of Applied Sciences, Köln, Deutschland; 4Technische Universität Ilmenau, Deutschland; 5Hochschule Düsseldorf, Deutschland Künstliche Intelligenz verändert Studium, Lehre und Forschung in hohem Tempo und mit tiefgreifenden Folgen. Seit generative KI-Anwendungen wie ChatGPT öffentlich verfügbar sind, nutzen Studierende KI selbstverständlich zur Unterstützung oder Delegation von Studienleistungen, wodurch etablierte Vorstellungen von Leistung, Prüfung und Kompetenz unter Druck geraten. Gleichzeitig greift KI immer stärker in den gesamten Forschungsprozess ein – von Antragstellung und Literatursuche über Datenanalyse bis hin zu Schreiben, Begutachtung und Publikation. Vieles deutet darauf hin, dass diese Entwicklung erst am Anfang steht und sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigt. Die Kommunikationswissenschaft steht damit vor der Aufgabe, diese Dynamik nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu gestalten. Als Disziplin, die sich mit medialer Kommunikation, Öffentlichkeit und gesellschaftlichem Wandel befasst, wird von ihr Orientierung über das eigene Fach hinaus erwartet. Das Sonderformat eröffnet einen Raum für offene, kritische und zukunftsorientierte Debatten darüber, wie KI Ausbildung und Forschung verändert und wie diese Prozesse verantwortungsvoll gestaltet werden können.
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| 15:00 - 15:30 | Kaffee-Pause Ort: Kaffeestadionen im 1.+2. OG (SRG I) | |||||||||
| 15:30 - 17:00 | KURT erleben: Führung durch die Lehrredaktionen des Instituts für Journalistik Ort: Uni-Center, Vogelpothsweg 74 | |||||||||
| 15:30 - 17:00 | P 13: #Kommunikation - Mediale Erinnerung, gesellschaftlicher Wandel und Medienvertrauen Ort: SRG 1.004 | |||||||||
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„Keine Ost-West-Konflikte“? – Eine Nachwendegeschichte der Berliner Zeitung aus Redaktionssicht FU Berlin, Deutschland
Ehrenmitglieder der DGPuK: Ernennen, Erinnern – und Vergessen 1KU Eichstätt-Ingolstadt; 2Universität Tübingen; 3Universität Leipzig; 4TU Chemnitz
„Be a part of something big“ – Kollaborative Familienforschung, Plattformen und Erinnerung Universität Bremen, Deutschland
Zehn Jahre Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen: Was bleibt, was ist offen, und was kommt? 1Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 3GESIS Leibniz-Institut für Sozialforschung, Köln
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| 15:30 - 17:00 | P 14: #Kommunikation - Informationskompetenz, digitale Infrastrukturen und neue Zugänge zur Öffentlichkeit Ort: SRG 1.005 | |||||||||
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Glauben ist nicht Finden – Validierung von selbsteingeschätzter Informationskompetenz und Selbstwirksamkeit beim Auffinden von hochqualitativen Online-Informationen Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Suchst du noch oder „KI-st“ du schon? – Die Rolle von ChatGPT bei der Informationssuche junger Erwachsener Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Voice-Based Assistants as Gateways to News: Trustworthiness and Implications TU Dresden, Deutschland
Digitale Infrastrukturen und demokratische Öffentlichkeiten 1Universität Münster, Deutschland; 2Universität Augsburg, Deutschland
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| 15:30 - 17:00 | P 15: #Demokratie - Klimaskepsis im Kontext von Plattformlogiken Ort: SRG 2.009 | |||||||||
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Von Konsens bis Konflikt: Zur Rolle der eigenen Position und des empfundenen Medienbias bei Polarisierungswahrnehmungen im Kontext der Klimadebatte Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
TikTok Climate Skepticism: Visuals, Features, and Audience Interaction Patterns LMU München, Deutschland
Hearts for Hating Activists: How Right-Wing Users Polarize TikTok Debates on Climate Protest Universität Hamburg, Deutschland
A Typology of Anti-Elite Orientations: Anti-Elite and Conspiratorial Attitudes in the Context of the Climate Crisis 1Universität Zürich, Schweiz; 2Universität Mannheim, Deutschland
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| 15:30 - 17:00 | P 16: #Wissenschaft - Wissenschaftskommunikation zwischen Integrität, Gatekeeping und Publikumsinteraktion Ort: SRG 1.024 | |||||||||
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Research Integrity – The Ethical Ideology Revisited 1TU Dortmund; 2LMU München; 3Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Gatekeeping revisited: Ein Vergleich von Relevanzkriterien in der Wissenschaftskommunikation Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, LMU München, Deutschland
Public Online Engagement mit Wissenschaftspodcasts: Eine Onlinebefragung zu Publikumsinteraktionen und zur Rolle parasozialer Beziehungen 1Center for Advanced Internet Studies (CAIS); 2Universität Rostock; 3TU Braunschweig
Wenn KI schon abschreckt: Reaktanz in der Wissenschaftskommunikation mit KI-Avataren 1Universität Duisburg-Essen, Deutschland; 2Ruhr-Universität Bochum
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| 15:30 - 17:00 | P 17: #Wissenschaft - Epistemische Autorität und wissenschaftsfeindliche Öffentlichkeiten Ort: SRG 2.028 | |||||||||
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Themen setzen, Expertise vermitteln? Einfluss der Science Media Centers auf den Wissenschaftsjournalismus im Vereinigten Königreich und Deutschland Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
