Veranstaltungsprogramm

Hier finden Sie eine vorläufige Übersicht aller Sessions/Sitzungen der dghd17.
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Sitzungsübersicht
Session
PF: Promovierendenforum [Offenheit/Qualität/Vielfalt/Wissenschaftliche Relevanz]
Zeit:
Dienstag, 07.03.2017:
14:00 - 16:00

Ort: Raum 118
CL 1, Gebäudeteil A, 1. OG

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Präsentationen

Diversitätssensible Hochschule: Promotionsvorhaben zur Rolle der Hochschuldidaktik

Andrea Gerber

Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz

Ausgehend von der Annahme, dass die Diversität von Studierenden an (Schweizer) Hochschulen sowohl eine Realität wie auch eine Ressource darstellt, gilt es, Entwicklungen anzustreben hin zu diversitätssensiblen Hochschulen. Die Hochschuldidaktik sollte sich in unterschiedlichen Aktionsfeldern der Hochschule aktiv in diese Entwicklungen einbringen und eine wichtige Kooperationspartnerin in Bezug auf den konstruktiven Umgang mit Diversität werden.

Das Promotionsvorhaben geht im Rahmen einer Grounded Theory-Methodologie der Frage nach, wie Schweizer Hochschulen mit der Diversität ihrer Studierenden umgehen und es fokussiert dabei auf die Rolle der Hochschuldidaktik. Interviews mit Expert/-innen, die als zentrale Akteuren/-innen der Schweizer Hochschuldidaktik gelten und ergänzende Dokumentenanalysen, sollen Aufschluss darüber geben, welche Rollen der Hochschuldidaktik zugeschrieben werden und inwiefern bereits Szenarien für künftige Entwicklungen vorhanden sind.


Community Based Research zum Thema Flucht und Mig-ration als forschendes Lernen im Modus epochaltypischer Schlüsselprobleme

Anna Heudorfer

Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen

Flucht und Migration stehen aktuell in der politischen wie medialen Diskussion und werden zunehmend (fachübergreifend) in die Hochschullehre aufgenommen. Forschendes Lernen bietet sich für diesen Themenbereich an, um das Eigeninteresse der Studierenden aufzunehmen und Lernprozesse auf verschiedenen Ebenen anzustoßen. Das Konzept der Community-Based Research nimmt die Verknüpfung von Lehre, Forschung und Zivilgesellschaft auf und macht Vorschläge zur gemeinsamen Arbeit an der Verbesserung gesellschaftlicher Verhältnisse. In meiner Dissertation untersuche ich Lehrveranstaltungen und –projekte, in denen forschendes Lernen zum Themenfeld Flucht und Migration umgesetzt wird, mit dem Ziel, auf Basis der Erkenntnisse ein Community-Based Research Konzept zu entwickeln. Dieses Konzept kann für ähnlich gelagerte Lehrveranstaltungen genutzt werden, dient aber auch als Grundlage für Lehre zu anderen Themen, die als „epochaltypische Schlüsselprobleme“ (Kafki 1985/2007) eingeordnet werden können.


Schreibintensive Lehre in Bewegung?! Literale Kompetenzen durch Fachlehre stärken und fördern - Das Writing Fellow Programm der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Goethe-Universität Frankfurt/Main.

Anne Rothärmel

Europa-Universität Viadrina // Ostfalia HaW

Literale Kompetenzen Studierender durch Fachlehre stärken?

Im Fokus der Dissertation sind Erfahrungen von Dozierenden, die am Writing Fellow-Programm des Schreibzentrums der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und des Schreibzentrums der Goethe-Universität Frankfurt/Main teilgenommen haben. Dort wurde das Programm 2013 initiiert, dessen Herzstück die Verknüpfung von Fachlehre mit Schreibthemen und die Stärkung literaler Kompetenzen der Studierenden ist.

Es soll untersucht werden, welches Verständnis Lehrende, die an dem Programm teilgenommen haben, von ihm haben und damit auch ob sich Lehre, Schreibaufgaben und Kommunikation der Schreibaufgaben verändert haben.

In einem zweiten Schritt soll erforscht werden, wie sich das Writing Fellow Programm seit seiner Initiierung 2013 an deutschsprachigen Hochschulen und Universitäten (weiter-)entwickelt hat und welche unterschiedlichen Programmformate existieren.


Umgang mit Wissen in der hochschuldidaktischen Praxis

Anita Sekyra

Universität Leipzig

Das Promotionsvorhaben geht der Frage nach, über was für ein Wissen Hochschuldidaktiker*innen verfügen und wie es ihnen mit diesem Wissen gelingt, die hochschuldidaktische Praxis zu bearbeiten. Aufgrund des ambivalenten Rollenprofils von Hochschuldidaktiker*innen („blended professionals“) liegt die Vermutung nahe, dass das auf sehr verschiedene Art und Weise passiert. Das Ziel ist es also, relevantes theoretisches/explizites und atheoretisches/implizites Wissen von Hochschuldidaktiker*innen und deren Wissensprozesse mittels der Grounded Theory Methodology zu einer materialen Theorie für die Hochschuldidaktik zu verdichten. Gerade im Sinne der eigenen, viel geforderten Professionalisierung von Hochschuldidaktik erscheint es wertvoll, eigenständige Forschung zu diesem Gegenstandsgebiet anzubieten. Denn die Auseinandersetzung mit Wissen (über das Wissen) stellt eine notwendige Reaktion auf Professionalisierung im Allgemeinen respektive der Hochschuldidaktik im Speziellen dar.


EVALUATING THE IMPACTS OF TEACHING UNDERGRADUATE BUSINESS MANAGEMENT BY RE-CREATING CONTEXTUALIZED MANAGEMENT LEARNING ENVIRONMENTS

André Perusso

Fachhochschule Münster

There is a strong distinction between what business schools prepare students for and what managers actually do in professional life. Business education sees management as analytical and scientific, while empirical evidences indicate that the manager repertoire is comprised of not only analysis but mainly of the development of solutions to ill-defined problems. Literature defends that to teach management, it is critical to concentrate less on teaching analysis and more on creating a learning environment better resembling management practice. Based on the literature on the topic, I condensed different pedagogical elements to form a theoretical model which I believe can contribute to the creation such a contextualized management learning environment. Is therefore the purpose of the research to verify the implications of adopting such theoretical model. This shall be done via a critical case study which arguably serves as an accurate description of the application of the proposed model.


Entwicklung von berufsrelevanten Schlüsselkompetenzen bei Studierenden durch die Ausbildung zum*r und die Tätigkeit als Peer-Tutor*in

Gina Wiesweg

Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder

In der geplanten Dissertation geht es um die Entwicklung von berufsrelevanten Schlüsselkompetenzen von Studierenden, die die Ausbildung zum*r Peer-Tutorin absolviert und ggf. als Peer-Tutor*innen an der Europa-Universität Viadrina gearbeitet haben. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Ausbildung zum*r und die Tätigkeit als Peer-Tutor*in einen Beitrag zur Forderung an Hochschulen, berufsrelevante Kompetenzen zu vermitteln und damit die ‚Employability‘ der Studierenden zu fördern, leisten kann.



 
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