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Kliniknahe Kryokonservierung von autologem Fettgewebe: Evaluation Glycerol basierter Protokolle für rekonstruktive Anwendungen
Schimanski, Tom; Dr. Felthaus, Oliver; Dr. Eigenberger, Andreas; Dr. Jorge, Cristina; Dr. Gottwald, Christina; Dr. Pagani, Andrea; Professor Dr. Dr. Prantl, Lukas
Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Regensburg
Kliniknahe Kryokonservierung von autologem Fettgewebe: Evaluation Glycerol basierter Protokolle für rekonstruktive Anwendungen
Autoren: Tom Schimanski¹ Dr. Oliver Felthaus1 Dr. Andreas Eigenberger¹ Dr. Cristina Jorge1 Dr. Christina Gottwald1 Dr. Andrea Pagani1 Prof. Dr. Dr. Lukas Prantl¹
Affiliation: ¹ Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Regensburg
Abstrakt
Einleitung: Fettgewebsentnahmen können für Patientinnen und Patienten belastend sein. Eine standardisierte Kryokonservierung könnte die Mehrfachverwendung autologen Gewebes ermöglichen.
Zielsetzung: Ziel dieser Studie war es, einen klinisch praktikablen und regulatorisch umsetzbaren Ansatz zur Kryokonservierung von autologem Fettgewebe zu untersuchen.
Material und Methoden: CELT sowie CELTPLUS-Fett wurde unter bestehender Gewebezubereitungserlaubnis steril verarbeitet und in geschlossenen Beutelsystemen kryokonserviert. Zur Kryoprotektion wurden Glycerol basierte Protokolle mit unterschiedlichen Zusammensetzungen evaluiert. Ergänzend erfolgten interne Qualitätskontrollen zur Beurteilung von Sterilität und Gewebeintegrität. Die Anwendung erfolgte unter strenger Indikationsstellung im Rahmen individueller Heilversuche.
Ergebnisse: Die Glycerol basierten Protokolle erwiesen sich als technisch stabil und gut in den klinischen Alltag integrierbar. Die Verarbeitung in sterilen Beutelsystemen ermöglichte die sichere Lagerung relevanter Gewebemengen. Die Qualitätskontrollen bestätigten die strukturelle Integrität des Fettgewebes nach Auftauen.
Schlussfolgerung: Die Glycerol basierte Kryokonservierung von autologem Fettgewebe stellt einen kliniknahen translationalen Ansatz dar, der patientenschonende rekonstruktive Therapiekonzepte im Rahmen individueller Heilversuche ermöglicht.