Wissenschaftskommunikation und Demokratie: Zur Rolle von Expert*innen in wissenschaftsskeptischen Öffentlichkeiten Deutsche Sporthochschule Köln, Deutschland
#Alternative Wissenschaft – #Alternative Kommunikation – #Alternative Demokratie: Epistemische Autoritäten in alternativen Medienumgebungen 1Universität Mannheim, Deutschland; 2Universität Bremen, Deutschland
Mit Medien gegen Medien: Das Anti-Media Escalation Model Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster, Deutschland
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| 15:30 - 17:00 | P 18: #Demokratie - Journalismus, Politik und demokratische Aushandlungsprozesse Ort: SRG 2.010 | |||||||||
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„Ich zeige dir, was ich fühle“ – Programm, Praxis und Performanz journalistischer Selbstversuche Hochschule Mittweida, Deutschland
Disaggregating Media Bias: Actor–Topic Sentiment in the 2024 Austrian Election 1Universität Wien, Österreich; 2Center for Advanced Internet Studies (CAIS) GmbH
Unpacking PSM Transparency from a Media Policy Field Perspective: Insights from Germany, Switzerland and the UK Institut für Journalsitik, TU Dortmund, Deutschland
Wie vielfältig ist Konstruktiver Journalismus? Ein Vergleich zwischen etablierten und konstruktiv berichtenden Medien 1Universität Mainz, Deutschland; 2Hochschule Düsseldorf
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| 15:30 - 17:00 | PO 02: Poster Präsentation II Ort: SRG 2.008 Die Autor:innen der Poster stehen während des Panels für Informationen und Fragen zur Verfügung. | |||||||||
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Diversity Management im Journalismus: Demokratieförderung durch Vielfalt? Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, Deutschland
Von medialer Peripherie zur Kulturhauptstadt Europas? Bevölkerungsperspektiven auf die überregionale Berichterstattung zu Chemnitz 2025 TU Chemnitz, Deutschland
KI aus eigener Kraft: Was kleine Lokalredaktionen zu innovativen Akteuren macht Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland
Erwartung, Auswahl, Algorithmus: Zur Popularität politischer Kurzvideos in Shortvideo-Recommender-Systems Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
When Climate Solutions Resonate: Environmental Identity as a Moderator of Solutions Journalism Effects on Collective Efficacy and Activist Intentions Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Deutschland
From spiritual seeking to social media: determinants of esoteric content use LMU München, Deutschland
Narrative Construction of the Terrorist Figure in Ukrainian and Russian Media Discourses Institute for Media and Communication Studies (University of Mannheim), Deutschland
Was “verstehen” LLMs unter Framing? Eine kritische Untersuchung von Frame-Klassifikation mit LLMs 1Universität Hamburg, Deutschland; 2Leibniz-Institute für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut
Handlungsspielräume von Medien und Journalismus statt Abhängigkeit von Big Tech: Ein theoretisches Modell zur Analyse von Faktoren und zeitlichen Wendepunkten 1Simon Fraser University, Kanada; 2Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Deutschland; 3OsloMet, Norwegen
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| 15:30 - 17:00 | SF 02: Data, Archive & Tools in der Computational Communication Science: Infrastrukturen sichtbar machen, Lehre stärken, Nachnutzbarkeit ermöglichen Ort: SRG 1.001 | |||||||||
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Data, Archive & Tools in der Computational Communication Science Infrastrukturen sichtbar machen, Lehre stärken, Nachnutzbarkeit ermöglichen Weizenbaum-Institut, Deutschland Die Veranstaltung adressiert eine zentrale Doppelherausforderung der Medien- und Kommunikationswissenschaft: den Aufbau leistungsfähiger Forschungsinfrastrukturen und die nachhaltige Vermittlung praktischer Methodenkompetenzen in der Lehre. Sie verknüpft den Austausch über Daten, Archive und Tools als zentrale Forschungsressourcen mit der Frage, wie diese systematisch in der Lehre der Computational Communication Science (CCS) genutzt, weiterentwickelt und nachnutzbar gemacht werden können. Ausgangspunkt ist die Arbeit der von der DGPuK eingesetzten AG Forschungsinfrastrukturen sowie das etablierte Austauschformat „Data, Archive & Tool Demos“, das Sichtbarkeit, Diskussion und praktische Erprobung ermöglicht. Gleichzeitig rückt die CCS-Lehre in den Fokus: Studierende arbeiten mit R oder Python, doch hochwertige Lehrressourcen werden häufig fragmentiert genutzt. Am Beispiel des GESIS Methods Hub wird gezeigt, wie offene, communityzentrierte Ressourcen reproduzierbare Analyseumgebungen, niedrige Einstiegshürden und nachhaltige Nachnutzung ermöglichen. Die Veranstaltung bietet eine integrierte Diskussionsplattform zu genutzten Infrastrukturen, didaktischen Konzepten sowie zur Rolle von Reproduzierbarkeit und Nachnutzbarkeit. | |||||||||
| 17:00 - 17:30 | Kaffeepause Ort: Kaffeestadionen im 1.+2. OG (SRG I) | |||||||||
| 17:30 - 19:30 | DGPuK-Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen Ort: SRG 1 Hörsaal | |||||||||
| 19:30 - 20:15 | Fußweg zum Konferenz-Dinner (etwa 25 Minuten) Ort: DASA | |||||||||
| 20:15 - 23:00 | Konferenz-Dinner & Preisverleihungen Ort: DASA | |||||||||
